Solms I statt Hartz 5

Die Medien feiern.

Sie füllen ihre Headlines und Schlagzeilen mit dem ganz supertollen FDP-Vorschlag, HartzIV durch ihr „Bürgergeld“ zu ersetzen.

BILD: FDP will Hartz IV abschaffen

WELT: Liberale wollen Hartz IV ganz abschaffen

Focus: FDP dringt auf Ende von Hartz IV

n-tv: Hartz IV soll weg

Spiegel: Schwarz-Gelb droht gigantisches Haushaltsloch

Stern: FDP will Hartz IV abschaffen

n24: FDP will Bürgergeld durchsetzen

Süddeutsche: Es geht ans Eingemachte

FAZ: „Dirk Niebel (FDP): Niedrige Steuern kosten gar nicht so viel“

Frankfurter Rundschau: FDP will Hartz IV abschaffen

ZEIT: Union und FDP beginnen mit Detailarbeit

Es lohnt echt nicht, allen Links zu folgen. Wie üblich schreiben alle das Gleiche, teilweise sogar wortgleich.

Soso…die sozialistische Arbeiter Leistungsträgerpartei „FDP“ will also Hartz IV abschaffen?

Sind die denn völlig bescheuert?

Bis heute werden in den gleichen Medien die „HartzIV-Abschaffer“ ausnahmslos „Populisten„, „Demagogen„, „Sozialnostalgiker“ und „Linksextremisten“ genannt. Besonders clever sind die Verräter der „SPD“, welche den HartzIV-Abschaffern täglich „Regierungsunfähigkeit“ bescheinigen. Gestern Abend erst wieder der „linke“ Gabriel in der ARD.

Die „regierungsfähige“ aSPD und die OlivGrünen haben ihre eigene „Regierungsfähigkeit“ 2005 bewiesen, als sie Hals über Kopf aus allen Regierungsämtern geflohen sind und alles hingeworfen haben, nur um keine Verantwortung für ihre eigene Politik übernehmen zu müssen.

Die anderen sind aber auch nicht besser. Die gelben Populisten kennen seit 30 Jahren nur das Wort „Steuersenkungen“, sind aber mit der Kohl-Regierung für die größten Steuererhöhungen seit bestehen der Bundesrepublik verantwortlich. Das war von 1992-1995. Die „regierungsfähigen“ schwarzen Demagogen haben schon bei Merkels Amtsantritt 2005 vor Wirtschaftsverbänden und Finanzkonzernen kapituliert.

FDP will Hartz IV abschaffen

So schreiben es die Postillen der Millionäre. Solch eine Überschrift hört sich ja ganz gut an…bis man den Text liest und begreift, was da wirklich vor sich geht.

Der „Finanzexperte“ der FDP, Hermann Otto Solms, soll wohl Spitzenkandidat für das Amt des Finanzministers werden. Vermutlich wird der CDU-Kandidat, der Neonazi Roland Koch, wohl in Hessen bleiben, um „sein“ Bundesland nicht an den Vollversager Jung abgeben zu müssen.

Aber es würde auch keinen Unterschied machen, ob der HartzIV-Ersatz dann „Solms I“ oder „Koch I“ heißt.

„Wir wollen Hartz IV durch ein leistungsfreundlicheres und arbeitsplatzschaffendes Bürgergeld ersetzen“, sagte Solms, der als künftiger Bundesfinanzminister gehandelt wird.

Ahja…ein „arbeitsplatzschaffendes“ Bürgergeld?

Mit dem HartzIV-Gesetz wurden Arbeitslosen- und Sozialhilfe zusammengelegt. Ziel war es, den Druck auf Langzeitarbeitslose zu erhöhen.

Hä? War es nicht Ziel, die Arbeitslosigkeit zu halbieren? Und nun, ganze 5 Jahre später, rücken die Systemmedien mit der Wahrheit raus? Naja…irgendwie muss man Solms I ja rechtfertigen, nicht wahr?

Das Bürgergeld solle alle steuerfinanzierten Leistungen ersetzen. Dazu zählt die Partei das Arbeitslosengeld II einschließlich der Leistungen für Wohnen und Heizung, das Sozialgeld, die Grundsicherung im Alter, die Sozialhilfe, den Kinderzuschlag und das Wohngeld.

Wow! Die FDP geht voll auf linksradikalen Kurs! Sie will mit ihrem „Bürgergeld“ die kommunistische Gleichmacherei einführen! Da muss die Linke aber höllisch aufpassen, um nicht von der FDP linksaussen überholt zu werden!

Die Leistungen werden beim Bürgergeld grundsätzlich pauschaliert gewährt und von einer einzigen Behörde, dem Finanzamt, verwaltet“, heißt es im FDP-Wahlprogramm.

Sag ich doch…eine Einheits-Pauschale.

Bei Ablehnung einer zumutbaren Arbeit soll das Bürgergeld gekürzt werden.

Nanü? War das nicht einer der zentralen Punkte bei HartzIV, um „den Druck auf Arbeitslose zu erhöhen„? Ja…was denn nun, liebe FDP? HartzIV abschaffen oder nicht?

Solms verspricht sich von der Reform weniger Bürokratie, eine geringere Missbrauchsquote sowie stärkere Anreize zur Arbeitsaufnahme.

Die Missbrauchsquote lag 2008 bei etwa 1,86%. Das ist natürlich eine unzumutbare Größenordnung!

Und wieder die Kapitalisten-Floskel „Anreize zur Arbeitsaufnahme„.

Der ehemalige Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) und der Direktor des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts, Thomas Straubhaar, für die Einführung eines Bürgergelds ausgesprochen.

Althaus und Straubhaar…das sind ja die richtigen Kronzeugen für die „Reform des Sozialstaates“ hin zu einer Staubwolke, wenn die schwarz-gelbe Abrissbirne ihr Werk vollendet hat.

Bürgergeld der FDP

Die politische Gelbsucht nach mittelalterlichen Arbeitsbedingungen samt Bettlern und Tagelöhnern kennt nun keine Hemmungen mehr.

Das Bürgergeld der FDP umfasst eine „Sozialleistung“ in Höhe von pauschal 600 Euro pro erwachsenem Arbeitslosen. (siehe Partei- und Wahlprogramm dieser verfassungswidrigen Vereinigung)

Damit sind (wie im 3. Zitat zu lesen) der Lebensunterhalt, die Miete, die Heizkosten, die Nebenkosten usw. inbegriffen. Das hat selbstverständlich zur Folge, das sich die Bürgergeld-Empfänger zukünftig um jede Wellblechhütte prügeln werden, um durch Einsparungen an den Wohnkosten wenigstens zum Sonntag noch etwas Butter aufs Brot zu bekommen.

Und nicht vergessen: Die gelben Sozialaktivisten wollen sollen auf Anweisung ihrer Arbeitgeber (die FDP-Funktionäre sind fast alle bei Versicherungskonzernen angestellt) auch die Renten- und Krankenversicherungen privatisieren.

„Gesundheitsexperte“ Daniel Bahr (Asoziale wählen FDP) hatte schon im Februar 2009 die Abschaffung der öffentlichen RV und KV gefordert. Ebenso der Versicherungsvertreter Guido W., welcher neuerdings Vizekanzler werden will.

Das würde beim Bürgergeld bedeuten, dass man von den großzügigen 600€ auch noch jeden Monat einige hundert Euro an Allianz, Hamburg-Mannheimer & Co überweisen darf. Man gönnt sich ja sonst nichts…

Und bevor die faulen Sozialschmarotzer und Leistungsträger-Vampire wieder ihr Alg2 an der Börse verzocken, können sie doch auch „Eigenverantwortung“ übernehmen, nicht wahr?

Weiterer Vorteil: Die gemeinnützigen „Arbeitgeber“ können endlich die viel zu hohen „Arbeitskosten“ absenken. In einem noch stärkeren Maße als bisher! Schließlich wissen sie ja nun, das ihre „Arbeitnehmer“ pauschal 600 Euro vom Staat bekommen und können somit die leistungsfeindlichen „hohen Lohnkosten“ um den entsprechenden Betrag pauschal reduzieren. So ein pauschales „Bürgergeld“ ist doch eine tolle Sache, oder?

Bliebe bloß noch die unbedeutende Frage übrig, wie damit Arbeitsplätze entstehen sollen, was „Finanzexperte“ Solms schließlich ankündigt?

Werden dann massenhaft chinesische „Investoren“ nach Deutschland einwandern, weil die chinesischen Wanderarbeiter einfach zu teuer werden?

FDP – Freiheitliche Demagogen-Partei

Eines ist schon jetzt sicher: Schwarze Pest und gelbe Cholera schaffen mehr Freiheit für die Bürger!

Sie befreien die Bürger von Renten, von Krankenversicherungen und von der Last, für ihre Arbeit auch noch Löhne und Gehälter annehmen zu müssen. Selbstverständlich gehört es zum freiheitlichen Grundgedanken, mit allen Mitteln die selbsternannten Leistungsträger zu entlasten!

Die übermenschliche Arbeitsleistungen „Vermögen besitzen“ und „Vermögen erben“ müssen unbedingt von jeglicher Art Steuern befreit werden. Ebenso die wohltätigen Kapitalbesitzer von der Last, sich an der Finanzierung von Staat und Gesellschaft beteiligen zu müssen.

Die uneingeschränkte Freiheit von „Vermittlern zwischen Politik und Wirtschaft„, kurz „Lobbyisten“ genannt, gehört selbstverständlich auch dazu.

9. Mai 2010

Am 9. Mai 2010 finden in Nordrhein-Westfalen Landtagswahlen statt. Der neufeudale Landesfürst Jürgen Rüttgers soll die CDU-Herrschaft behalten.

Bis zu diesem Tag, 18:00 Uhr, werden sich Merkel und Westerwelle sehr zurückhaltend äußern. Der Koalitionsvertrag wird mit 99,99%iger Sicherheit ein Musterbeispiel für doppel- und dreifachdeutige Sprachkünste und Formulierungen.

Am 10. Mai gegen 09:00 Uhr werden sich Arbeitsgber- und Industrieverbände lauthals über „Reformstau“ und „Untätigkeit“ (nicht „Unfähigkeit„) der schwarz-gelben Regierung beschweren. Am gleichen Tag, gegen 13:00 Uhr, werden die „Wirtschaftsexperten“ Straubhaar, Zimmermann und (Un)Sinn in den Einheitmedien erklären, dass die „Untätigkeit der Bundesregierung zu weiterer Staatsverschuldung und zu einer Gefährdung des nahenden Aufschwunges führt„.

Am 14. Mai (Freitag) wird dann die schwarz-gelbe Koaltion in einer „Krisensitzung“ des Bundestages irgendwann in den Abend- oder Nachtstunden von Freitag auf Sonnabend ein „Reform-Sofortprogramm“ beschließen.

Am Sonntag (16. Mai 2010) wird die INSM-Runde bei Anne Will die Lobeshymnen verkünden, welche die Medien in der folgenden Woche zu verbreiten haben.

Ab August 2010 wird es dann nur noch gebührenpflichtige Lohn- und Gehaltsabrechnungen auf Wunsch geben. Schließlich dürfen die Kosten für eine Lohnabrechnung auf Papier nicht teurer sein als der Lohn selbst. 😉

produktivitaet

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9 Kommentare - “Solms I statt Hartz 5”

  1. wareluege Says:

    Da kann ich nichts für, wenn Springers „WELT“ Althaus als Befürworter nennt. 😉


  2. Du machst mir mit diesem Eintrag richtig Angst. Damit ich mit meiner Angst nicht alleine bin und unter dieser Last zusammenbreche, werde ich bei mir als Leseempfehlung verlinken. Zusätzlich werde ich ihn ausdrucken und in meiner Umgebung verteilen. Ich hoffe, dass dies in Deinem Interesse ist.

    Genug ist genug. Ich lasse mich nicht mehr verarschen.

    Liebe Grüße
    Margitta

  3. Rainer Says:

    In seiner Subjektivität und Polemik ist Dein Artikel derart präzise – trifft die Subjektivität und Polemik der „Machthaber“ derart genau, dass dem nur wenig hinzuzufügen ist.


  4. […] By wareluege […]

  5. Randall Says:

    hiho,

    normalerweise halte ich nichts von Blogs (sind meiner Meinung nach sehr subjektiv (und stellen manche Personen oder Sachverhalte übertrieben negativ oder positiv dar) was Nachrichten anbelangt, aber wo findet man heute noch objektive Nachrichtenquellen?) und lese auch nicht viele. Aber dieser hier war durchaus sehr interessant und ich habe ihn gerne gelesen. Du triffst den Nagel echt auf den Kopf.

    Aber ich möchte hinzufügen: Wenn die FDP und CDU wirklich irgendwas durchsetzen können, werden dies die 4 Jahre der Dunkelheit und der Sklaverei.

  6. Flying Circus Says:

    Tja. Harren wir der Dinge, die da kommen werden.
    Ich meine, wer Arbeit finden will, der findet doch welche – oder??
    Solch‘ weichgespülten Blödsinn höre ich des öfteren. Also, den Scheiß von wegen, wer arbeiten will …
    Natürlich nur von Leuten, die das zigfache des „Bürgergeldes“ verdienen. Sesselpupser, nicht etwa Leute, die körperliche Arbeiten verrichten. Die sich aber gleichzeitig als Krone der Leistungselite fühlen, weil sie „mit Exceltabellen Probleme lösen“ (O-Ton). Ich bin innerlich fast an einem Lachanfall krepiert, als jemand das mir gegenüber äußerte.

    Das Problem heutzutage ist, daß der Mensch ein Kostenfaktor ist. Nichts weiter. „Können wir uns das noch leisten?“ als Frage aller Fragen.

    Der Mensch läßt sich scheint’s eben doch in Heller und Pfennig bewerten. Anders kann ich mir den Scheiß nicht erklären.

    Und das von einer Partei, die ein „C“ für „christlich“ im Namen trägt.

    Mal ganz deutlich: ich als gläubiger Christ distanziere mich entschieden von solchen Typen! Die haben nichts, aber auch gar nichts mit „Christentum“ am Hut. „Liebe Gott und liebe Deinen nächsten“, das sind (etwas verkürzt) die beiden großen Gebote des Christentums. Wer seinem Nächsten Bürgergeld (im Klartext: ein Leben in Armut!) zumutet, der liebt ihn nicht. So einfach ist das. Wer seinen Nächsten wie Dreck behandelt, weil der ja ein „fauler Arbeitsloser“ sei, der liebt ihn nicht. So einfach ist das. Wer seinem Nächsten nicht die Butter auf dem Brot gönnt und selber Kaviar frißt, der liebt seinen Nächsten nicht. Wer seinen Nächsten für einen Hungerlohn schuften lassen möchte und selbst in Saus und Braus lebt, der liebt seinen Nächsten nicht.
    SOLCHE TYPEN SOLLEN NICHT EINEN AUF CHRIST MACHEN!! In diesem Sinne: Frau Dr. Bundeskanzlerin, streichen Sie freundlicherweise das „C“ aus dem Namen Ihrer Partei. Und dem Ihrer Schwesterpartei auch gleich.


  7. Sozialrevolution
    der Armutsrentner in Deutschland
    ist möglich.

    Die Zahl der Armutsrentner in Deutschland steigt ständig und liegt derzeit bei
    einer halben Million.

    Armutsrentner sind jene die eine sehr niedrige Rente haben, die kaum zum Leben reicht.

    Die sich keine Wurst aufs Brot, keine warme Stube im Winter, neue Kleidung oder gar mal ein Gang ins Kino leisten können.
    Also Menschen die gezwungen werden Pfandflaschen zu sammel, in Mülltonnen nach Essbaren kramen, Betteln gehen müssen und teilweise selbst auf Arztbesuche verzichten müssen, weil sie notwendige Extrauntersuchungen, Fahrgeld zum Arzt oder die Rezeptgebühren nicht zahlen können.
    Menschen für die es keine Freude mehr im Leben gibt, die Vereinsamen, die die Gesellschaft meiden und sich oftmals voller Scham in Ihrem Elend zurück ziehen.

    Dabei haben die meisten Armutsrentner ein Leben lang hart gearbeitet und sind keinesfalls pauschal als Säufer, Arbeitsscheue, Kriminelle oder Leichtlebige abzustempeln.
    NEIN, Etliche sind Frauen die sich um ihre Kinder kümmern mussten, andere haben im Familienbetrieb gearbeitet, Wieder andere mussten die letzten 10-15 Jahren als Niedriglohnmalocher schuften, oder sind ab 50 Arbeitslos geworden und nicht wenige waren 20 oder mehr Jahre Selbständige, die zwar nicht in die Rentenkasse einzahlten, aber meist sehr viel Steuern zahlen mussten.
    Und fast alle Armutsrentner haben nach dem Krieg dieses Land aus Trümmern
    wieder aufgebaut und zu einen infrastrukturell modernen Industriestaat gemacht.

    Keiner konnte damals als Armutsflüchtling ins Ausland abwandern und sich als Deutscher irgendwo versorgen lassen.
    Millionen Heimatvertriebenen lebten jahrelang in Aufnahme-Barackenlager und viele einheimische in den Ruinen ihrer zerstörten Häuser. Hunderttausende starben in dieser Zeit an Hunger und Krankheit.
    Erste ab 1960 normalisierte sich die Situation und ab 1965 begann das Wirtschaftswunder mit Vollbeschäftigung.
    Im ,,Westen,, mehr und im ,,Osten,, weniger durch Abgabenpflicht an
    Sozialistische Bruderstaaten.

    Von 1975 bis 1985 begannen im ,,Westen,, sogenannte ,,Gewerkschaften,, mit maßlosen Lohn und Arbeitszeitforderungen ( um ihre Daseinsberechtigung zu demonstrieren) Unternehmer so unter Druck zu setzen, dass dieselben auf Teufel-komm-raus Automatisierten oder die Betriebe gleich ins Ausland verlegten.
    Als Folge verloren die Gewerkschaften immer mehr Mitglieder weil die Menschen nicht so blöde waren, um Ursache und Wirkung zu begreifen.

    Danach folgte ein Pakt zwischen Gewerkschaftler, Industrie-Unternehmer und Politiker, indem man Millionen von sogenannte ,,Fachkräfte,, , die schon ab 1985 nicht mehr gebraucht wurden ins Land holte.
    Alles unter dem Deckmantel des Asylrechtes und um angeblich auch die Deutschen Renten zu sichern.
    In Wirklichkeit diente diese Aktion, die bis HEUTE anhält lediglich dazu, mittels eines extremen Überangebotes von Arbeitslosen und Billiglohnarbeitskräften, Löhne zu drücken und Arbeitsbedingungen zu verschlechtern, so das im Zuge eines sogenannten ,,globalisierten,, Arbeitsmarktes, ein hochindustrialisierte Deutschland zum
    Billiglohnland wird, indem Aktionäre ihre Dividenden maximieren können.

    Die Deutschen sowie ausländische Arbeiter wurde zum ,,Humankapital,,.
    Gegeneinander ausgespielt und zur Gebrauchssache.

    Seite 2
    Dabei stagnierte ab 1990 die Wirtschaft im ,,Westen,, schon längst und die Arbeitslosigkeit lag bei 8 % ( 2 Millionen ).

    Indes es im ,,Osten,, zwar so gut wie keine Arbeitslosen gab, die Planwirtschaft jeden Arbeiter ein Auskommen sicherte, nur eben auf einen sehr bescheidenen Niveau im internationalen Vergleich.
    1990 nach der Widervereinigung blühte zumindest im Westen die Wirtschaft kurz wieder auf, indessen der ,,Osten,, von Glücksrittern und politisch gewollt vollends ausgeplündert wurde und viele ,,Ostler,, in die alte BRD wechselten.

    Schon ab 1995-1998 war in Ost und West Schluss mit Lustig und in den Jahren von 1989
    bis 1991 verloren 2,5 Millionen Menschen im ,,Osten,, ihren Job.
    Allein 440 000 Malocher wurden 1991 mit ABM-Maßnahmen aus der Arbeitslosenstatistik geschummelt.
    Im Jahr 2000 lag die Zahl der Arbeitslosen in ,,Osten-Deutschlands,, bei 18,7 %

    Ab hier fangen die fehlende Jahre für vernünftige Rentenbeitragszahlungen
    der heutigen Armutsrentner an.

    Aber
    Dies ist nur ein Teil der Wahrheit.
    Die Wirtschaft fing an, bedingt durch ein Überangebot an Arbeitskräften sogenanntes
    minder produktives oder risikobeladenes ,,Humankapital,, auszusortieren.
    Frauen, Ältere oder sogenannte angeblich Geringqualifizierte aus nicht mehr gebrauchten bzw. wirtschaftlich wenig relevanten Berufsgruppen ,,frei zu stellen,,

    Nicht umsonst sind z.B.
    Ältere Arbeitslose seit Jahren eine besondere Zielgruppe der öffentlichen Arbeitsmarktpolitik. Mehr als ein Viertel aller Arbeitslosen ist über 50 Jahre alt.
    Die Arbeitslosigkeit bei Frauen liegt in der Regel bis zu 7 % über den der Männer.

    Im Jahr 2005 gab es in Deutschland 4,9 Millionen Arbeitslose.
    Da vermissten viele die blühenden Landschaften in der Geldbörse.

    Derzeit gibt es in Deutschland angeblich ,,nur,, knapp 3 Millionen Arbeitslose.
    Dass diese Zahl nur eine rechnerisch getürkter statistische Zahl ist, weiß jeder in Deutschland.
    Die tatsächliche Arbeitslosigkeit im August 2014 lag bei 3.670.120, dabei sind die rund 600 000
    Arbeitslosen, welche sich selbst aus der Statistik ( stille Reserve) ausgeklinkt haben und vom Ersparten leben, noch nicht mal eingerechnet.

    Eine besondere Frechheit ist;
    Dass die Bezeichnung Facharbeitermangel immer dann genannt wird, wenn sich statistisch weniger als 7 Bewerber auf eine offene Stelle bewerben.
    Dies ist auch der Grund warum seit 2003 mehr als 180.000 Deutsche Hochqualifizierte- nach Abzug der Rückkehrer – in andere Industriestaaten ausgewandert sind..
    Allein im Jahre 2008 mehr als 3000 ( in Worten; Drei Tausend ) Ärzte.
    Um mal beim Beispiel Ärzte zu bleinen;
    Seit dem Jahr 2007 ( bis 2014 ) haben genau 16882 Ärzte und Ärztinnen
    Deutschland verlassen.
    Aber auch Ingenieure, Wissenschaftler, Meister und ähnlich hochqualifizierte sehen in Deutschland keine realen planbaren Lebensgrundlagen mehr.
    Abertausende Studenten müssen nach dem Abschluss ihres Studiums bis zu 50 Bewerbungen schreiben, als Praktikanten oder als Saisonarbeiter Jobben.
    So schaut der Facharbeitermangel in Wirklichkeit aus, der genauso verlogen ist, wie der angebliche Wirtschaftsaufschwung, der in Wirklichkeit nur als fiktive Zahl anhand der Börsennotierungen berechnet wird und nichts mit der Realität zu tun hat.

    Seite 3

    Ich habe dieses umseitigen Zahlen zum Thema Arbeitslosigkeit und angeblichen Facharbeitermange nur erwähnt, um aufzuzeigen, woher bei vielen Armutsrentner
    die mangelnde Rentenbeiträge, ergo: die daraus resultierende Armutsrenten stammen.

    Aber auch jene die viele Jahre Selbstständig waren und privat vorgesorgt haben
    sind oftmals völlig unverschuldet in die Altersarmut gerutscht.
    Sei es weil gewissenlose Anlageberater, Fondsmanager und kriminelle Bankberater viele Selbstständige um ihr ersparte Alterssicherung gebracht haben, sei es weil gewissenlose Bürokraten mit ihren Allmachtträumen auch noch den letzten kleinen Betrieb derart mit Auflagen zugeschissen haben, bis er Pleite war.
    Erinnere dabei nur an die Verordnung in Sachsen, wo ein kleiner Feldküchenbetreiber mit seiner Feldküche auf 2 Räder, erst einen Bauantrag wie bei einem Hausbau mit allen drum und dran einreichen muss, bevor er seine Feldküche irgendwo für ein paar Stunden aufstellen darf.
    So und ähnlich macht man Selbstständige und kleine Handwerkbetriebe kaputt, verhindert Arbeitsplätze und fühlt sich als bürokratischer Schreibtischtäter noch wohl dabei.
    Das so Tausende gerade ältere Menschen in die Pleite, spätere Arbeitslosigkeit und am Ende Hartz4 und Armutsrente getrieben werden, nachdem sie ihre ersparte Alterssicherung aufgebraucht haben, wird verschwiegen und ist wohl so gewollt.

    Ja man könnte glatt meinen, der Staat produziert bewusst Armutsrentner.

    Ein anderes Thema war die letzte Währungsreform DM zum Euro.

    Wer zu DM-Zeiten im Jahr 2002 zum Beispiel seinen jährlichen Rentenbescheid erhalten hatte, auf dem ihn zum Beispiel damals 2002, 500 DM Rentenansparung bescheinigt wurde, so wurden Ende 2002 glatte 250 Euro draus.
    OK, so war damals eben der ,,Umtauschkurs,, DM zum Euro.

    Aber wie schaut es mit der Kaufkraft von heute im Jahr 2014 mit 250 Euro aus?
    Richtig, schon nach ungefähr 5-7 Jahren sind kaufkraftmäßig aus 250 Euro glatte 250 DM von damals geworden.
    Ja und die letzten 12 Jahre Rentenerhöhungen?
    Klar doch, die deckten noch nicht mal ansatzweise die Inflation, geschweige die vom Handel still und leise Angleichung der DM-EURO Umtauschkurses.

    Auch hier wurden die Rentner beschissen

    Neuerdings liest man in der allgemein nur noch als Lügenpresse bezeichneten Zeitungen von Rentnern, welche mit Renten weit über 1200 Euro auf hohen Niveau jammern.
    Damit soll unterschwellig dem Leser der Eindruck vermittelt werden,
    Boooaaar, der kriegt ja mehr Rente als ich netto Verdiene und da jammert der auch noch.
    Ja, so soll Stimmung gegen Rentner gemacht werden. Und dies so ganz schäbig durch die psychologische Hintertür.
    —————————————————-
    Heute liegt die durchschnittliche Altersrente in den alten Bundesländern bei rund 700,- Euro monatlich. Männer kommen dabei auf etwa 970,- Euro und Frauen im Durchschnitt auf 473,- Euro.

    48 % aller Renten liegen unter den Grundsicherung von 700 Euro
    Dabei schneiden Frauen mit 73 % am schlechtesten ab.
    Denken Sie daran, wenn Bild – Schmierenblatt wieder Rentner mit 1500 Euro Rente jammern lässt.
    Renten werden aus Beiträge in die Rentenkasse bestritten ( ca. 193 Milliarden ) plus mit ca. 80 Milliarden vom Bund pro Jahr.
    Davon sind seit 1989 auch Rentenzahlungen an Vertriebene und Aussiedler für im Ausland geleistete Arbeit dabei. ( Z.B. Russlanddeutsche)
    Seite 4

    Ja man geht recht großzügig mit Rentenbeiträgen um.

    Aber auch ansonsten ist der Staat ja nicht knauserig
    mit seinen Sozialleistungen.

    Hier mal ein Beispiel aus Köln
    Interessante Zahlen zu den Kosten der Hotelunterbringung von Asylanten in der Millionenstadt Köln:
    Wie aus einer Anfrage in der Bezirksvertretung Köln-Kalk hervorgeht, kostet die mittlerweile beliebte Variante der Unterbringung folgendes dem Steuerzahler:
    – 22,12 Euro im Durchschnitt pro Asylant pro Tag
    – 672,82 Euro pro Asylant pro Monat
    – 8.073,80 Euro pro Asylant pro Jahr
    Dies sind nur die Kosten für die Unterbringung. Hinzu kommen folgende Kosten:
    – 336 Euro pro Asylant pro Monat
    – 4032 Euro pro Asylant pro Jahr

    EIN Asylant, der im Hotel untergebracht ist, kostet also dem Kölner Steuerzahler 12.105,80 Euro im Jahr. Schwer lassen sich die Kosten für das Asylverfahren, Transportkosten zum Hotel sowie Kosten für die Gesundheitsversorgung berechnen.
    Aktuell sind in Köln 400 Asylanten in Hotels untergebracht. Dies verursacht folgende Kosten:
    – 8.848 Euro pro Tag
    – 269.126,66 Euro pro Monat
    – 3.229.519,90 Euro pro Jahr

    Zählen wir dazu nochmal die Kosten nach dem Asylbewerberleistungsgesetz dazu, entstehen der Stadt Köln allein für diese 400 Asylanten folgende Kosten:
    – 13.266,14 Euro pro Tag
    – 403.555,97 Euro pro Monat
    – 4.842.671,60 Euro pro Jahr

    Übrigens
    Von Jan. bis Okt. 2014 haben insgesamt 158.080 Menschen in Deutschland Asyl beantragt.
    Mit 87442 Erstanträge war dies ein Anstieg zum Vorjahr um 55 %.
    Im Jahr 2013 waren es 123.023 Rund 225 000 Personen bezogen zum Jahresende 2013 in Deutschland Regel¬leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz.
    Nun rechnen sie mal am Beispiel Köln NUR die Kosten für Asylbewerber aus..

    Insgesamt kassierten gut 1,2 Millionen Ausländer im vergangenen Jahr Hartz IV. .
    Rund 300.000 kamen dabei aus den Ländern der Europäischen Union. ( Aus der Zeitschrift Focus vom 28.05.2014.)
    Ach ja, noch was;
    Hierzulande legal lebende Türken haben Anspruch darauf, dass auch ihre im Ausland lebenden Angehörigen kostenlos mitversichert werden.
    Sie haben richtig gelesen: Wenn in Deutschland lebende Türken ihre minderjährigen Töchter in der Türkei zwangsverheiraten, dann sind diese in der gesetzlichen deutschen Krankenversicherung mitversichert. Hier lebende Türken haben – trotz leerer Kassen – auch weiterhin Anspruch darauf, dass ihre in der “Türkei lebenden Angehörigen – sogar die Eltern – im Krankheitsfall Leistungen aus der deutschen Krankenversicherung erhalten, und zwar auch dann, wenn diese niemals in Deutschland gewesen sind.
    Und hier ein Beitrag aus Wikipedia
    Etwa drei Millionen Menschen mit Migrationshintergrund haben ihre familiären oder religiösen Wurzeln in der Türkei.

    Seite 5

    Gleich vorweg, hier soll weder eine Neiddebatte gegenüber Asylanten, Wirtschaftsflüchtlinge oder sonstige teilweise sogar gut integrierte Menschen mit Migrationshintergrund geführt werden, oder auf besonders krasse Fälle von Asylmissbrauch und Sozialbetrug eingegangen, sondern nur ein Teil der finanziellen Dimensionen aufgezeigt werden,
    warum der Staat auch bei DEUTSCHEN ARMUTSRENTNER die finanziellen Daumenschrauben anziehen muss.

    Warum trotz angeblichen Wirtschaftswachstum, bejubelten angebliche steigende Steuereinnahmen, Tausende Kommunen aus marktwirtschaftlicher Sicht und auch real Pleite sind, die Deutsche Infrastruktur wie Straßen, Brücken usw. verrotten und bisherige kommunale Aufgaben dem Bürger aufgehalst werden.

    Natürlich möchte ich auch nicht im Einzelnen auf die Aber-Milliarden von Zahlungen dieser Bundesregierung hinweisen, welche ,,Bündnisbedingt,, und mangels Souveränität
    oder aus ,,historischen,, Gründen ins Ausland gehen.
    Auch Dinge wie Steuergeldverschwendung, Fehlplanungen, Politiker-Selbstversorgung,
    verdeckte Korruption durch Lobbyisten in Berlin wie in Brüssel, Euro, Griechenland und ,,Bankenrettung,, usw.

    Dass man tagtäglich über die Pleiten großer Firmen und Massenentlassungen überhaupt noch etwas lesen darf, verwundert da schon sehr.

    Aber nein
    Deutschland sei ein Wirtschaftswachstumsland, ein Einwanderungsland, ein Land mit Facharbeitermangel, ein Land wie ein Paradies, reich und stark, wo Platz für weitere Millionen ,,Einwanderer,, vorhanden sei, selbst aus den letzten Winkeln des Afrikanischen Dschungels.

    Und wenn dann noch solche Flachwichser im Finanzministerium
    den Bundeshaushalt vorlegen und meinen einen schuldenfreien ausgeglichenen Haushalt verabschiedet zu haben, jubelt zwar die politisch-korrekte Schonschreibpresse, aber Tatsache ist:
    Der Deutsche Staat hat
    2.172.490,910,256 Euro ( 2,172 Billionen) Schulden und zahlt jährlich ca. 36 Milliarden allein an Zinsen.

    Und dass sind NUR die offiziellen Staats-Schulden, die staatlich verdeckten Schulden sind je nach Betrachtungswinkel ungleich höher.

    Jeder Bürger ist somit rein theoretisch mit 26.155 Euro, oder jeder Erwerbstätige mit 52.331 Euro quasi verschuldet.
    Obwohl Staatsschulden gepaart mit Investitionen an sich nichts schlechtes sein müssen,
    stimmt es aber bedenklich wenn Schulden nicht zurückgezahlt werden können, sondern nur die Zinsen.
    Keine guten Aussichten für die heutigen Rentenkassen-Beitragszahler

    Vor allen wenn man weiß, dass Deutschland kein souveräner Staat, sondern immer noch ein völkerrechtliche offene Nachkriegs-Bündnis-Konstruktion ist.
    Hinweise darauf finden sich in den 2&4 Verträge genug.
    Rein theoretisch könnte jeder Deutsche mit seinem Privatvermögen für die Staatsschulden haftbar gemacht werden.

    So viel zum Thema reiches Wirtschafts- und Einwanderungsland.
    Und warum ausgerechnet am würdigen Leben für Armutsrentner gespart werden muss.

    Seite 6

    So, und nun lassen Sie uns mal zum Kern in Sachen ,,Altersarmut,, kommen.

    Warum und wieso es zu Altersarmut kommen kann oder bei den meisten Betroffenen zur Altersarmut gekommen ist, haben wir schon behandelt.

    In welch zum Teil elenden Umständen in Deutschland Armutsrentner leben müssen, kann der genaue Betrachter täglich beobachten.
    Da reicht es schon zu sehen, wie im Supermarkt ältere Leute eine billige Leberwurst zum Sonderangebot 5 mal in die Hand nehmen und zum Schluss doch nicht kaufen.

    Nicht kaufen können, weil sonst das Geld für den Bus zurück ins Dorf nicht reicht.

    Ja und hier fällt vielen der Begriff
    Grundsicherung im Alter ein.

    Dazu sei gesagt,
    Grundsicherungsempfänger sind bedeutend schlechter gestellt als jeder normale Hatz4 Bezieher.

    Grundsicherungsempfänger sind die Parias unter den Armen der Ärmsten.
    Für Sozial-Ämter sind diese Menschen nur noch eine bürokratische Einheit aus Zahlen und Paragraphen, denen man scheinbar nach Möglichkeit selbst ihre berechtigten Ansprüche noch kleinrechnet.
    Menschen die sich möglichst geduckt und mit niedergeschlagenen Augen ihren ,,Sachbearbeiter,, zu nähern haben, um wohlwollend ein paar Euro für die Heizkosten zu erhalten.
    Menschen denen gesagt wird, dass ihre Grundsicherung ja eine Sozialhilfe darstelle, welche von der schwer arbeitenden Gesellschaft bezahlt werde.
    Ja und sowieso, es gibt ja noch die Tafel.
    (wo man sich öffentlich als armes ,,Schwein,, darstellen darf.)

    Ja dass sitzt, da kommen Scham und Schuldgefühle auf.
    Man wird zum Bettler deklariert, zum armen Hund den man huldvoll ein paar Brosamen als Gnadenbrot zukommen lässt.

    Ja ,ja, irgendwie gibt es ja eine Art von Rechtsanspruch auf Grundsicherung.
    Aber dieser ,,Rechtsanspruch,, zum dahinvegetieren muss NATÜRLICH
    bei einen Deutschen Armutsrentner GENAUSTENS geprüft werden.

    Da wird jeder Cent genau berechnet und solange berechnet bis zum Schluss
    selbst eine Büchse Hundefutter für einmal Fleisch in der Woche zu teuer ist.
    Ja und selbst wenn der Rentner mit Zeitungsaustragen im Monat sich 50 Euro dazuverdienen will, werden ihm davon pauschal 70 % also 35.-Euro von der Grundsicherung abgezogen.
    Er hat keinen Grund-Freibetrag, darf keinen ernsthaften Notgroßen besitzen
    und selbst das sammeln von Pfandflaschen, kann ihn bei Nichtangabe des Erlöses als Sozialbetrug ausgelegt werden.
    Armutsrentner sind einfach vom Staat und Amt zum permanenten Leben im Elend verdammt.
    Der Begriff psychologische Euthanasie, zum Verrecken verdammt,
    kommt da einen automatisch in den Sinn.

    Seite 7

    Warum ist das so?

    Warum werden Deutsche Armutsrentner zu Bittsteller
    und Pfandflaschensammler gemacht?

    Warum werden diese Menschen, die unsere Väter und Mütter sind und für uns dieses Land aufgebaut haben vom Staat,
    der für alles und für jedermann Geld hat,
    so sehr im Elend belassen.

    Warum wird ausgerechnet bei Armutsrentner auf jeden mickrigen Cent geschaut und anderswo die Milliarden nur so rausgeschmissen und verteilt?

    Warum spielt sich die Bundesregierung als Sozialamt und Gabenverteiler der Welt auf,
    spart aber ausgerechnet bei den eigenen Landsleuten im eigenen Land?
    ………………………
    Ganz einfach.

    Weil Deutsche Rentner sich nicht trauen zu demonstrieren.

    Weil sie keine Steine schmeißen, Autos anzünden, Fensterscheiben einschlagen, Mülltonnen in Brand setzen und Sozialämter in Klump hauen oder Sachbearbeiter durch die Straßen jagen.

    Und dies, obwohl sie in diesem Land kaum noch was zu verlieren haben.
    ………………………………………………………………………
    Nein, Armutsrentner sind still und schweigsam.

    Sie glauben mit ihren Wahlzettel alle 4 Jahre eventuell was ändern zu können. Sie hoffen auf die Menschlichkeit der Politiker.

    Ja Herrgott auf was warten die den noch.

    Selbst die normalen Rentner werden doch bloß alle paar Jahre inflationsbereinigt mit wenigen Cents abgespeist.

    Es wird Zeit in diesem Land mehr und öfter mal auf die Straße zu gehen.
    Nicht nur in den großen Städten.
    Auch die bürokratischen Schreibtischtäter auf dem Lande in ihren Landratsamtsstuben sollten wissen was Sache ist.
    …………………………………………………………………………

    Und nun noch ein Gedicht
    …………………………………………..

    Armutsrentner

    Ach wie schön wär` doch hier im Sozialamt Grimma
    gäb es keine Armutsrentner nimmer.

    Denn die mit ihren 300 Euro-Renten
    kommen mir vor, fast wie Delinquenten.

    Anstatt Flaschen sammeln, Hundefutter fressen oder mal zur Tafel gehen,
    Wollen die mehr an Rentezuschuss sehen

    Flennen täglich hier vor Ort im Amte rum, ja kalt im Winter wär`s
    sie hätten keine Kohlen mehr,
    Na warum fahrn sie nicht ans warme Meer?

    Auch kein Geld für Strom und Kleidung sei mehr übrig,
    Schuhe ohne Sohlen finden sie sehr ungemütlich.

    Was soll der Stress,
    der Jesus hatte nur Sandalen und noch nicht mal eine Unterhose
    und ihr beschwert euch, wollt euch leisten ein Bohnendose.

    Oh wie kotzt mich diese Armut an im meinen Dienstbüro
    Deren Gejammer macht mich nicht sehr froh.

    Dabei kann man Armutsrentner doch entbehren
    Auch weil sie lästig sind und überall nur stören.

    Uneinsichtig sind die Alten in den Jahren
    und anstatt auf das Grab zu sparen, wollen sie nach Aldi fahren!

    Sie stören auch das Bild vom reichen Deutschen Land
    Wo jedermann willkommen sei und Geld bekomme auf die Hand

    Wollen nicht wissen dass der Sachsenstaat muss sparen
    Damit Minister können in der Welt vom Glanze Sachsens prahlen.

    Dazu die 3.Welt, noch vor dem Elend retten müssen
    Wenns geht noch Diktatoren voller Buße auch die Füße küssen.

    Ja von Athen bis Kiew und auch den nahen Osten,
    Milliardenhilfe, plus EU und Euro-Rettung tut uns sehr viel kosten.

    Und somit muss doch allem klar und deutlich sein
    Hilfe für Deutsche Armutsrentner, nein.

    Bei denen muss gespart und noch viel mehr gestrichen werden
    Dann werden sie schon von alleine sterben.

    Die Akte zu, der Armuts-Rentner endlich tot
    Es ist 12 Uhr und Zeit fürs Pausenbrot


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