BILD und die Piraten

Die Uschi von den Leiden will wieder Familienministerin werden.

Da sie ausser „Kinder kriegen“ nichts kann, musste in diesem Jahr eben etwas erfunden werden.

Man setzte sich mit ein paar Kinderschändern aus der sächsischen CDU-Kinderbordellszene zusammen und erfand das Stoppschild.

leyen_stoppschildUschi von den Leiden und BKA-Chef Ziercke (der mit den Gestapo-Fantasien)

Wie von CDU-Politikern nicht anders zu erwarten, werden damit Verbrecher tatkräftig unterstützt.

Anstatt Kinderporno-Seiten per Mail an den Hoster (Firma, welche den Webspace vermietet) einfach löschen zu lassen, will man per „Umleitung“ ein Stoppschild aufstellen.

Die Kinderporno-Gucker sind hellauf begeistert. Vorbei das heimliche, stundenlange Suchen nach missbrauchten Kindern zum Stillen der eigenen Perversion! Nun braucht man nur noch nach dem Stoppschild zu googlen, den DNS-Eintrag im Browser zu ändern (geht in weniger als 20 Sekunden) und schon bekommt man mit Amtshilfe des BKA alle möglichen und unmöglichen Kinderpornos auf den Bildschirm. Ist doch toll, oder?

Selbstverständlich wurden Uschi und der paranoide Wolfgang S. auf diesen Umstand hingewiesen. Ihre geistige Einfalt reichte allerdings nicht aus, um die Folgen ihrer eigenen Politik auch nur ansatzweise zu erkennen.

Zu den Hauptkritikern dieser Stoppschild-Simulation gehört die Piratenpartei. Sie hat mehrfach öffentlich den Stoppschild-Unsinn angeprangert und auch Vorschläge dazu gemacht, wie man ohne großen Aufwand solche Webseiten tatsächlich löschen kann. Dazu wäre nichteinmal irgendein umständliches „Internationales Abkommen“ notwendig. Es gibt weltweit nur ein paar Großkonzerne, welche die IP-Adressen und URLs des Internets verwalten. Und keiner dieser Konzerne möchte mit dem Vorwurf „Duldung von Kinderpornos“ konfrontiert werden. Selbst im angeblich „rechtsfreien“ Russland gilt seit Putin LoSiS (Löschen oder Schneeschippen in Sibirien).

Aber das hält die Gebärmaschine aus der Familie des Verbrechers Ernst Albrecht (ihr Kinderquäler-Papa) nicht davon ab, mit dem Killerargument „Kinderpornos“ ihre Machtgier auszuleben.

Mittendrin statt nur dabei: die BILD!

Während einer Wahlkampf-Veranstaltung warf ein junger Mann einen Farbbeutel verfehlenderweise in Richtung der CDU-Politikerin.

Diese Unfähigkeit nahm BILD auch prompt zum Anlass, um ein wenig dumm rumzuhusten:

Die Veranstaltung im Saal eines Ausflugslokals an der Elbe war nach Presseberichten von Anhängern der Piratenpartei gut besucht. Sie störten den Meldungen zufolge mehrfach.

Von der Leyen wird von der Piratenpartei seit Monaten hart kritisiert, weil sie das umstrittene Gesetz zur Sperrung von Kinderpornografie im Internet unterstützt.

Nach Ansicht der Piratenpartei wird das Grundrecht auf Informationsfreiheit eingeschränkt, sie spricht von Zensur. Von der Leyen weist das zurück.

Es gibt kein „Gesetz zur Sperrung von Kinderpornografie“ sondern nur das „Unsichtbarmachen“ per Stoppschild (wie eben erklärt völlig wirkungslos).

BILD setzt (wie früher schon) das Recht auf unzensierte Informationen mit dem Zugang zu kriminellen Webseiten gleich. Das ist aber seitens der „Piraten“ nie geschehen.

Vielmehr ist dieses Gesetz darauf angelegt, die Bundesregierung zu ermächtigen, ohne demokratische Kontrolle dem BKA Anweisungen zur Internet-Zensur zu erteilen. Also genau das, was die Verbrecher von CDU, FDP, und SPD (teils auch der Grünen) zum Machtherhalt dringend brauchen.

Laut Gesetz kann gegen eine unberechtigte Sperrung „der Rechtsweg genutzt“ werden.

Was nichts anderes bedeutet, als das man erstmal das BKA bis zum Bundesverwaltungsgericht verklagen muss, um den Zugang zu seiner Webseite höchstrichterlich erlauben zu lassen.

Aber all diese Fakten stören BILD herzlich wenig dabei, der Uschi einen Heiligenschein zu verpassen und die „Piraten“ in die Hölle zu verdammen.

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3 Kommentare - “BILD und die Piraten”

  1. cubi Says:

    apropos bild! hier ein nettes…

  2. cubi Says:

    apropos bild! hier ein nettes…

  3. rauskucker Says:

    Sehr schön, ich hege über vdLs Motive den gleichen Verdacht. Schön daß es mal jemand aufschreibt.
    Nicht ganz OT: heute mittag wurde im DLF über einen Zeugen von Vater Albrechts Mauschelei in Sachen Gorleben berichtet.
    [audio src="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2009/09/06/dlf_20090906_1313_5938aecc.mp3" /]
    Da der Papa sich passenderweise an nichts mehr erinnern kann (der aber mal wirklich!), vielleicht hat Töchterchen Ulla ja damals was aufgeschnappt? Man sollte sie auch danach mal fragen…


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