Döpfners Welt

Mathias Döpfner, rechte rechte Hand der Medienkapitalistin Friede Springer, hielt eine Rede.

Die WELT der Multimillionärin Springer veranstaltete einen „Neujahrsempfang“.

Die gesamte rechte neoliberale „Elite“ von Broder über Birthler bis zu Brüderle war vertreten.

Aber leider (wie so oft bei solchen Feierlichkeiten) weder ein qualifizierter Bombenleger noch ein erfahrener Scharfschütze. 😉

Die Rede wurde selbstverfreilich im Wortlaut bei WELT veröffentlicht. Wer mag, kann sich diese hardcore-neoliberale Hasspredigt hier selbst durchlesen.

Aber es lohnt nicht. Döpfner sagt nichts, was nicht schon 100 Mio Mal von BILD und WELT verkündet wurde.

Kostprobe gefällig?

Eine besondere Skepsis nicht gegen den Sozialismus, sondern gegen die Marktwirtschaft.

Dabei war es doch eindeutig der Nationalsozialismus und nicht der Nationalkapitalismus, der die Menschheit in Unglück und Vernichtungswahn gestürzt hat.

Wie die Nazis vermeidet auch Döpfner, den Kapitalismus beim Namen zu nennen. Er spricht heute nicht von „Nationalsozialismus“, sondern neudeutsch von „Neuer Sozialer Marktwirtschaft“.

Und ist auch noch stolz darauf…

Irgendwann will der brave Deutsche seriös sein und lieber verzichten – sofern er überhaupt noch Steuern zahlt und nicht schon von Transferleistungen lebt.

Als ob die einzig existierende Steuer die Einkommenssteuer wäre.

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Aber auch der Spiegel macht sich lächerlich:

Unter der Überschrift „Rote Ursula provoziert die SPD“ erklärt der Spiegel die reaktionäre und asoziale Idiotie Ideologie der Uschi von der Leyen für „sozialdemokratisch“. Vermutlich, weil Peter Hartz und Wolfgang Clement ja auch als „Sozialdemokraten“ bezeichnet werden.

Der Spiegel beruft sich allerdings auf die Propaganda-Show der Uschi bei Anne Will und nicht auf ihr Klartext-Interview in BILD.

Als Familienministerin wurde sie zur Speerspitze des modernen Teils der CDU, indem sie sozialdemokratische Kernanliegen wie den Ausbau der Kinderbetreuung oder die Einführung des Elterngelds vorantrieb.

Der Ausbau der Kinderbetreuung war ein Kernanliegen der DDR seit Walter Ulbricht und die einkommensabhängige Sozialleistung „Elterngeld“ als „sozialdemokratisch“ zu bezeichnen ist der Gipfel der Frechheit, aber der Normalfall im Jahre 2010.

Dabei hat die „Mutter der Nation“ bis heute ein Mehrfaches an Sozialleistungen ohne Bedürftigkeit (vor der Agenda2010) abgezockt, als sie je mit eigener Arbeit selbst verdient hat.

Mit ihrem bejubelten „Elterngeld“ hat sie übrigens eine staatliche Wohlfahrtsleistung geschaffen, welche sich am Gegenteil von „bedürftig“ orientiert.

Wir müssen bei den Arbeitsagenturen noch genauer hinschauen, wer Leistungen des Staates bekommen darf und wer nicht„.

Auch ein Satz der „sozialdemokratischen“ Elterngeld-Erfinderin.

Die „Rote Ursula“…das erinnert mich irgendwie an den Gag mit „zitronenblau“ oder „schneegrün“. 😀

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