E10-Unverträglichkeit

Nun haben das korrupte schwarz-gelbe Gesindel, die Ölkonzerne und die Autokonzerne beschlossen, den „Bio“-Sprit E10 mit Gewalt „erfolgreich“ zu machen.

Dazu möchte man mehr Info-Flyer verteilen.

Da angeblich nur 7% der Autos kein E10 vertragen, muss man also die übrigen 93% nur besser informieren.

So einfach ist das!

Beim Studieren der DAT-Liste (krieg ich nun nen Dr.-Titel??) fiel mir folgendes auf:

Jene Automobile, welche E10 vertragen, sind im Jahr 2000 oder später hergestellt worden.

Nur wenige Ausnahmen fand ich mit früheren Baujahren.

Sollte dies also bedeuten, dass in Deutschland 93% aller Benzin-Autos  10 Jahre oder jünger sind?

Mit Blick aus dem Fenster kamen mir ernste Zweifel.

Dann noch schnell gegoogelt und siehe da:

Mehr als 20 Prozent der Autos sind sogar mehr als 12 Jahre alt. (GTÜ-Bericht Sept. 2010)

Ahja…20% also. Und das NACH der Abwrackprämie 2009!

Bedenkt man noch, dass ja nicht alle Autos 2009 bzw. 2010 zur HU bei TÜV, Dekra oder GTÜ waren, lässt sich ein 40-50% Anteil alter Autos mit Baujahr vor 2000 sicher unterstellen.

Davon ziehen wir noch die Diesel ab und kommen auf einen Anteil Benziner von mindestens 30%, welche baujahrbedingt kein E10 vertragen.

Dazu zählen muss man aber auch jene Autos, welche trotz neueren Baujahres nicht E10-tauglich sind.

Schließlich wurde der E10-Sprit erst 2008 in die Planungen aufgenommen…

Obwohl die Autohersteller „zusichern“, welche Autos mit E10 fahren können, gibt es dennoch keine einzige Garantie.

Was auch sinnlos wäre, da der Autofahrer niemals einen E10-Schaden tatsächlich nachweisen kann.

Und die Ölkonzerne freuen sich ein Loch in den Bauch angesichts der vom schwarz-gelben Lumpenpack gelieferten Vorlage für drastische Preiserhöhungen.

Und die „Klimakanzlerin“?

Die ist abgetaucht. Schließlich weiß sie schon seit 3 Jahren, dass dieser „Bio-Sprit“ der Umwelt erheblich mehr schadet als nützt.

Das wurde spätestens bei der Einführung des sog. „Biodiesel“ sichtbar.

Was soll der Blödsinn?

In Deutschland gibt es eine weltweit einmalige Besonderheit.

Hier hängt die Zahl der Leute, welche ein Auto bauen, vom CO²-Ausstoß des Autos ab.

Ja…wirklich!

Verantwortlich für diese Merkwürdigkeit ist ein gewisser Herr Wissmann.

Selbiger Chef-Lobbyist der Autokonzerne war früher einmal Bundesverkehrsminister.

Als man nun in der EU über das CO²-Problem diskutiert hat, wollte man den CO²-Ausstoß auf 120 g/km begrenzen.

Sowas geht natürlich nur bei sparsamen Autos, welche die parteispendenden „deutschen Premiumhersteller“ nicht im Angebot haben.

So erklärte Wissmann den Verlust von hunderttausenden Arbeitsplätzen, wenn man die Industrie zu sparsamen Autos zwingen würde.

Die Klimakanzlerin glaubte diesen Schwachsinn, faselte was von „Wettbewerbsfähigkeit“ und setzte durch, dass nur eine Reduzierung auf 130 g/km beschlossen wurde.

Aber auch das war natürlich den „Premiumherstellern“ von Audi über BMW bis zu Mercedes noch zuviel.

Schließlich befanden sie sich im globalen Wettbewerb mit japanischen, italienischen, französischen und spanischen Kleinwagenherstellern.😀

So kam man auf die Idee, dem Sprit ganz einfach die doppelte Menge „Bio-Ethanol“ beizumengen.

Schließlich ist „Bio“ ja Bio, nicht wahr?

War jetzt nur blöd, dass es garnicht genug Bio-Abfälle gibt, um Bio-Ethanol auch „Bio“ herstellen zu können.

Dumm gelaufen…

Aber anstatt nun die Notbremse zu ziehen und z.B. der Industrie CO²-Vermeidung zu befehlen, setzt man nun knallhart auf die Losung „Freie Fahrt für reiche Bürger!“

Sind die Spritpreise erstmal bei 1,65€ oder 1,70€ angekommen, wird sowieso weniger gefahren und die CO²-Bilanz der „Klimakanzlerin“ wird wieder EU-konform.

Wozu diese Aufregung? In Brasilien fährt man schon seit vielen Jahren mit E 85 und sogar E 100!!

Ganz einfach: Brasilien ist ein Sonderfall.

Dort fahren zwar auch VWs, Toyotas usw herum…aber die werden in Brasilien für den besonderen brasilianischen Markt hergestellt.

Und nun ratet mal, warum der in Brasilien gebaute VW Fox in Deutschland das einzige VW-Modell ist, welches eine uneingeschränkte E10-Freigabe hat…

Super E10…abwracken ohne Abwrackprämie!

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One Comment - “E10-Unverträglichkeit”

  1. mattys33 Says:

    danke für den beitrag ,die flächen die mit mais raps ect angebaut werden müssen natürlich gedüngt werden ,kunstdünger besteht aus teilen öl usw da schliesst sich der kreis.ach währe ich nur so schlau wie unsere eliten dann währe ich ab der 6 klasse arbeiten gegangen


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