Springerpresse am Sonntag

BILD: Maschmeyer-Interview

Nachdem der drittklassige Bundespräsident bei Maschmeyer auf Mallorca geurlaubt hat und dafür kritisiert wurde, lässt BILD nun den Riester-Betrüger und SPD-Käufer Maschmeyer selbst zu Wort kommen.

Ich möchte etwas bewegen, Nutzen stiften, ich habe Freude am Gutsein.

Wir beraten Regierungen, Kommissionen und Finanzdienstleister. Uns hat der Ehrgeiz gepackt, mit Altersvorsorge Geschichte zu schreiben.

Ich wollte nicht Christian Wulff schaden oder Schröder gefallen, sondern Lafontaine als SPD-Kanzlerkandidaten verhindern.

Im ganzen Interview findet sich natürlich kein Wort darüber, dass dieser „Wohltäter“ und sein (inzwischen verkaufter Konzern AWD) mehrfach wegen Anlagebetrugs und vorsätzlicher Falschberatung verurteilt wurde.

Die nächste gemeinnützige Rentenreform ist schon in Arbeit: bei der Maschmeyer-Rürup AG.

WELT

Kanzlerin für Druck auf Integrationsverweigerer

Wer sich der Integration verweigert, soll künftig mit Konsequenzen rechnen müssen.

Ok…dann kommt jetzt die bekannte „Eingliederungsvereinbarung“ auch für Immigranten.

Fragt sich nur, ob es da auch eine derartige Willkür bei den „Erfolgsbeurteilungen“ und Sanktionen geben soll. Zumal bis heute niemand sagen kann, was „integriert“ eigentlich bedeuten soll…

In Sarrazins Aussagen liegt ein politischer Jackpot

Thilo Sarrazin hat die Integrationsdebatte neu belebt. Wer sich jetzt seiner Zustandsbeschreibung annimmt, könnte bei den Wählern punkten.

Jemand sollte dem rechten Schmierfink Poschardt mal sagen, dass es bis zum Jahr 2013 noch elend lang ist und man für diese Idee den Herrn S. nochmal von der Leine lassen müsste. Allerdings…wer wird sich im Wahlkampf 2013 noch an einen Ex-Bundesbanker erinnern?

Sarrazin-Partei

Von Politikern kritisiert, von Bürgern geliebt: Thilo Sarrazin. Besonders Anhänger der Linkspartei und Unionswähler würden ihn wählen.

Besonders viel Zuspruch bekäme eine Sarrazin-Partei demnach bei Anhängern der Linkspartei (29 Prozent). Auch 17 Prozent der Unionswähler würden eine solche Formation wählen.

Emnid-Chef Klaus-Peter Schöppner sagte, für diese Befragten sei Sarrazin jemand, „der endlich ausspricht, was viele denken“.

Es war zu erwarten, das den Zahlenakrobat Schöppner von Emnid zusammen mit BILD versuchen wird, die Linke sowie die S.-Kritiker der CDU mit „ins Boot zu holen“.

Allerdings ist nicht zu erwarten, dass die Linke so dumm ist wie „SPD“ und Co. Aber man lässt sich halt keine Gelegenheit entgehen, die Linke in den neoliberalen Einheitsbrei zu „integrieren“.

Israel übt Vergeltung im Gazastreifen

Bei drei Luftangriffen auf Ziele im Süden des Gazastreifens hat die israelische Armee mindestens einen Palästinenser getötet und drei weitere verletzt.

Die Luftangriffe seien eine Reaktion auf einen Raketenangriff aus dem Gazastreifen auf den Süden Israels wenige Stunden zuvor.

Die aus dem Gazastreifen abgeschossene Rakete verletzte den Angaben zufolge niemanden.

Natürlich kann man (mal wieder) keinen Kommentar zu dieser zionistischen „Selbstverteidigung“ abgeben. Und das bei einer „Qualitätszeitung“, welche mit aller Macht und Gewalt „Sarrazins Meinungsfreiheit“ verteidigt.😀

Links und konservativ – Die multiple grüne Existenz

„Die guten Umfragewerte der Grünen bringen neue Herausforderungen mit sich. Sollen sie auch eine Volkspartei werden?“ fragt Claus Christian Malzahn.

Als standhafter und grünlackierter FDP-Schleim sind diese Grünen doch schon lange „Volkspartei“.

Malzahn hängt der Realität mal wieder um Jahre hinterher. Wie immer…

Kein gleicher Lohn für die Zeitarbeit

Der Chef des Bundesverbandes der Sklavenhändler, Volker Enkerts, darf in der WELT erklären, warum Leiharbeit zu Hungerlöhnen eine so wahnsinnig tolle Sache ist:

Und da die Administration von Zeitarbeit ohnehin mit vielen Kosten verbunden ist, inklusive Sozialleistungen und Lohnnebenkosten, würde „gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ Zeitarbeit verteuern, bürokratisieren und einengen.

Von den typischen 30% „Verleihrendite“ spricht der Cheflobbyist mal wieder nicht.

Ein Gabelstaplerfahrer arbeitet heute auf dem Schrottplatz, nächste Woche im Warenlager und transportiert später Metallteile für einen Maschinenbauer.

Sowas gibts ja garnicht! So ein Unsinn!

Jeder weiß doch, dass an den Zeitarbeitslöhnen erkennbar ist, dass Leiharbeiter alle Un- oder zumindest Geringqualifizierte sind. Wie können sie da in der Lage sein, alle paar Tage in anderen Unternehmen mit anderen Aufgaben zu arbeiten?😀

Verwaltungstechnisch wäre es ein haarsträubender Aufwand, jedes Mal die Konditionen für Stammbeschäftigte zu recherchieren und auszurechnen – inklusive subventioniertem Kantinenessen.

Natürlich ist es in unserer heutigen Zeit völlig unmöglich, am Telefon nach der regulären Bezahlung zu fragen und selbige dann in die „Verleihrechnung“ einzubeziehen. Völlig undenkbar!

Fehlt nur noch der Hinweis uaf die globale Konkurrenz durch chinesische Wanderarbeiter.😀

Viele Zeitarbeitnehmer – vor allem in unteren Lohngruppen – waren vorher arbeitslos.

Boah ey! Er sagt ja mal (fast) die Wahrheit! Obwohl ich kaum glauben kann, dass es auch nur einen einzigen Leihsklaven in Deutschland gibt, welcher freiwillig von einem echten Arbeitsplatz zu den Sklavenhändlern gegangen ist.

Statt „viele“ sollte es wohl „alle“ heißen. Ausserdem muss man dabei noch berücksichtigen, dass die meisten Mietsklaven von ihren „Fallmanagern“ verkauft wurden. Zwangsweise.

Ein Lob auf die Zeitarbeit

kommt auftragsgemäß WELT-„Journalist“ Tobias Kaiser.

Der ganze Artikel kann in einem Satz zusammengefasst werden.

Prekäre Arbeitsverhältnisse sind besser als gar keine.

Die Kommentarfunktion zeigt mal wieder, wie „nah am Volk“ die WLET-Redakteure sind:

Zeitarbeit ist eine solche wundervolle Erfindung und so tugendhaft, das sie eigentlich in erster Linie linientreuen Journalisten und verdienenden Politikern vorbehalten werden sollte…. 😀

Steinmeier, Gabriel und das Comeback der alten SPD

Durch den familiären Nierenspender hat die sog. „SPD“ einen oder zwei Pünktchen in der Wählergunst hinzugewonnen.

Ein kurzzeitiger Mitleids-Effekt. Das war auch schon so, als Münteferings Frau gestorben war.

Der berüchtigte Dummschwätzer Thomas Schmid nutzt die Chance gleich mal, um diese Zustimmung zum Erfolg der Treue der „SPD“-Führung gegenüber ihrer Agenda2010 zu machen.

Unter Frank-Walter Steinmeier und Sigmar Gabriel ist die SPD im Aufwind. Die Partei blickt zur Mitte und bleibt zur Linkspartei auf Distanz.

Steinmeier war übrigens der Kanzlerkandidat der „SPD“, als selbige politische Randgruppe im September 2009…😀

Dieser unverhoffte Umschwung verwundert umso mehr, als es nur wenige Anzeichen dafür gibt, dass die deutsche Sozialdemokratie wieder Fuß gefasst hat, nach vorne blickt und zugleich bereit ist, sich in der Tradition ihrer vergangenen Erfolge zu bewegen.

Die Tradition vergangener Erfolge besteht bekanntlich in der Fortsetzung der Politik des Schröder-Regimes zugunsten des Kapitals und als Marionette der BILD.

Als die Schlacht (Bundestagswahl 2009) aber verloren war, schien alles darauf hinzuweisen, dass die SPD nun endgültig das Erbe Schröders begraben und strikt nach links marschieren würde.

Jaaaa…das war schon erkennbar, als sich Schröders Stiefellecker eine Stunde später zum „Oppositionsführer“ ernannte.

Oh man…

Und die SPD würde, so die Vermutung, wild entschlossen auf ein rot-rot-grünes Bündnis zusteuern.

So ist es aber nicht gekommen. Von der kritischen Öffentlichkeit weithin unbemerkt, hat die SPD wieder Tritt gefasst.

Womit hochoffiziell klargestellt wäre:  Sigmar Gabriel ist nur ein Demagoge und Populist, um der sog. „SPD“ wieder Wählerstimmen zu verschaffen.

Somit ist die „SPD“ weiterhin dort, wo sie von Schröder, Clement und anderen „sozialen Demokraten“ hingestellt wurde: zwischen CDU und FDP.

Er hat links getutet und ist nicht nach rechts, aber deutlich zur Mitte hin gefahren. Und es sieht ganz so aus, als stünde ein Plan dahinter.

Nicht nur Gabriel…auch alle seine Vorgänger seit Schröder planen nur noch, wie sie möglichst sauber links blinken und rechts abbiegen können. Die schwarz-roter Koalition war schließlich ein von allen Medien gefeierter Erfolg des Planers Müntefering.

Unter Steinmeier und Gabriel blickt die SPD zur Mitte und erliegt nicht der Versuchung, mit der Linkspartei ins Handgemenge zu kommen.

Womit sich die spannende Frage stellt: Wer schafft es 2013 in den Bundestag? Die FDP oder die „SPD“?😀

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Und der Herrgott sprach zu mir:

Am Sonntag sollst du ruh’n oder etwas in der Küche tun…

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