Clown Lauterbach

Der Karl darf auch mal ran!

Nachdem nun alle möglichen und unmöglichen Politiker und Medienhuren auf Befehl der Kapitalisten die Linke für „unwählbar“ und „unfinanzierbar“ erklärt haben, darf nun auch noch der „Gesundheitsexperte“ des Klinikkonzerns Rhön AG der „SPD“ im STERN das Maul aufreissen.

Eigentlich sollte man ja erwarten, dass Lauterbach im Wahlkampf für seine kriminelle Verbrecherbande „SPD“ wahlkämpfen würde.

Aber weit gefehlt: auch Lauterbach kennt keinen Grund, weshalb jemand die „SPD“ wählen sollte und so schwadroniert er lieber (offensichtlich unter dem Einfluss halluzinogener Drogen) über die Linke und versucht den Eindruck zu erwecken, seine „SPD“ sei eine Alternative.

Ich bin schon links, aber ein pragmatischer, kein ideologischer Linker.

Das heißt? Er folgt der Ideologie des Kapitals (sehen wir gleich noch) und heuchelt „linkssein“, wenn er mal wieder bei Illner oder Will rumsitzt um dummes Zeug zu reden.

Und die Linkspartei?

Die ist altmodisch links. Sie definiert sich zu stark über Umverteilung von Geld.

Weil die von Müntefering ausgegebene Losung „unfinanzierbar“ ja was mit Geld zu tun haben könnte, folgt Lauterbach brav dem Führer. Dabei war es seine Partei und auch er selbst, welche seit 10 Jahren nichts anderes im Sinne haben, als Geld von unten nach oben zu schaufeln.

Was soll man denn sonst umverteilen in einem System, in dem der Besitz von Geld und Kapital der einzig erstrebenswerte Lebenszweck zu sein scheint?

Gibt es eine linke Mehrheit in Deutschland?

Schon lange.

Allerdings wollen weder Lauterbach noch seine Spießgesellen mit „links“ etwas zu tun haben. Dann schon lieber zusammen mit CDU und FDP um die Gunst der „Mitte“ buhlen.

Weil die SPD derzeit mit der Linkspartei nicht regieren will und auch nicht regieren kann. Schon der Gedanke daran ist selbstmörderisch. Die Konservativen würden uns im Wahlkampf vorführen.

Endlich mal ein Geständnis! Angesichts dieser Aussage ist der Beweis erbracht, dass es in der „SPD“ nie einen „Linksruck“ gegeben hat und die Linke die „SPD“ auch nicht „vor sich hertreibt“.

Vielmehr hat das Gesocks von Schröder und Müntefering Angst davor, von der CDU, der FDP und den Kapitalisten-Medien kritisiert zu werden. Aber sollte das nicht Ziel einer jeden sozialen und linken Partei sein?

Die SPD ist die einzige Partei, die den Zwei-Klassen-Staat überwinden könnte.

Ööööhhhmmm….hallo? Wer hat denn das Volk in „Sozialschmarotzer“ und „Leistungsträger“ (je nach Kontostand) gespalten?

Und dieses asoziale Pack könnte den Kapitalismus abschaffen?

Mitnichten…Lauterbach weiß nicht, wovon er da eigentlich redet: Er denkt nur im üblichen Schema von „arm und reich“ und nicht davon, das dieses kranke System in „Besitzende“ und „Nicht-Besitzende“ gespalten ist.

Weil die Linkspartei ohne den Zwei-Klassen- Staat gar nicht überleben könnte. Sie ist ein Gewinner des Zwei-Klassen-Staates. Je stärker er ausgeprägt ist, desto mehr Frustrierte laufen ihr zu.

Ein anderer Karl (der aus Trier) sagte einmal die weisen Worte: „Ziel einer jeden kommunistischen Partei muss die eigene Überflüssigkeit sein!“ (ich finde gerade keine Online-Quelle, stand aber im Staatsbürgerkunde-Buch der 8.Klasse Mitte der 80er Jahre)

Wenn die SPD stärkste Partei ist und die Grünen in die Regierung holt, dann könnte auch die FDP beteiligt sein, wenn sie an der Überwindung des Zwei-Klassen-Staats mitarbeitet.

Eine kommunistische FDP? Oh man…Lauterbachs Drogen will ich auch mal probieren! Damit sieht man bestimmt noch mehr ganz tolle Sachen: fliegende Elefanten oder auch arbeitendes Geld!

Wenn sie je im Bund Verantwortung übernehmen will, muss es möglich sein, dass die Bundeswehr im Ausland eingesetzt wird.

Wollt ihrrrrrr den totaaalen Krrrrieg?

Seltsam…bis die Schröder „SPD“ an die Macht kam, war die Bereitschaft zu Auslandskriegen bei keiner einzigen Partei Bedingung für eine „Regierungsfähigkeit“.

Adolf mochte auch keine Parteien, welche ihm nicht in den totaaaalen Krrrrrieg folgen wollten.

Dann muss es möglich sein, darüber nachzudenken, dass es auch Leute gibt, die arm sind, weil sie nichts leisten wollen, und nicht nur, weil sie nichts leisten können.

Dann muss es möglich sein zu akzeptieren, dass nicht alles an den Hartz- Gesetzen falsch ist.

Boah! Was für geile Pillen wirft sich Lauterbach da ein? Die liefern ja Halluzinationen und Wahnvorstellungen gleichzeitig!

Aber Recht hat er ja trotzdem! Schließlich treten die Hartz-Gesetze bei Arbeitslosen erst in Kraft, wenn ihre „Leistungsunwilligkeit“ amtlich festgestellt wurde, oder?

Es ist doch schon sehr abenteuerlich, mit welcher Inbrunst Lauterbach die faschistoide Ideologie seines Führers und dessen Beraters Peter Hartz vertritt.

Im Neofaschismus der heutigen Zeit gilt „arm sein“ als DAS ultimative Kriterium, um Menschen aus der Gesellschaft zu isolieren, zu demütigen und ohne Grenzen zu Versklaven. Und Lauterbach behauptet allesn Ernstes, es gäbe Leute, die freiwillig diese Qualen erleben wollen?

Dabei ging es in den Hartz-Gesetzen nie darum „die Spreu vom Weizen zu trennen“. Einzig die Tatsache der Arbeitslosigkeit reichte aus, um ALLE Betroffenen zu „Sozialschmarotzern“ zu erklären und sie mit den Hartz-Gesetzen in Elend und Leiharbeit zu stürzen.

Wie wird Lauterbach wohl reagieren, wenn seine Drogen nicht mehr wirken und er mit „Arm trotz Arbeit“ konfrontiert wird?

Entweder die Linkspartei versperrt sich kategorisch einer solchen Einsicht. Das wäre entlarvend. Sie verlöre die Pragmatiker.

Was wäre da „entlarvend“? Welche finsteren Geheimnisse hat die Linke, welche Lauterbach nicht verrät?

Was verbindet denn die SPD und die Linke?

Das gleiche noble Ziel: ein gerechter Staat.

Hehe…die „SPD“ und „gerecht“! Selten so gelacht! Steinbrück wehrte sich mit Händen und Füßen gegen eine Kilometerpauschale für Arbeitnehmer in Höhe von 2,5 Mrd Euro (Mindereinnahme)… aber wenn der Josef von der Deutschen Bank anruft, verschenkt die „SPD“ mal eben das hundertfache(!) dieser Summe an die „Leistungeträger und Eliten“. Und keiner fragt danach, warum die edlen Empfänger dieser milliardenschweren Wohltaten seit dem „SPD“-Finanzjongleur Hans Eichel weniger Steuern zahlen als der kleine Bäcker an der Straßenecke.

Aber auf dem Weg dorthin gibt es eben große Unterschiede. Die Linkspartei ist im Moment enorm fundamentalistisch.

Was man von Lauterbachs „SPD“ nicht behaupten kann. Diese Gruppierung beweist seit vielen Jahren, das sie gehorsam über jedes Stöckchen springt, welches ihr Kapitalisten, Medien, CDU und FDP vor die Füße werfen.

Sowas nennt man dann wohl „anpassungsfähig und pragmatisch“.

Die Linkspartei muss gespalten werden. Wenn die SPD ernsthaft den Abbau des Zwei-Klassen-Staates und die Auseinandersetzung mit den Privilegierten wagen würde…

Ach ist das schöööön! Lauterbach ist einfach zu dumm um zu merken, was er hier gerade zugegeben hat. Die „SPD“ denkt nicht im Traum daran, sich mit den „Privilegierten“ anzulegen, um für mehr Gerechtigkeit zwischen arm und reich zu sorgen. Viel lieber lebt diese Partei in der Hoffnung, vom ständig wachsenden Reichtum einer Handvoll Besitzender auch ein paar Krümel in Form von Parteispenden und/oder tollen Beraterjobs zu bekommen.

Hatte ich schon erwähnt, das Lauterbach beim Klinikkonzern Rhön AG…? Achja…steht ja schon da oben.

Dabei muss die SPD auch angreifen, sonst erweckt sie den Eindruck, sie ließe sich von der Linkspartei treiben.

Sowas darf einer „sozialdemokratischen“ Partei natürlich auf gar keinen Fall passieren! Wie sähe das denn aus?

Aber gegen den Eindruck, sich von der Millionärs-Presse stets willig nach rechts drücken zu lassen, ist ja nichts einzuwenden, oder?

Brave Hündchen bekommen ein Leckerli…

Sie wissen ganz genau, dass die Linkspartei mit Oskar Lafontaine für die SPD-Spitze nicht diskussionsfähig ist.

Ahja…  Der böse Oskar ist wieder an allem Schuld!

Man stelle sich das einmal bildlich vor: Oskar geht in Rente und Müntefering unterschreibt einen Koalitionsvertrag mit Sahra.wagenknecht

🙂

Aber ich kann gut verstehen, wenn das ehemalige Mitstreiter, die sich verraten fühlen, nicht tun. Auch ich meide Menschen, die mich verraten haben.

Lieber Karl Lauterbach! Auch für dich nochmal im Klartext:

Wer von dir und deiner neoliberalen Marionettenversammlung „SPD“ verraten wurde, meidet dich, aber nicht den Oskar.

Lafontaine war 1999 der einzige(!) SPD-Spitzenpolitiker, welcher keinen Verrat begangen hat! Aber das kapierst du eh nicht!

Welche Rolle sollen bei den Gesprächen die Gewerkschaften spielen? Die reden intensiv mit der Linkspartei.

So verlieren SPD und Gewerkschaften noch mehr Mitglieder, und der politische Einfluss der Gewerkschaften schwindet. Das ist strategisch nicht übermäßig intelligent.

Woher willst ausgerechnet DU wissen, was intelligent ist?

Deiner „SPD“ sind schon hunderttausende Mitglieder und Millionen Wähler davongelaufen, als es noch gar keine „Linkspartei“ gab.

Und mit dem DGB-Sommer („Wir werden diese Reformen kritisch begleiten!„) wollte nach seinen Treueschwur zu Schröder auch niemand mehr etwas zu tun haben. Den Anfang hat bekanntlich die IG Metall gemacht und Sommer schaut heute noch blöd aus der Wäsche.

Die Linkspartei brauchen wir im Prinzip nicht. Es gibt nichts, was die Linkspartei tut und die SPD nicht auch könnte. Nennen Sie mir ein einziges Projekt der Linken, das mit der SPD nicht möglich wäre.

Kein Bundeswehreinsatz im Ausland.

Das ist doch absurd.

Lauterbergs Fraktionsvorsitzender faselt seit 2001 „Deutschland wird am Hindukusch verteidigt“ und mit der „SPD“ wäre ein Ende dieser Eroberungskriege der Bundeswehr denkbar?

Andere Leute sind schon für wesentlich harmlosere Wahnvorstellungen in der Gummizelle gelandet, lieber Karl!

Die Linkspartei hat vorübergehend ein politisches Vakuum gefüllt, das die SPD hinterlassen hat.

Vorübergehend? Wie lange sollen wir denn noch warten, bis aus dieser „SPD“ wieder eine akzeptable politische Kraft wird?

Dieses Vakuum müssen wir selbst wieder füllen, ohne dabei in der Mitte Wähler zu verlieren.

Die „SPD“ setzt sich in einer Gruppentherapie zusammen und bastelt einen Würfel ohne Ecken und Kanten…

Was macht die SPD heute falsch?

Sie erlaubt der Union eine Politik für Privilegierte, die, indem man sie in Teilen mitträgt, den Eindruck hinterlässt, als wenn es Herzblut der SPD wäre.

Hallo? Jemand zu Hause? Die „SPD“ hat 1998 sofort damit begonnen, anstelle der Kohl-CDU Politik für die Reichen und Mächtigen zu machen. Lafontaine hat den Braten gerochen und 1999 seine Seele vor dem Höllenfeuer gerettet. Du merkst gar nichts mehr, Lauterbach!

Heute tut Lauterberg so, als sein die Schrödersche Reformpolitik das Ergebnis einer gewissen „Zurückhaltung“ gegenüber der CDU und es hätte die Jahre von 1998 bis 2005 nie gegeben.

Sind Leute wie Lauterbach nicht einfach nur widerlich?

Zwei linke Parteien, die schweigend neben- und gegeneinander existieren, schwächen das linke Projekt.

Das ist richtig. allerdings gibt es einen kleinen, aber entscheidenden Unterschied: Ihr von der „SPD“ habt nichts zu erzählen und die Linke lässt man nicht zu Wort kommen. So einfach ist das.

Die Linkspartei, bei allem Respekt, ist inhaltlich nicht so super interessant. Es geht im Wesentlichen um radikalen Pazifismus und radikale Umverteilung. Wenn wir darüber offen sprechen, dann sehen viele: Der Kaiser hat keine Kleider.

Wenn die Linke tatsächlich „nicht so super interessant“ ist…warum dann diese panische Angst bei euch und euren Herren?

Ihr vermeidet nichts lieber als das „offene Gespräch“ mit und über die Linke. Viel sicherer ist es da für euch politische Hohlköpfe, auf Lafontaine mit reichlich absurden Phrasen einzudreschen.

Du selbst hast es eben erst bewiesen, werter Konzern-Lobbyist Lauterbach!

Eigentlich gibt es ja drei Linksparteien: die im Bund, die auf Landesebene im Westen und die auf Landesebene im Osten.

Mit dem Zählen der „SPD“-Parteien wäre auch Lauterbach schlicht überfordert. 🙂

praxisgebühr

Lauterbach (Rhön AG), Raffelhüschen (INSM) und Rürup (MLP) erfanden in der Rürup-Kommission eine Vielzahl sozialer Wohltaten

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2 Kommentare - “Clown Lauterbach”

  1. Michael Mugge Says:

    Das Interview ist natürlich lächerlich ohne Ende, aber irgendwie merkt man schon wie der SPD der Arsch auf Grundeis geht, wenn es um die Linke geht. Wenn die Linke tatsächlich so uninteressant/unwichtig wäre, würde man sich ja nicht solche Mühe geben sie zu diskreditieren, aber der Fliegenkasper lässt ja keinen Satz ungenutzt um kräftig abzuledern. Die SPD ist überflüssig geworden, weil sie zu einer vekappten Union geworden ist, die Linkspartei ist die einzige sozialdemokratische Partei in Deutschland. Der Rest hat sich dem Kapital verschrieben. Ende Oktober, vielleicht noch etwas später, werden wir dann das Ausmaß langsam erahnen, was die Kapitalhörigen den Bürgern weiter aufhalsten werden. Guttenbergs Geheimdokument lässt ja schon tief blicken.


  2. […] Clown Lauterbach « Ware: Lüge / Preis: variabel […]


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