Tötet Elena!

Mit dem Aufruf dieser Blogseite haben Sie sich automatisch dazu verpflichtet, an der Verfassungsklage gegen „Elena“ teilzunehmen.

Um Ihrer Pflicht nachzukommen, müssen Sie nun diesen >> Link << anklicken und die auf der aufgerufenen Webseite erscheinenden Formulare ausfüllen.

Sollten Sie Ihrer gutbürgerlichen Pflicht nicht nachkommen, werden Sie zeitnah von der schwarz-gelben „Regierung“ sowie den in diesem Land herrschenden Arbeitgeberverbänden in Ketten gelegt.

Elena

Unter „Elena“ versteht man den „Elektronischen Entgeltnachweis“ für Arbeitnehmer und Angestellte.

Es werden seit dem 01.01.2010 folgende Daten über Lohnsklaven in einer zentralen Datenbank erfasst:

  • Bruttoentgelt und Steuerklasse
  • Kinderfreibetrag
  • Angaben zur Tätigkeit, wöchentliche Arbeitszeit
  • Renten-, Sozialversicherungs-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherungabzüge
  • Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag, Kirchensteuer
  • Name und Anschrift, Geburtsort, -datum und -name
  • Angaben zu Arbeitgeber und Betrieb
  • Anzahl, Beginn und Ende sowie „Arten“ von Fehlzeiten (z.B. Krankheit, Mutterschutz, Pflegezeit, Elternzeit, Wehrdienst/Zivildienst, usw.)
  • Höhe und Art sonstiger steuerpfl. Bezüge (Weihnachts- u. Urlaubsgeld, zusätzl. Monatsgehälter, Gratifikationen,Tantiemen, Urlaubsabgeltungen, Abfindungen …)
  • Höhe und Art von steuerfreien Bezügen (z.B. Pensionskasse-Zuwendungen durch den Arbeitgeber, Kurzarbeitergeld, steuerfreie Fahrtkostenzuschüsse, Zuschüsse bei Mutterschaft usw.)
  • Zeitpunkt des Beginns sowie voraussichtliches und tatsächliches Ende einer Ausbildung
  • Arbeitgeber-Zuschuss zur freiwilligen Kranken- und Pflegeversicherung
  • Grund von Arbeitszeitänderungen
  • Arbeitsstunden – aufgeschlüsselt in Arbeitsstunden jeder einzelnen Kalenderwoche des Monats
  • Urlaubsanspruch und tatsächlich genommene Urlaubstage, Urlaubsentgelt
  • Angaben zu befristeten Arbeitsverhältnissen
  • Angaben zu Entlassungen und Kündigungen
  • Auskunft über bereits erfolgte Abmahnungen im Vorfeld von Kündigungen
  • Schilderung von „vertragswidrigen Verhalten“ des Angestellten/Arbeiters
  • Vorruhestandsleistungen und -gelder, Abfindungen

Diese Daten müssen per Gesetz von den „Arbeitgebern“ jeden Monat erfasst und übermitelt werden.

Offiziell soll Elena 2012 „einsatzbereit“ sein. Die betroffenen Arbeitnehmer sind übrigens die Letzten, welche erfahren, was über sie gespeichert wurde.

Kombiniert man diese Daten auch noch mit der bisher eingeführten Steuer-ID aller Bundesbürger, entsteht daraus die größte und umfangreichste Bevölkerungsdatenbank der Geschichte.

Problemstellung

In der heute herrschenden Illusion einer „Sozialen Marktwirtschaft“ wird immer wieder scheinheilig beteuert, wie wichtig es den sog. „Arbeitgebern“ doch wäre, Arbeitsplätze zu schaffen.

Selbstverständlich gelingt die Schaffung von Arbeitsplätzen in Deutschland nur, wenn selbige „Arbeitgeber“ völlig frei sind.

Frei von Steuern, Sozialbeiträgen, Löhnen und Moral.

Ohne diese grundlegenden und alternativlosen Vorraussetzungen kann die Arbeitslosigkeit natürlich nicht abgebaut werden. Ist doch logisch, oder?

Bei der Ausbildungsverweigerung benutzte man den Begriff „nicht ausbildungsfähig“.

Mit dieser Floskel wollte man den Staat (und damit die Bürger) dazu zwingen, die betriebliche Berufsausbildung durch eine steuerfinanzierte kommunale Ausbildung zu ersetzen. Die „Arbeitgeber“ wollen sich mit diesem neuen System dann gratis die Rosinen aus dem Kuchen der frisch ausgebildeten Fachkräfte picken.

Bei den Arbeitslosen verlief/verläuft es ähnlich. Man bezeichnet sie als „nicht arbeitswillig“ und verlangt vom Staat entsprechende „Umerziehungsmaßnahmen“. Mit Hilfe von 1-Euro-Jobs soll den Arbeitslosen der „Lohnanspruch“ abgewöhnt werden. Die in den Hartz-Gesetzen etablierten Sanktionen sollen Arbeitslose zu willenlosem Gehorsam und völliger Unterwerfung unter ihre „Geldgeber“ erziehen.

Nun sind die „Arbeitnehmer“ an der Reihe.

Die mit Elena gesammelten Daten eignen sich vorzüglich dazu, unter allerlei Begründungen  jene Bürger von zukünftiger Arbeitsvermittlung auszuschließen, welche Fehlzeiten wegen Krankheiten in der Datenbank haben oder schonmal abgemahnt oder gekündigt wurden.

Wer in seiner „Elena-Akte“ das Wort „Streikteilnahme“ stehen hat, braucht sich zukünftig nicht mehr um einen Arbeitsplatz bemühen. Er kommt Dank Elena gleich auf die „schwarze Liste der Unerwünschten“.

Selbstverständlich werden diese Zusammenhänge heute noch von Arbeitgeberverbänden und Regierung bestritten. Aber wozu sollten diese Daten sonst dienen?

Der Berechnung von Renten und Sozialleistungen? Oder der Steuerfahndung? Werden Wohngeldzuschüsse bei Geringverdienern von Fehlzeiten, Abmahnungen und Streiktagen abhängig gemacht?

Welchem Elena-Benutzer kann die Information über „vertragswidriges Verhalten“ nützen?

Zumal der Arbeitgeber als „Eintrager“ nicht einmal nachweisen muss, das seine Angaben wahrheitsgemäß sind. Bei Änderungswünschen hat der Arbeitnehmer seine Unschuld zu beweisen!

Mitmachbefehl!

Wie funkti0nierts?

Am Donnerstag, dem 25. 03. 2010 ist Einsendeschluss.

Ihr meldet euch auf der oben verlinkten Webseite an, gebt eure Daten an und erhaltet per eMail eine pdf-Datei. Selbige wird ausgedruckt, unterschrieben und in einen Umschlag gefaltet.

Noch 55 Cent Porto drauf und ab in den Briefkasten!

In den Medien war „Elena“ nie ein Thema.

So erzeugt man „schweigende Mehrheiten“…

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6 Kommentare - “Tötet Elena!”


  1. […] zum Beispiel wird nicht gespeichert. Ist also gar nicht so schlimm. Und doch gibt es immer wieder diese Schwarzseher, die Leute die immer denken da steckt was anderes dahinter als zum Beispiel in der Bildzeitung oder […]

  2. Michael Mugge Says:

    Ist es korrekt, dass ich als Student und damit mglw zukünftig Betroffener nicht an der Petition partizipieren darf? : – (

  3. neanada Says:

    Ich schließe mich an: Ist es richtig, dass ich mich als Hartz-IV-Empfängerin und möglicherweise zukünftig Betroffene ebenfalls nicht an der Petition beteiligen darf?

  4. wareluege Says:

    Ich habe nochmal nachgeschaut:
    Die Justiz lässt nur Kläger zu, welche zum Zeitpunkt der Klage selbst betroffen sind.

  5. Cyberdigger Says:

    Hallo,
    erfasst ELENA eigentlich auch Personen die seit 01.01.2010 arbeitslos gemeldet sind, oder ist man erst im System wenn man durch einen Arbeitgeber eingetragen wird ?
    Weiss das jemand ?

  6. wareluege Says:

    Elena erfasst nur jene, welche vom Arbeitgeber angemeldet wurden.


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