INSM – Emnid – WELT

INSM: Lobbyverband des Arbeitgeberverbandes „Gesamtmetall“ und der Elektroindustrie (Siemens, Infineon etc)

Emnid: Meinungshersteller des britischen Medienkonzerns „WPP-Group“

WELT: „BILD für CDU-und FDP-Bürgerliche“ des Medienkonzerns Axel Springer AG

Frage:

Was passiert, wenn sich die Millionäre der INSM mit den „Umfragern“ von Emnid verbünden und ihre „Erkenntnisse“ exklusiv in der WELT verbreiten?

Antwort:

„Drei Viertel der Deutschen für Steuersenkungen“

Die Mehrheit der Deutschen befürwortet die Senkung der Einkommensteuer.

Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid im Auftrag der Initiative neue Soziale Marktwirtschaft, die der „Welt am Sonntag“ exklusiv vorliegt.

Ahja…da lassen die leistungstragenden „Eliten“ und Steuervermeider der INSM von einer Tochtergesellschaft eines Medienkonzerns eine „Umfrage“ veranstalten und selbige „Umfrage“ wird dann nicht etwa über Emnid oder über die öffentlichkeitsscheue INSM-Mafia verbreitet, sondern exklusiv von Springers WELT. Warum?

(…) sogar bei der Wählerschaft der Linkspartei (56 Prozent) werden die geplanten Steuersenkungen begrüßt und weitere eingefordert.

Hmmm…irgendwas ist daran merkwürdig.

Wie üblich gibt es weder bei Emnid, bei der INSM oder in der WELT einen Hinweis darauf, was da genau gefragt wurde.

Auch in dieser Manipulation der WELT-Leser wird der Begriff „Steuersenkungen“ schamlos verallgemeinert.

Es ist durchaus richtig, dass auch die Linke Steuersenkungen fordert: bei Geringverdienern, dem „Mittelstandsbauch“ und vor allem bei den asozialen Verbrauchssteuern.

Aaaaber:

Das sind weder die Ziele der Hornissen noch die der Millionärs-INSM. Und erst recht nicht die Ziele der Welt-Eigentümerin und Milliardärin Friede Springer.

Welche „weiteren“ Steuersenkungen von 56% der Linkswähler „eingefordert“ werden, verraten weder WELT noch INSM oder Emnid. Die Forderung nach ausgleichenden Steuererhöhungen für Spitzen“verdiener“, Spekulanten und ähnlichem Gesocks wird natürlich mit keinem Wort erwähnt.

Das lässt viel Platz für fantasievolle Überlegungen zur tatsächlichen Fragestellung.

„Hätten Sie lieber die Steuersenkungen von CDU und FDP oder ansteckenden Fußpilz?“

Anders als in der Bevölkerung verbreitert sich in der Politik aber der Widerstand gegen den finanzpolitischen Kurs der Bundesregierung.

Es ist allgemein bekannt, dass die Steuerpolitik der Hornissen die armen Bundesländer endgültig ruiniert, während die reicheren Südstaaten nach jahrzehntelangen Subventionen des „Länderfinanzausgleiches“ von Nehmer- zu Geberländern geworden sind. Und dass „Geben seeliger ist als Nehmen“, gilt ausschließlich für den dummen Pöbel.

Hier wird per WELT von der INSM der Bevölkerung eingeredet, die Kritiker der Hornissen-Steuerpolitik wären böse Undemokraten. (was sie in anderen Zusammenhängen zweifellos sind)

Kritik an den Plänen der schwarz-gelben Bundesregierung kam von Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU), Hamburgs Regierungschef Ole von Beust (CDU) und der neuen thüringischen Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU). Neben Sachsen-Anhalt haben die SPD-geführten Länder Berlin und Rheinland-Pfalz eine Verfassungsklage nicht ausgeschlossen.

Der bayerische Ministerpräsident und CSU-Chef Horst Seehofer wies die Kritik seiner Amtskollegen zurück.

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