der Reichstag brennt wieder

Es war einmal… (1933)

Es gab einmal eine Zeit in Deutschland, in der tiefste Finsternis herrschte.

Eine Handvoll Banker und Industriebarone brachten einen intellektuell untalentierten Gefreiten aus Österreich an die Macht, um ihren Herrenmenschen-Wahn auszuleben, die Welt mit Krieg zu überziehen und sich selbst natürlich mit unbegrenztem Reichtum zu versorgen.

Um gegenüber dem Rest der Welt die alternativlose Notwendigkeit ihres Faschismus deutlich zu machen, zündeten sie am 28. Februar 1933 das Gebäude des Reichstages an.

Noch im Feuerschein ihrer Tat verkündeten die Brandstifter, sie müssten nun mit aller Härte gegen ihre Gegner vorgehen, welche das Deutsche Volk mit Brandstiftung und Terror bedrohen.

Es war einmal… (2009)

Es gab einmal eine Zeit in Deutschland, in der ein klein wenig Hoffnung aufkeimte.

Ein faschistisches System brachte eine Politik an die Macht, welche das eigene Land mit asozialen und unmenschlichen „Reformen“ und fremde Länder mit Krieg und Zerstörung überzog.

Im Unterschied zum Jahr 1933 war man aber (leider) nicht mehr in der Lage, systematisch die Gegner dieser Politik in Vernichtungslager zu bringen.

Also mussten die Spielregeln zum Machterhalt geändert werden.

Man simulierte nun eine spezielle Art von „Demokratie“, welche auf systematischer Volksverblödung beruhte.

Das herrschende Kapitalistenpack musste unbedingt einen Linken Störer loswerden.

Man inszenierte einen gar lächerlichen „Wahlkampf“, um seinen politischen Marionetten die Wiederwahl als „Große Koalition“ zu sichern. In ihren Medien verkündeten die Diktatoren, die Linke würde eine „unbezahlbare“ Politik planen und sei „aussenpolitisch verantwortungslos“ mit ihrer Forderung, die Wehrmachts-Nachfolger wieder in die heimischen Kasernen zu holen.

100 Tote für Merkels Wahlkampf

Die Zukunftspläne des Kapitals machen es zum Machterhalt unbedingt notwendig, die eigene Bevölkerung lückenlos unter Kontrolle zu halten und am militärischen „Wettbewerb“ um Rohstoffe in wehrlosen Ländern teilzunehmen.

So lassen sie ihre Marionetten Schäuble, Jung, Struck & Co ständig etwas von „Schutz durch Überwachung“ sowie „Taliban-Terror“ faseln.

Leider fiel ein beachtlich großer Teil der Bevölkerung nicht mehr auf dieses Gesülze herein. Obwohl man sich jede erdenkliche Mühe gab, mit aberwitzigen „Argumenten“ die weltweite Kriegsführung zu legitimieren, ließ sich der dumme Pöbel nicht so recht überzeugen.

Man ließ in Afghanistan ein paar Bundeswehr-Soldaten umbringen, behängte „Helden“ mit Tapferkeitsorden und malte allerlei Teufel an die Wand, welche im Falle eines Rückzuges aus Afghanistan gar schreckliche Dinge tun würden.

Es nutzte nichts.

Das dumme Pack blieb bei seiner Anti-Kriegs-Meinung.

Im Wahlkampf 2009 ging es nun um einen Personal-, aber nicht um einen Politikwechsel. Nun wollte die Schröder-Kopie Steinmeier auch mal Chef der „Großen Koalition“ werden.

Im Unterschied zu seiner Kanzlerin verkündete Steinmeier im Wahlkampf, „irgendwann einmal“ über einen Rückzug aus Afghanistan nachdenken zu wollen.

„Verräter!“ riefen die Kapitalisten, denn wie schon zu finsteren Zeiten kamen Dinge wie „Rückzug“ oder „Kapitulation“ in Eroberungskriegen nicht in Frage. Selbst das Nachdenken darüber wurde als „extremistisch“ und „verantwortungslos“ bezeichnet.

Also musste man seinen „Argumenten“ etwas Nachdruck verleihen.

Man beschloss einen Massenmord.

Die Regierung setzte sich also zusammen und überlegte, was zu tun sei: „Wir brauchen unbedingt ganz viele Taliban und einen heldenhaften Bundeswehr-Offizier, welcher für uns am Reichstag zündelt!„.

Und so geschah es. Eines Tages bot sich in Afghanistan eine günstige Gelegenheit.

Unter der Aufsicht der Nato ließ man 2 mit Benzin gefüllte Tanklastzüge „entführen“. Mitten in der Nacht kamen sie unter den Augen der Beobachtungs-Drohnen vom Weg gab und versenkten die Lkw bis zu den Achsen im Schlamm eine Flusses.

Da man die Beute auch mit Hilfe von Traktoren nicht bergen konnte, drehte man den Hahn auf und ließ die Bevölkerung der umliegenden Dörfer gratis die Kanister füllen.

Angeblich machte sich ein Verräter auf den Weg in ein Bundeswehr-Camp, um dort für 30 Silberlinge über den Vorfall zu berichten.

Der zuständige Bundeswehr-Oberst erkannte die Chance für einen Orden und eine Beförderung.

Ohne zu Zögern ordnete er die Vernichtung der Tanklaster und der umstehenden Bevölkerung an. Die Nato schickte Kampfflugzeuge, warf eine Handvoll Bomben ab und verschwand wieder.

Die deutschen Medien bejubelten diesen „Helden“ und die Kriegstreiber verkündeten stolz: „verheerenden Anschlag verhindert, 50 tote Taliban, keine Zivilisten betroffen!

Dies wurde so in den Medien „aufbereitet“, das jedermann der Meinung sein solle, der Krieg gegen Afghanistan sei unbedingt notwendig und ein Abzug bzw. eine Abzugsforderung mit „Kapitulation vor dem Terror“ gleichzusetzen.

kein Skandal

Nun war es leider so, das sich andere Nato-Staaten nicht im Wahlkampf befinden und die Verlogenheit der deutschen Wahlkämpfer Merkel und Jung unangebracht fanden.

Um die Nato-Legende „Wir bekämpfen nur die Taliban!“ zu retten, rückt man nun häppchenweise die Wahrheit heraus:

Der heldenhafte Oberst Klein hatte einfach nur gelogen! Weder ging von den Tanklastern eine Gefahr aus noch befand man sich in einem Gefecht mit den Taliban. Aber genau dies ist die grundsätzliche Vorraussetzung für Nato-Luftangriffe!

Ein Kriegsverbrechen, nichts anderes!

Merkwürdigerweise ist es in den deutschen Medien verdächtig still.

Was noch um 01:00 Uhr nachts bei n-tv.de eine Super-Schlagzeile wert war, ist nach Sonnenaufgang von der Frontpage verschwunden. Selbst die BILD schreibt nur ein paar Zeilen, welche sich sehr nach „Nato-Verschwörung gegen Deutschland“ anhören.

Die bekannten „Leitmedien“ schweigen völlig.

Selbst die Google-News finden zu diesem Skandal keine Headline. Erst wenn man gezielt danach suchen lässt, tauchen ein paar Meldungen in Online-Angeboten von Regionalzeitungen auf.

Wie unterscheidet man eigentlich die vollständig verbrannten Körper von Taliban und Zivilisten? Bekanntlich sind sie nichteinmal lebend voneinander zu unterscheiden, wie Bundeswehr und Kriegstreiber immer wieder betonen…

Bundesregierung stellt ISAF-Bericht geheim (Saarländische Online-Zeitung)

oberst_klein_hat_gelogen

Screenshot von n-tv.de

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