Thilo von Nazaret

Im Jahre 2010 erschien im Licht der Welt Heiland und Prophet Thilo S.

Monatelang veranstalteten die Kapitalistenmedien einen Wirbel nach Art eines Stufe-5-Tornados um ihn und seine gedruckte Ansammlung neuzeitlicher Sozial- und Rassenhetze.

Damit ließ sich wunderbar von allerlei realen Fakten über die schwarz-gelbe Lobbyistenregierung sowie ihrer „Reformen“ ablenken.

Nachdem nun Röslers PKV-Doping ebenso beschlossen wurde wie die Hartz-Reform der Lügenministerin, tat sich zu Weihnachten nun ein Winterloch auf.

Man versuchte, die Westerwelle in diesem Winterloch zu versenken, konnte aber keinen noch marktradikaleren und verfassungsfeindlicheren Extremisten als Ersatz vorweisen.

Nun aber…pünktlich zum Feste der Geburt des Heilandes und Märtyrers der Kinderschändersekte des Diktators im Vatikan betritt auch wieder „unser“ Prophet von Springers und Bertelsmanns Gnaden wieder das helle Licht des Weihnachtssterns der Weihnachts-FAZ.

Offensichtlich verärgert darüber, das seine Hass- und Hetzschrift kein „Weihnachtsschlager“ wurde, spielt er nun den zu unrecht gekreuzigten Märtyrer.

So schreibt er in der FAZ der rechten Hessen-CDU:

Thilo Sarrazin zieht Bilanz

Ich hätte eine Staatskrise auslösen können

Eine was? Eine „Staatskrise“? Mit demThema „Integrationspolitik“?

Auweia! Der Mann ist offenkundig dermaßen von sich selbst überzeugt, dass er gewiss 2m über dem Boden schwebt. Welche Bedeutung hat da schon einer der übers Wasser laufen konnte im Vergleich zu Thilo S., dem Größten aller Größten??

Der Hass aus der politischen Klasse und einem Teil der Medien (…)

Angesichts der seit vielen Jahren etablierten Ausländerfeindlichkeit in Politik und Medien war von „Hass“ nirgends etwas zu hören, sehen oder zu lesen.

Selbst die Merkel-Marionette konnte sich nur mühsam ein „nicht hilfreich“ abringen. Aber selbst das dauerte mehrere Wochen. Und die Bundesbanker reagierten auch erst, nachdem ihre ausländischen Geschäftspartner eine Handvoll Termine mit Verweis auf S. abgesagt hatten.

Mit Hilfe der reaktionären Hetzpresse gelang es dem nutzlosen Absahner S. dann doch, eine Extra-Pension herauszuhandeln.

Dafür wurde er übrigens von den gleichen Medien gefeiert, welche sich sonst immer lauthals über Beamte und ihre Pensionen beklagen.

Die Bundeskanzlerin eröffnete den Reigen und setzte mein Buch auf den Index, so wie es früher die Heilige Inquisition tat, indem sie erklärte, das Buch sei „nicht hilfreich“

Aaaahhhh…. wenn Merkel ein Buch „nicht hilfreich“ findet, steht es nach Auffassung des Herrn S. also auf dem „Index“. Nur merkwürdig, dass davon keiner etwas gemerkt hat! Stattdessen rühmt sich S. zugleich, dass er in kurzer Zeit alle Verkaufsrekorde seit Erfindung der Verkaufsstatistik gebrochen hat.

Ja…was denn nun? Index oder Verkaufsrekord?

Zehn Tage nach Beginn des Vorabdrucks und drei Tage nach dem Verkaufsbeginn war ich nach allen überkommenen Maßstäben der deutschen Republik nicht nur politisch tot, sondern auch bürgerlich ein Leichnam.

Nie tauchte eine „politische Leiche“ öfter in den Medien auf als der Kadaver des Herrn S.

Monatelang verging kein Tag, an dem man seine schiefe Hackfresse nicht in irgendeiner Talkshow oder einem Interview ansehen musste. An manchen Tagen half auch nicht der Griff zur Fernbedienung.

99 Prozent aller für mich wahrnehmbaren Reaktionen sind positiv.

Zumindest gibt er zu, das er über eine gestörte Wahrnehmung verfügt. Wie sonst wäre es zu erklären, das er sich trotz dieser angeblichen 99% als Opfer einer „Hasskampagne von Politik und Medien“ sieht? Offenkundigt spielt dieser Hanswurst nun die beleidigte Leberwurst. Ob es nun wegen dieser 1% ist oder weil er von Wulff nicht das von BILD verlangte Bundesverdienstkreuz bekommen hat…?

Ich gebe hiermit ab an Jakob Augstein…

Lesebefehl:

Die FAZ, Sarrazin und Lügen zu Weihnachten

(Augsteins Text gelesen? Gut…dann kann es hier weitergehen)

Selbstverständlich löst ein solcher Widerspruch wie der von Augstein zum Heulkrampf des Märtyrers S. in den rechtsreaktionären Medien helle Empörung aus.

Die pure Gotteslästerung, was Augstein da schreibt! Scandale grande!

Damit bietet sich der Springer-Hetzpresse gleich die Möglichkeit, ihren neuen Exklusiv-Autor an die Front zu schicken.

Wie zu befürchten war… es handelt sich dabei um den rassistischen Zionisten Henryk M. Broder.

Mit ihm hat die WELT nun ihren eigenen Sarrazin, um die Leser von der bolschewistischen islamischen Gefahr zu warnen.

Sarrazin, die „FAZ“ und Jakob, der Heuchler

Der dumme Broder schreibt:

Aber im Gegensatz zu dem “Rassisten und Kulturchauvinisten” Sarrazin hat Augstein keinen Bestseller geschrieben, sondern sein Geld geerbt, einschließlich einer satten jährlichen Gewinnbeteiligung am „Spiegel“.

Um reich zu werden, musste er sich weder als Lohnschreiber prostituieren noch Ressentiments bedienen.

Israels Chef-Publizist ist so dumm, dass es schon weh tut!

Er kritisiert Augstein mit dem „Argument“, Sarrazin hätte seinen neuerlichen Reichtum nicht geerbt, sondern als Lohnschreiber-Hure und Ressentiments-Fütterer erworben. Also genau damit, was Augstein kritisiert.😀

Jeder mit einem IQ oberhalb eines Butterkekses hätte diesen Fauxpas bemerkt…

In den Leser-Kommentaren fand ich dies:

Ich habe diesen Kommentar mit „Daumen hoch“ bewertet. Zeitgleich sprang der andere Zähler um 50 Punkte nach oben. Welch merkwürdiger Zufall…

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One Comment - “Thilo von Nazaret”

  1. Peter Says:

    Der Broder ist echt ein merkwürdig unsympathischer Mensch… Schlimmer als seinen Artikel finde ich aber noch fast die ganzen Jubelkommentare bei Welt Online. Was für ein Schmierenblatt, das es solche Leser hat…!


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