Archiv für 20. Oktober 2009

Liebe Klimaschützer….

20. Oktober 2009

Liebe Klimaschützer

Die WELT erklärt heute, das die Vorhersagen zum Klimawandel alle nonsens sind.

Sie erklärt ausserdem, dass der Klimawandel eine supertolle Sache ist, weil dann auf Rügen bald Kokospalmen und Ananas wachsen:

Worüber streiten wir? Wir streiten, ob die durch Computerprogramme erstellten Prognosen verlässlich sind, die das Weltklima in 100 und noch mehr Jahren vorhersagen.

Computer können immer mehr berechnen, doch der Blick in die Zukunft ist uns weiterhin verwehrt.

Kein Rechenmodell hat die Weltfinanzkrise vorausgesehen, nicht mal relativ einfache Fragen wie die Entwicklung von Lebensversicherungen lassen sich vorausberechnen.

Eine Umfrage unter 239 deutschen Klimaforschern im Jahr 2007 ergab: 80 Prozent zweifelten an den Computermodellen, die das Klima für die nächsten 100 Jahre voraussagen.

Wenn ihr, liebe Klimaschützer, jetzt und in Zukunft uneingeschränkte, 100%ige Glaubwürdigkeit haben wollt, dann werft eure Computer weg!

Holt euch die Computer der „Rentenexperten“!

Deren Computer können Wirtschaftswachstum, Arbeitslosigkeit und Renten für die nächsten 10.000 Jahre berechnen!

Und wenn ihr dann noch euren Pressesprecher zum „Chef-Wirtschaftsredakteur“ der BILD macht, könnt ihr problemlos tausenden Leuten von der Volksrente dem Klimawandel überzeugen!

Dann kauft euch noch „bürgerliche Parteien“, die Redaktionen von Will, Plasberg & Co und schon glaubt man euch genauso wie heute Raffelhüschen, Hüther, Straubhaar, UnSinn, Miegel, Biedenkopf…

Aber erstmal besorgt euch die Rechenkünstler der „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“ und ihrer „Experten“!

Wer hochwissenschaftlich ausrechnen kann, dass der Beitrag zur Rentenversicherung im Jahr 2050 bei 28,49263825% liegen wird, ist auf jeden Fall glaubwürdiger als jeder ehrenamtlicher Klimaschützer.

Merkt euch das!

PS: WELT-Autor Miersch gehört zur Israel-Lobby „Achse des Guten“ und schreibt manchmal sehr merkwürdige Bücher, zum Bleistift das Buch „Das Mephisto-Prinzip“ (Eigenwerbung):

Das Mephisto-Prinzip zeigt, wie aus purem Eigennutz genau das hervorgebracht wird, was die Gutmenschen dieser Welt immer wieder anmahnen: sozialer und ökologischer Fortschritt.

  • Die Globalisierung ist eine Befreiungsbewegung
    für die Dritte Welt.
  • Der Kauf von Tropenholz kommt der Umwelt zugute.
  • Der Kapitalismus ist eine Wohlstandsmaschine
    auch für die Armen.
  • Ingenieure verbessern die Welt, nicht Ideologen.

Sein Buch „Die Zukunft und ihre Feinde“ erklärt die Agenda2010-Kritiker zu „Zukunftspessimisten und Refromblockierern“.

Der Begriff „Gutmensch“ stammt übrigens aus rechtsnationalen Kreisen.