Integrationsfrage

Eigentlich wollte ich mich aus diesem Thema heraushalten, da ich nicht wirklich etwas beitragen kann.

Meine Kontakte zu ausländischen Einwohnern beschränken sich im Normalfall auf den Satz „Einen Hühnerdöner ohne Knoblauch bitte!

Was der türkische Mitbürger in seiner Mutter- oder Großmuttersprache zu seinem Kollegen sagt, weiß ich nicht und will ich auch nicht wissen.

Egal was es ist…es wird nichts anderes sein als ein deutscher Würstchenbrater zu seinem Kollegen nuschelt.

Integrationsdebatten der Integrationsheuchler

Der vom rechtsnationalen Volksaufhetzer Sarrazin ins Rollen gebrachte Stein poltert immer noch lautstark durch Medien und Politik.

Warum eigentlich?

Schaut man sich die Zustände in Germany 2010 an, ist eine „Integrationsdebatte“ so ziemlich das Unsinnigste, was man sich vorstellen kann.

In Deutschland herrscht schon seit vielen Jahren eine „Leitkultur“ des Separatismus.

Nach eigenem Erleben begann der Separatismus, also die Des-Integration durch Politik und Medien, vor rund 20 Jahren.

Damals bestanden die heutigen Integrationsheuchler darauf, die Gesellschaft in „Ossi“ und „Wessi“ zu spalten. An dieser Spaltung und der damit verbundenen Integrationsverhinderung wird bis heute festgehalten. Ganz selbstverständlich.

Mit der Machtergreifung der Hundt-Marionette Schröder samt seinem Agenda 2010-Gesindel wurden Separatismus und Des-Integration der Gesellschaft immer weiter fortgesetzt.

Erklärtes Ziel der heutigen Integrationsheuchler war und ist es, die Gesellschaft unterhalb der herrschenden Klasse der Kapitalbesitzer in möglichst kleine Gruppen und Grüppchen zu spalten.

Gut erkennbar wird das an der Spaltung der untersten Unterschicht. Da wird in allen Diskussionen fein säuberlich zwischen „wirklich Bedürftigen“ und „Cleveren“ unterschieden.

Nur beim Ergebnis der beschlossenen Sozialkürzungen sollen dann wieder alle gemeinsam betroffen sein. Unterschiedslos.

Der gleiche Separatismus findet sich zwischen Arbeitslosen und Arbeitenden, Geringverdienern und „Tarifbezahlten“, „Steuerzahlern“ und Rentnern sowie „Leistungsträgern“ und „Transferempfängern“.

Ganz offensichtlich gibt es weder die Gesellschaft noch die Leitkultur.

Einzig die wohlhabende und besitzende Oberschicht ist voll ins eigene System des RaKa (Radikalkapitalismus) integriert. Sie sind allerdings kein Bestandteil der Gesellschaft, sondern sie stehen als Strippenzieher politischer und medialer Marionetten ausserhalb des „Volkskörpers“.

Sie haben sich eine eigene Parallelgesellschaft geschaffen, welche an ihrer Untergrenze integrationsfeindlich bewusst undurchlässig und abgeschottet gestaltet ist.

Niemand kann bestreiten, das Sozialleistungsabhängige ein großer und gewollt geschaffener Teil der Gesellschaft sind.

Was spräche also dagegen, wenn sich ein „Ausländer“ in die Gemeinschaft der Arbeitslosen integriert?

Es hat ja auch niemand etwas dagegen, wenn sich ein arabischer Ölscheich hier ansiedelt und sich in die Gesellschaft der Abzocker und Ausbeuter einfügt.

Eine Integrationsdebatte in einem Land zu führen, welches große Lust daran empfindet, die eigene Bevölkerung nach Besitztümern und Verwertbarkeit in möglichst kleinen Grüppchen zu spalten und gegeneinander aufzuhetzen ist einfach nur lächerlich.

Der Sozialismus wurde beschrieben als „Der Weg vom Ich zum Wir

Die heutige Integrationsdebatte wird geführt von Leuten, welche den Weg „Vom ich zum Nur-Ich“ predigen, von „Eigenverantwortung“ reden und die Entsolidarisierung der Gesellschaft täglich vorantreiben.

Ihre „Leitkultur“ strebt ausschließlich nach dem Ziel einer allgemeinen Des-Integration, der Spaltung der Gemeinschaft in einzelne Egoisten nach dem Motto „Wenn jeder nur an sich denkt ist an alle gedacht„.

Dazu dienen natürlich auch die bekannten und „alternativlosen“ Reformen…von der Förderalismusreform über zahlreiche Gesundheits- und Rentenreformen.

Ein klein wenig widersprüchlich seid ihr Integrationsdebattierer schon, gelle?😀

.  <— Punkt

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