peinliche ZEIT

Lafontaine muss weg!

So lautet der allgegenwärtige Schlachtruf des Kapitalistenpacks und seiner Medien.

Auch die ZEIT ist stets in gewohnter BILD-Qualität mit dabei.

So richtig peinlich wird es, wenn es darum geht, selbigen Schlachtruf zu begründen.

In der ZEIT versucht dies Peter Dausend unter der Überschrift

Daheim nur im Damals

Klar doch. Ein Text über Lafontaine muss ja immer irgendwas mit „Nostalgie“ oder „veraltet“ haben.

Oskar Lafontaine will bei der Landtagswahl im Saarland triumphieren wie einst. Doch an die Macht kommt seine Partei bloß ohne ihn.

Achja?

Die Begründung dafür ist hochgradig interessant:

Lafontaine hat die Partei nach dem Scharping-Sturz wieder zusammengeführt, ihr Schlagkraft verliehen – und dann hat er Gerhard Schröder, den Populäreren, Kandidat werden lassen.

Kaum war das große Ziel erreicht, war für Lafontaine Schluss. Nur ohne ihn konnte Schröder Kanzler bleiben.

Ahja…Lafontaine verließ also die Schröder-Regierung, damit Armani-Gerd Kanzler bleiben kann?

Und was schlussfolgert man daraus?

Zu gehen, wenn das Ziel erreicht ist – darin liegt die erste Tragik von Lafontaines so unvollendetem Politikerleben. Und die zweite darin, gehen zu müssen, um ein Ziel zu erreichen.

Lafontaine muss gehen, damit die Linke an die Macht kommt.

Ist doch logisch, oder?

Beim Schröder wars doch auch so, nicht wahr?

Das wäre für das widerliche Pack natürlich ein gefundenes Fressen, wenn Lafontaine kurz vor der Wahl „wieder weglaufen“ würde, um angeblich die Chancen für die Linke im Saarland und im Bund zu erhöhen.

Peter Dausend ist Saarländer, welcher die „Journalisten-Schule“ des Axel-Springer-Konzerns besucht hat.

Er schreibt heute als „politischer Reporter“ für verschiedene Hetzpostillen der Axel-Springer-AG- und des Holtzbrinck-Verlages.

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3 Kommentare - “peinliche ZEIT”

  1. Michael Mugge Says:

    Der Skandal ist doch, dass ‚kaum war das große Ziel erreicht, war für Lafontaine Schluss‘ überhaupt keinen Wahrheitsgehalt besitzt. Das ‚große Ziel‘ mag für die Gernegroßen dieser Welt die Macht sein, aber in diesem Fall war das ‚Ziel‘ ja eine vernünftige, gerechte Politik und eben weil dieses Ziel NICHT erreicht werden sollte, hat Lafontaine den Abgang gemacht. Dausend lügt sich hier wieder eine Vergangenheit zurecht um weiter Speichellecker für Merkel, Ackermann etc. sein zu dürfen.

  2. geheimraetin Says:

    nicht mehr auszuhalten das ganze!

  3. geheimraetin Says:

    er hat doch durch den Abgang seine wahre Grösse erst bewiesen- dass er diesen korrupten Haufen verlassen hat und nicht an seinem Machtsessel kleben geblieben ist, wo er nichts von dem was ihm vorschwebte hätte umsetzen können. Nein, er ist mit dem Abgang sich und seinen Prinzipien treu geblieben und das können wohl nicht viele seiner „Kaste“ von sich behaupten


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