Gedenktag 7. Oktober

Am 7. Oktober 1949, also vor 61 Jahren, wurde der Diktatur des Kapitals geantwortet: mit der Diktatur des Proletariats.

Irgendwann im Sommer 1949 beschloss die selbsternannte „Partei der Deutschen Einheit“ die Teilung Deutschlands.

Man erfand in Westdeutschland ein Gebilde mit dem Namen „Bundesrepublik“, eine neue Dollar-gestützte Währung, ein eigenes „Grundgesetz“, eine eigene Regierung u.v.a. Dinge mehr, welche Nachkriegsdeutschland spalteten.

Ausgerechnet der olle böse Stalin hatte mehrfach versucht, die Teilung durch die „christlichen Konservativen“ des Adenauer-Regimes (Adenauer kam durch Wahlbetrug an die Macht, er versprach den Wählern einen Systemwechsel) zu verhindern. Erfolglos.

Der Stolz der CDU sagte damals:

Lieber das halbe Deutschland ganz als das ganze Deutschland halb.

Schon damals war den Kapitalistenmarionetten klar, ihren Plan zur Schaffung eines „neuen Kapitalismus“ nur durch Geiselnahme der westdeutschen Bevölkerung umsetzen zu können.

Nachdem die Industriebarone an Rhein und Ruhr damit das Fundament ihrer bis heute andauernden Herrschaft gelegt hatten, wiesen sie mehr als 4 Wochen lang brüsk alle Moskauer Versuche ab, Ostdeutschland in diese „Bundesrepublik“ aufzunehmen.

Der Grund dafür war ganz einfach: Stalin hatte 2 Forderungen an das „Neue Gesamtdeutschland“ gestellt: Deutschland sollte militärisch bündnisfrei bleiben nach dem Vorbild der Schweiz und es sollte eine verfassungsgebende Volksabstimmung stattfinden.

Selbstverständlich waren diese zutiefst radikal-kommunistischen Forderungen für Krupp, Thyssen & Co unannehmbar.

Sie waren sich darüber klar, dass ihre Argumente „pro Kapitalismus“ nach den bisherigen Kapitalismuserfahrungen des deutschen Volkes kaum Zustimmung finden würde.

7. Oktober 1949

Am 7. Oktober 1949 erfolgte dann die unvermeidbare Antwort.

Die Gründung der Deutschen Demokratischen Republik.

Mit dieser erzwungenen und planlosen Gründung folgte der Versuch, auf deutschem Boden erstmals in der Geschichte einen Staat ohne Diktatur des Kapitals zu schaffen.

Einen Staat, in dem Eltern ihre Kinder in den Sommerferien auch bis zur Dämmerung draussen spielen lassen konnten, obwohl die Kirchenbimmel schon die 23. Stunde des Tages verkündete.

Einen Staat, in dem erstmals in der Geschichte kein einziger deutscher Soldat ein Kriegstagebuch führte.

Einen Staat, in dem es keine „Kochbücher für Arme“ oder Empfehlungen für warme Pullover von geistig-minderbemittelten Finanzpolitikern gab.

Aber kann man deswegen von „Mangelwirtschaft“ reden?

Der Stasi-Wendehals IM Erika (auch bekannt als Angela Dorothea Merkel) verkündete gar einer berüchtigten bekannten Zeitung, in der DDR hätte es weder Holz noch Bretter zu kaufen gegeben.

Man glaubt es wenn man nicht weiß, dass die DDR 1949 hauptsächlich aus Land- und Forstwirtschaft bestand. Und was macht man mit der Ernte einer Forstwirtschaft?

Na egal… Angela ist eh sehr vergesslich.

Hingegen „erinnert“ sie sich mit großer Vorliebe (für positive BILD-Schlagzeilen) gern daran, dass die DDR eine „Diktatur“war.

„Das stand sogar in ihrer Verfassung!“ sagt die Bundesmerkel heute mit geübtem historischem Sachverstand.

Na und? Das war völlig korrekt so!

Die Verfassung der DDR entstand im Unterschied zum Grundgesetz durch eine Volksabstimmung.

Es bestimmte als System die Diktatur des Proletariats unter Führung der Partei der Arbeiterklasse und der Nationalen Front.

Für meine Leser aus den kapitalistisch-verdorbenen Bundesländern: Die Nationale Front war die Gemeinschaft der sog. „Blockparteien“ aus CDU, liberaler LDPD, der Bauernpartei und einigen anderen Parteien.

Damit besaß die DDR sogar mehr (zugelassene) Parteien als die BRD.

Natürlich blieb diese Neuartigkeit auf deutschem Boden nicht ohne Probleme.

Im Gegensatz zu den heutigen Siegerlegenden bestand das Problem weder im Sozialismus noch in der „Diktatur“, deren Wesen bis heute verschwiegen wird.

Vielmehr ist sich der gelernte und gelebte DDR-Bürger heute darüber klar geworden, das der Fisch am Kopf stank.

Ein paar alte Herren definierten sich selbst als „die Partei“ und schufen um ihre Personen herum eine eigene „Diktatur des Proletariats“. Dummerweise unter zunehmender Verweigerung von Kontakten zu eben diesem Proletariat.

Bei jeder Rede des werten Herrn Staatsratsvorsitzenden wartete man mit Spannung auf den Satz:

Der Staats- und Ministerrat der Deutschen Demokratischen Republik hat heute beschlossen, dass die Landwirtschaft der DDR die Erträge von Bananen, Apfelsinen und Ananas über das Niveau des Vorjahres steigern muss!

Wenn einer seiner Redenschreiber diesen Satz eingefügt hätte… niemandem in der Staatsführung wäre daran etwas merkwürdig vorgekommen.

Bezeichnenderweise wurde die DDR für einen kurzen Moment demokratischer als die Bundesrepublik: Nachdem die alten grauen Herrschaften aus ihren Ämtern vertrieben waren.

Der jüngere Nachfolger Erichs, der „Egon von der FDJ„, wagte es, eine Gesetzesvorlage zum neuen Reisegesetz tatsächlich nicht der Volkskammer, sondern der Bevölkerung zur Abstimmung vorzulegen.

Gemäß heutigem Sprachgebrauch sollten Millionen DDR-Bürger auf Wunsch des „SED-Regimes“ gleichzeitig Parlament und Vermittlungsausschuss sein. Und die Volkskammer sollte tatsächlich tun, was Parlamente tun sollen: Ein Gesetz der Bürger in Vertretung der Bürger beschließen.

Soviel Demokratie in einem nicht-kapitalistischem Staat war der herrschenden Klasse in Westdeutschland dann doch zu unheimlich.

Sie nutzten ihre Medienmacht zur Manipulation der Bevölkerung gleich zweier deutscher Staaten.

Günter Schabowski verkündete auf der legendären (wörtlich gemeint) Pressekonferenz, das ab sofort eine vorläufige Regelung in Kraft träte, nach der alle DDR-Bürger ohne Erfüllung von Bedingungen einen Reiseantrag stellen könnten, welcher dann kurzfristig genehmigt werden sollte.

Die DDR-Bürger sollten sich also brav am nächsten Tag bei den Meldebehörden der Volkspolizeikreisämter melden, einen „Ausreiseantrag befristet/unbefristet“ abstempeln lassen und sich dann auf dem Weg in den goldenen Westen machen, in dem damals noch Milch und Honig flossen (angeblich).

Die westdeutsche Propaganda brauchte auch erst noch 3 Stunden, um Schabowski das Wort im Munde umzudrehen:

Um 22:42 Uhr verkündete Friedrichsen in den Tagesthemen:

„Die DDR hat mitgeteilt, dass ihre Grenzen ab sofort für jedermann geöffnet sind, die Tore in der Mauer stehen weit offen.“

Die bedeutungslose Kleinigkeit von den „kurzfristig zu bewilligenden Anträgen“ wurde einfach weggelassen.

Innerhalb dieser 3 Stunden fuhren dutzende westdeutsche Kamerateams zu den Grenzübergangsstellen, obwohl es von dort nichts zu berichten gab. Merkwürdig, oder?

Man vertraute ganz einfach auf die Wirkung dieser Falschmeldung und wollte den „Sturm auf die Mauer“ live übertragen.

Ersatzweise wäre man auch mit Bildern von schießenden Grenzern hocherfreut gewesen. Aber leider gibt es bis heute keine Erklärung dafür, warum kein Soldat der Grenztruppen am 9. November 1989 den sog. „Schießbefehl“ kannte.

Sie hielten die Grenze gemäß ihren Befehlen und Gesetzen solange geschlossen, bis die Gefahr drohte, dass die erste Reihe von hinten schlicht erdrückt werden könnte. Erst dann beschloss man, zum Schutz der Bürger die Schlagbäume zu öffnen und die GÜST (Grenzübergangstelle) zu „fluten“.

Soviel (oder so wenig) zur Geschichte der DDR, welche von der allgegenwärtigen Siegergeschichte natürlich abweicht und daher nur linksetremistische Verharmlosung einer Diktatur durch einen DDR-Nostalgiker sein kann.

Also einfach ignorieren oder bei Hubertus Knabe beschweren.

Miss- und Mangelwirtschaft

Die armen und vom SED-Staat unterdrückten Ossis mussten auf viele Dinge verzichten, welche zum Leben des wohlstandsverwöhnten (neudeutsch 2010)  Wessis einfach dazugehörten, um im damaligen anstrengungslosen Wohlstand (ebenfalls 2010) zu leben.

Es fehlte uns halb-verhungerten DDR-Bürgern an so ziemlich allem.

Besonders fehlten uns Dinge wie zum Bleistift die Pressefreiheit einer Handvoll Milliardäre:

Franz Josef Wagner in BILD:

Wir haben eine repräsentative Demokratie. Wir wählen Volksvertreter, wir legitimieren sie, für uns zu entscheiden.

Als der Kapitalbesitz noch Volkseigentum war…hätte dieser Satz vielleicht gestimmt.

In einer Diktatur des Kapitals ist er einfach nur absurd. Aber kein Zufall…

Focus: Angst um die Rente nimmt zu

Die zunehmenden Staatsschulden treiben die Deutschen um und wirken sich nun auch auf ihre Haltung zur Rente aus: Die Menschen in Deutschland machen sich vermehrt Sorgen um ihre Altersversorgung.

Nanu? Wurde das bekannte Rentensystem still und heimlich von Merkel und Leyen in eine steuerfinanzierte Staatsrente umgewandelt? Und keiner hats gemerkt?

Nö. Die Leute sehen so langsam, das aus Niedriglöhnen nur Niedrigrenten entstehen und die vielgepriesene „private Altersvorsorge“ einfach nur eine Massensuggestion von Versicherungsvertretern wie Riester, Rürup, Raffelhüschen & Co war/ist.

Weil man aber sowas nicht in den Medien sagen darf, schiebt man die Verunsicherung nun den „Staatsschulden“ in die Schuhe.

Dabei ist es gerade ein unbestreitbarer Vorteil einer umlagefinanzierten Rente, von Finanzmärkten und Staatsschulden unabhängig zu sein.

Auftraggeber dieser „Studie“ war übrigens der „Finanzdienstleister“ Postbank, welcher sich im Aktionärsbesitz befindet. Und irgendwoher muss ja das Geld für deren anstrengungslosen Wohlstand kommen, nicht wahr?

WELT: CDU-Wirtschaftsrat fordert Rente mit 70

Die CDU soll ihr „wirtschaftspolitisches Profil“ stärken. So fordert es der Springer-Konzern seit der Machtergreifung von CDU und FDP 2009.

Gesunde Arbeitslose sollen nach seinen Vorstellungen stärker zu gemeinnützigen Arbeiten herangezogen werden.

„die Hartz-IV-Empfänger aus der sozialen Hängematte zu locken“

Damit sich Arbeit lohne, dürfe der Regelsatz nicht über die jetzt geplanten fünf Euro hinaus erhöht werden.

Oh man…wie sehr haben wir DDR-Bürger eine derartige Wirtschaftskompetenz in der Regierung vermisst!

WELT: Regierung plant Steuerentlastung für Versicherer

Jörg Asmussen (Finanzstaatssekretär der Deutschen Bank):

Eine dauerhafte Niedrigzinsphase würde die Erträge und die Erfüllbarkeit von Garantien erheblich belasten und hätte jahrelange Nebenwirkungen“

Erst die tolle „private Altersvorsorge“ verzocken und sich dann (wie üblich) an der staatlichen Steuerkasse vergreifen.

Nenene..man sollte den Spekulanten und ihren Politik-Lobbyisten ihr eigenes „Eigenverantwortungs“-Gesülze mit nem Druckluftnagler auf die Stirn tätowieren!

Aber auch daran mangelte es in der staatlich gelenkten DDR-Misswirtschaft:

Wir hatten weder solche Versicherungskonzerne, noch deren Lobbyisten in Ministerien und Druckluftnagler gab es erst recht nicht!

Zum Glück hat sich der Kapitalismus als das erfolgreichere System erwiesen!

Hurra! Hurra! Hurra!

WELT:  Peter Zwegat und das neue Proletariat

WELT ONLINE: Ist Überschuldung eigentlich ein Unterschichtenproblem? Das denkt man, wenn man ihre Sendung guckt.

Das ist im gesamten Interview übrigens die einzige „Schulden-Frage“. WELT fragt hauptsächlich nach Zwegats Meinung über Sarrazin.

So wird es auch vom Bertelsmann-Sender RTL gewünscht: Schulden als Problem der Unterschicht.

Also ein Problem der „Versager“, welche als „Bildungsverweigerer“ (Sarrazin) selbst schuld sind, wenn ihr Geld nicht zum Leben reicht.

Die typische Individualisierung einer politisch herbeireformierten Verarmung.

WELT ONLINE: Haben Sie die Finanzkrise vorausgesehen?

Zwegat: Nein, ich bin ja kein Wirtschaftsweiser.

Dumm und dümmer.

Keiner der sog. „Wirtschaftsweisen“ (ausser Bofinger) hat die Krise vorhergesehen.

Das waren wirtschaftspolitisch Inkompetente wie Lafontaine, Flassbeck u.a. Sozialnostalgiker, welche Ursachen und Wirkungen dieser Krise bereits öffentlich bekanntmachten, als „Wirtschaftsexperten“ 2008 noch Vollbeschäftigung und „Mega-Wachstum“ für 2009 in BILD und WELT verkündeten.

Auch das fehlte in der sozialistischen Misswirtschaft: Die DDR konnte sich nichtmal Gesetze zur „Privatinsolvenz“ leisten und erst Recht keine Pseudo-Experten wie Zwegat, welche die hungernden DDR-Bürger aus ihren Schuldenkrisen herausholen.

Zum Glück ist auch in diesem Bereich aus der Mangel- eine Überflussgesellschaft geworden!

geächtete und verachtete Lyrik

Auferstanden aus Ruinen
Und der Zukunft zugewandt,
Laß uns dir zum Guten dienen,
Deutschland, einig Vaterland.
Alte Not gilt es zu zwingen,
Und wir zwingen sie vereint,
Denn es muß uns doch gelingen,
Daß die Sonne schön wie nie
Über Deutschland scheint.

Glück und Frieden sei beschieden
Deutschland, unserm Vaterland.
Alle Welt sehnt sich nach Frieden,
Reicht den Völkern eure Hand.
Wenn wir brüderlich uns einen,
Schlagen wir des Volkes Feind!
Laßt das Licht des Friedens scheinen,
Daß nie eine Mutter mehr
Ihren Sohn beweint.

Symbole

Auf der Deutschlandflagge des undemokratischen Unrechtsstaates DDR gab es ab 1959 ein eigenes Symbol.

Hammer und Sichel Zirkel, eingerahmt von einem Ährenkranz. Symbole der (so war die Idee) herrschenden Klassen aus Arbeitern, Bauern und Intelligenz.

Das Symbol des demokratischen Rechtsstaates BRD ist ein Raubvogel.

 

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8 Kommentare - “Gedenktag 7. Oktober”

  1. wareluege Says:

    Uppsss…hab tatsächlich heute früh um 2 „Sichel“ geschrieben.
    Dabei war die Sichel doch schon als Ährenkranz vorhanden.
    Ok…werde dann mal korrigieren.😀

    Nachtragend: Die heutigen „Volksvertreter“ sind nicht legitimiert FÜR uns zu entscheiden, sondern in unserem Sinne. (theoretisch)
    Da sie das allerdings nicht tun wollen, haben sie sich das Märchen „Der Abgeordnete ist nur seinem Gewissen verpflichtet“ ausgedacht.
    Wenn alle zeitlich befristeten Arbeitnehmer so denken würden…auweia.😀

  2. Stefanie Says:

    Ein herzliches Hallo wareluege,

    meine Augen sind ja schon weit offen, aber heute hast du mich zum Staunen gebracht. Wie weit kann ich den Geschichtsbüchern noch trauen?

    Liebe Grüße
    Stefanie

    P.S. Dein Blog = Pflichtlektüre

  3. Horst-Ekkehard Rautmann Says:

    Dem CDU-Wirtschaftsrat mangelt es anscheinend am nötigen Respekt gegenüber den Deutschen Arbeitnehmern.
    Erst vor kurzer Zeit hat der CDU-Abgeordnete Michael Fuchs den ebenso verwerflichen und menschenverachtenden Vorschlag gemacht, die derzeit geltende Rentengarantie aufzuheben. Hierzu muss gesagt werden, dass dieser Herr Fuchs monatlich mehr Einkommen erzielt als ein Rentner kaum innerhalb eines Jahres schaffen kann. Seine Abgeordneten Diäten werden übrigens aus steuerfinanzierten Mitteln finanziert.
    Das geplante Heraufsetzen der Lebensarbeitszeit auf 70 Jahre würde bedeuten, dass die dann gezahlten Renten noch weit unter Sozialhilfeniveau liegen würden, und das ist natürlich auch der Grund für eine gewünschte Anhebung. Auch dem Wirtschafsrat ist bekannt, dass Arbeitnehmer kaum dazu fähig sind, überhaupt bis zum 65. Lebensjahr zu arbeiten, und die Arbeitgeber würden in der Mehrheit schon dafür sorgen, dass ihre Arbeitnehmer ihren Betrieb nicht bis zum 70. Lebensjahr erhalten bleiben.

  4. Jens-Uwe Friebe Says:

    An den Verfasser,
    es tut gut, wenn man mit seinen Gedanken nicht allein ist. Ein paar Daten waren mir als gelernten DDR-Bürger auch neu, aber nachvollziehbar. Ich habe mich mit Marx, Engels und Uljanow (Lenin) im Studium beschäftigt (Gesellschaftswissenschaften). Die Wissenschaftlichkeit dieser Weltanschauung ist den heutigen Politikern sicher bekannt, so wissen sie auch, wie man diese für sich nutzen muss. Lenin: „Die Ideologie der herrschenden Klasse ist die herrschende Ideologie.“ So wird die „Denke“ der Machthaber über alle Medien in die Köpfe der „Dummen“ implantiert. Und die angebliche Ohnmacht des Einzelnen manifestiert.
    Ausbaufähig halte ich das Thema „Leibeigenschaft“ oder „Sklavenhalter“, denn nichts anderes stellt meines Erachtens Hartz-IV dar.
    Zurückdrehen der Geschichte geht nicht und soll auch nicht sein. Jedoch bin ich der festen Überzeugung, dass nicht der Sozialismus gescheitert ist, sondern seine Gesetzmäßigkeiten nicht richtig umgesetzt wurden.Selbst Lenin sprach, anders als Marx mit seiner Weltrevolution, von einem schrittweisen Übergang zum Kommunismus und davon, dass der Sozialismus eine „… höchst ungerechte Klassengesellschaft…“ sei – eben in dieser Übergangszeit. Lenin konnte auch nicht die taktischen und strategischen Möglichkeiten des modernen Kapitalismus und des Militärindustriellen Komplexes in all seinen Schattierungen voraussehen.
    Nun noch ein Satz zum Beitrag 13. August. Mit diesen Argumenten trete ich auch ständig auf. Dabei ist es für den Zuhörer oft peinlich, seine Unwissenheit vorgehalten zu bekommen. Im schlimmsten Fall werde ich als Lügner beiseite geschoben.

  5. Carsten Velke Says:

    „Sozialismus“ – der reaktionärste, kriminellste und asozialste Schwachsinn aller Zeiten; Anleitung zum Massenmord.
    Carsten Velke

  6. wareluege Says:

    Ahja…

  7. maik Says:

    Sozialismus?

    Ja klar, Carsten V. – kannst das mal begründen? Philosophisch gesehen gibt’s hier zum Glück nur wenige Dummbrote. Augenblicklich erkenne ich nur eins. Das lässt hoffen. Meinen Dank an den Blogger für seine wahrhafte Schilderung. Werde bestimmt wieder einmal vorbeischauen.

    Viele Grüße von einem, der sich ebenfalls traut. Die Reaktion der Masse ist allerdings noch ziemlich frustrierend. Herzlichen Glückwunsch zum morgigen Feiertag und bis demnächst.

  8. Anonymous Says:

    In dem Sozialismus der DDR hättes es nicht mal so ein freies Internet geben wie wir jetzt haben. Ja wäre auch nicht nötig gewesen. Denn „Die Partei hat immer Recht“ sag‘ ich da nur…


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