Archiv für August 2009

peinliche ZEIT

26. August 2009

Lafontaine muss weg!

So lautet der allgegenwärtige Schlachtruf des Kapitalistenpacks und seiner Medien.

Auch die ZEIT ist stets in gewohnter BILD-Qualität mit dabei.

So richtig peinlich wird es, wenn es darum geht, selbigen Schlachtruf zu begründen.

In der ZEIT versucht dies Peter Dausend unter der Überschrift

Daheim nur im Damals

Klar doch. Ein Text über Lafontaine muss ja immer irgendwas mit „Nostalgie“ oder „veraltet“ haben.

Oskar Lafontaine will bei der Landtagswahl im Saarland triumphieren wie einst. Doch an die Macht kommt seine Partei bloß ohne ihn.

Achja?

Die Begründung dafür ist hochgradig interessant:

Lafontaine hat die Partei nach dem Scharping-Sturz wieder zusammengeführt, ihr Schlagkraft verliehen – und dann hat er Gerhard Schröder, den Populäreren, Kandidat werden lassen.

Kaum war das große Ziel erreicht, war für Lafontaine Schluss. Nur ohne ihn konnte Schröder Kanzler bleiben.

Ahja…Lafontaine verließ also die Schröder-Regierung, damit Armani-Gerd Kanzler bleiben kann?

Und was schlussfolgert man daraus?

Zu gehen, wenn das Ziel erreicht ist – darin liegt die erste Tragik von Lafontaines so unvollendetem Politikerleben. Und die zweite darin, gehen zu müssen, um ein Ziel zu erreichen.

Lafontaine muss gehen, damit die Linke an die Macht kommt.

Ist doch logisch, oder?

Beim Schröder wars doch auch so, nicht wahr?

Das wäre für das widerliche Pack natürlich ein gefundenes Fressen, wenn Lafontaine kurz vor der Wahl „wieder weglaufen“ würde, um angeblich die Chancen für die Linke im Saarland und im Bund zu erhöhen.

Peter Dausend ist Saarländer, welcher die „Journalisten-Schule“ des Axel-Springer-Konzerns besucht hat.

Er schreibt heute als „politischer Reporter“ für verschiedene Hetzpostillen der Axel-Springer-AG- und des Holtzbrinck-Verlages.

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Nostradamus ist wieder da!

26. August 2009

nostradamus

Kennen Sie Fritz Beske?

Prof. Dr. Fritz Beske ist Gründer und Leiter des „Instituts für Gesundheits-System-Forschung“ in Kiel.

Und wie das bei neumodischen „Instituten“ so oft der Fall ist, dient auch Beske den Kapitalbesitzern der Pharmaindustrie und der Versicherungskonzerne.

Pünktlich zum Wahlkampf hat besagter „Experte“ in seine PKV-finanzierte Kristallkugel geschaut, um noch einmal heftig Panik zu verbreiten.

Es ist natürlich nur ein reiner Zufall, das dieser Vollpfosten gerade dann unter seinem Stein hervorgekrochen kommt, wenn Trulla Gesundheitsfond Schmidt kurz vor dem Abschuss steht.

Natürlich darf man sich als „Verband der Privaten Krankenkassen“ diesen medialen Hype nicht entgehen lassen.

Und so schickt man einen Prof. Dr. Beske in die WELT, um dort den Weltuntergang herbeizureden.

Wenn es um den Untergang der WELT ginge, würde ich ihn vielleicht noch unterstützen…aber ihm geht es wieder nur darum, mit einer recht abenteuerlichen „Wissenschaft“ den Versicherungskonzernen neue Millionen-Einnahmen zu verschaffen.

Unter dem Titel

Alterserkrankungen werden dramatisch zunehmen

„berichtet“ Springers WELT über eine „Gesundheitsstudie“ des „Forschers“ Fritz Beske:

Die Zahlen der Studie sind beunruhigend: 2050 werden in Deutschland doppelt so viele Demenzkranke leben, Lungenentzündungen werden um 198 Prozent steigen.

ahja…

Die Zahl der über 80-Jährigen wächst bis 2050 um 156 Prozent.

Hmmm…da stimmt was nicht! Meine Kristallkugel sieht 156,2% für 2050.

Naja…dieser Unfug wird im ganzen Artikel genüsslich breitgetreten.

Natürlich hat der Herr Professor im Gegensatz zu mir keine echte Kristallkugel, um die Zukunft vorhersagen zu können. Er macht das so, wie die „Rentenexperten“ und „Arbeitsmarktexperten“ von INSM, Bertelsmann, DIW & Co auch:

Um die Zunahme von 22 verbreiteten und kostenintensiven Erkrankungen zu berechnen, wurden nationale und internationale Daten aus dem Jahr 2007 zugrunde gelegt und hochgerechnet.

Das ist natürlich hochgradig wissenschaftlich!

Warum hat er nicht die Daten und Krankheiten von 1957 oder 1597 genommen?

Ausser panikverbreitenden Zahlenspielereien gibt der WELT-Artikel nicht viel her.

Mittendrin im vorletzten Absatz dann die hochwissenschaftliche „Erkenntnis“ des Herrn Professor:

Beske mahnte die Gesundheitspolitiker, bei begrenzten Mitteln müsse ein unbegrenzter Leistungskatalog infrage gestellt werden.

Ok…das ist ja nun bekannt, dass das Kapitalistenpack nach der Rente nun auch die Gesundheitspolitik privatisieren will.

Wesentlich aufschlussreicher als diese WELT-Panikmache ist hingegen das Interview, welches Prof. Beske seinem Auftraggeber, dem „Verband privater Krankenversicherungen“  gegeben hat:

Werden die Folgen der Bevölkerungsentwicklung und die Kosten durch den medizinischen Fortschritt zusammen genommen, ergibt sich in der GKV eine voraussichtliche Steigerung des Beitragssatzes von 14,9 auf 27 bis 43 Prozent.

Auch hier wieder die typische Kombination aus „Demografie“ und „Sozialkosten“.

Das ist natürlich hanebüchener Unsinn. Seit mehr als 30 Jahren bewegen sich die Kosten im Gesundheitswesen in einem gleichbleibenden Anteil von etwa 10% des BIP.

Heute stehen für einen Menschen in der Altersgruppe 65 Jahre und darüber drei Erwerbstätige zur Verfügung. 2050 wird es nur noch einer sein.

Na und?

Wie sah es denn vor 50 Jahren aus?

Produktivitaet_in_der_Landwirtschaft

Allein in den 5 Jahren von 1970 bis 1975 ist die Produktivität in der Landwirtschaft um über 30% gestiegen. In den letzten 30 Jahren hat sie sich (auch ohne Gentschnik) um mehr als 300% erhöht.

Dabei ist die Statistik noch durch die etwas geringere Produktivität durch Bio-Öko-Landwirtschaft noch etwas gedrückt worden.

Aber natürlich spielen die Faktoren „Produktivität“ und „Einkommensverteilung“ in der Privatisierungspropaganda des Herrn Professor keine Rolle.

Erforderlich ist eine ehrliche und öffentliche Diskussion über die Problematik einer Reduzierung der Leistungen

Sicher doch! In den Augen der Allianz-Aktionäre sind noch ganz andere „Reformen“ erforderlich.

Zum Beispiel die von der FDP geforderte Umwandlung der „freiheitsraubenden“ gesetzlichen Zwangsversicherung durch eine freiheitlichen Zwang zur Privatversicherung, nicht wahr?

Die Zukunft der GKV ist eine sich ständig verringernde Grundversorgung mit einer privat zu finanzierenden Zusatzversorgung.

Hmmm…haben Riester und Rürup bei der „Rentenreform“ auch gesagt. Was für ein Zufall!

Ich lehne es aus prinzipiellen Gründen ab, dass gesetzlichen Krankenkassen erlaubt wird, Zusatzversicherung anzubieten. Diese dürfen ausschließlich bei der PKV abgeschlossen werden.

Natürlich lehnst du das ab, du widerlicher Privatisierungs-Lobbyist! Warum eigentlich? Was sind denn deine „prinzipiellen Gründe„?

Zuzahlungen, also Selbstbeteiligung für die Inanspruchnahme von Leistungen in der Gesundheitsversorgung, sind ein Instrument zur Finanzierung der Gesundheitsversorgung weltweit.

Achja? Bis zur Agenda2010 war der Begriff „Zuzahlung“ allerdings noch nicht erfunden.

Entgegen der Behauptung des „Forschers“ Beske gibt es zumindest eine Ausnahme: In Kuba kostet die Gesundheitsversorgung keine Zuzahlungen oder Beitragsgelder. Selbst US-Amerikaner können sich im „Castro-Regime des Bösen“ kostenlos behandeln lassen. Allerdings werden sie dann dafür in ihrer Heimat vor Gericht gestellt…

Unabhängig davon halte ich die PKV für so gut aufgestellt, dass sie sowohl in der Vollversorgung als auch mehr und mehr in der Zusatzversorgung eine Zukunft hat.

Noch Fragen an diesen „Wissenschaftler“?
.

Heiliger Althaus

20. August 2009

Sie verbrennen wieder Bücher…

Wie alle anderen kapitalistischen Medien mischt auch der Focus (FDP) kräftig im Wahlk(r)ampf mit.

Auf der Sonderseite „Wahlen 2009“ wird mit typisch „journalistisch“ über die Vorzüge von CDU und FDP, aber auch über die unwählbarmachenden Nachteile von „SPD“, Grünen und Linken „berichtet“.

Althaus und die Detektive

Der Focus-„Korrespondent“ Olaf Opitz (Hardcore-FDPler) macht sich große Sorgen darum, dass der fahrlässige Totschläger Dieter Althaus die Landtagswahlen in Thüringen verlieren könnte.

Also fühlt sich Opitz dazu berufen, Dieter Althaus (CDU) einen Heiligenschein zu verpassen und alles mit verbaler Gewalt aus dem Weg zu räumen, was einem CDU-Wahlerfolg gefährden könnte.

Opitz fand ein Buch. Nicht irgendeines: Es handelt sich dabei um eine politische Biografie des Dieter Althaus. Aber nicht von ihm selbst, sondern vom wissenschaftlichen Mitarbeiter der Linke-Landtagsfraktion Stefan Wogawa. Selbiger Wogawa ist von Beruf Soziologe und Wissenschaftshistoriker.

Er schrieb das Buch „Vom Sonnenkind zum Sorgenkind“ über Althaus als Wendehals, Opportunist und Kreationist.

Das gefällt dem Focus-Schreiberling Opitz überhaupt nicht. also verfasst er einen Kommentar eine Rezension einen Artikel über dieses Buch als „politisches Konstrukt“.

Er scheut dabei nicht davor zurück, zwecks Heiligsprechung seines Freundes Dieter mit viel Dreck zu werfen und zugleich haarsträubenden Unfug über Althaus zu verbreiten.

Wie immer erfährt der Focus-Konsument nicht, das Opitz Hofberichterstatter für Herrn Westerwelle ist, dessen kriminelle Putschisten-Organisation „FDP“ liebend gern mit der CDU dieses Land in eine totale Wirtschaftsdiktatur führen möchte.

Die Junge Union (JU), nicht gerade als radikaler Kampfverband bekannt, bezeichnete den gebürtigen Niedersachsen auf einem Postkartenmotiv als „falschen Thüringer“.

Seit wann ist die JU kein radikaler Kampfverband? Der Youtube-Kanal dieser rechtsradikalen „Angie-Jubelperser“ beweist die Radikalität eindeutig.

Souveräne Spitzenpolitiker stecken solche Mätzchen mit lockeren Sprüchen weg. Thüringens linker Kandidat fürs Ministerpräsidentenamt jedoch beklagte sich, die JU gab die Kampagne auf.

Ahja…Ramelow ist also kein „souveräner Spitzenpolitiker“, sondern eine schnell beleidigte Leberwurst?

Und er beklagte sich und die arme JU musste „nachgeben“?

Autsch!

Die JU wurde wegen Verleumndung rechtskräftig verurteilt und muss bei einer Weiterführung der Kampagne eine Geldbuße von 250.000 Euro(!) zahlen.

Das waren also keineswegs „Mätzchen“ einer Nachwuchs-Organisation, sondern schon ernste Straftaten. Das Gericht schloss sich dem Vorwurf „Verleumndung eines politischen Konkurrenten“ an. http://www.zeit.de/online/2009/32/junge-union-ramelow

Nachdem Focus-Opitz auf diese eindeutige Art und Weise Bodo Ramelow dem Leser „vorgestellt“ hat, widmet er sich der medialen Bücherverbrennung:

In der Tat ist das Werk ein Konstrukt. Ziemlich plump rührt es wenige Tage vor der Landtagswahl alle bereits bekannten Vorwürfe erneut auf…

Das „plumpe Aufrühren bereits bekannter Vorwürfe“ kennen wir doch? Gab es nicht eine (bis heute andauernde) 10jährige Hetzkampagne gegen den „verantwortungslosen Wegläufer“ Lafontaine?

Stand nicht der Focus selbst stets neben der BILD in erster Reihe, um gegen Lafonataine und Gysi zu pöbeln und mit Schmutz aus vergangenen Jahrzehnten zu werfen?

Die Buch-Attacke auf Althaus gipfelt in der Behauptung: „Er war in der DDR nicht nur einfacher ‚Mitläufer‘, sondern … als Mitglied der ‚Blockpartei‘ CDU sowie Karrierist im sozialistischen Bildungssystem eine Stütze der DDR-Verhältnisse. Er ist heute noch dazu Landesvorsitzender einer Nachfolgepartei des katholischen Zentrums, dessen Abgeordnete im Reichstag am 23.3.1933 für Hitlers ‚Ermächtigungsgesetz‘ gestimmt haben.“

Dumm für Althaus, dass diese Behauptung der Wahrheit entspricht. Aber das leugnet Opitz mit einer unglaublichen Frechheit.

Wer wie Althaus im DDR-Bildungssystem Karriere gemacht hat, stieg entweder (wie Althaus) in der „Oppositionspartei“ CDU weiter auf oder wurde wegen eines „falschen“ Parteibuches nach der Besetzung der DDR durch die westdeutschen Kapitalisten mit Berufsverbot und/oder Rentenkürzungen bestraft.

Eine Vielzahl dieser Opfer der Sieger-Gesinnungsjustiz nahm sich in den 90er Jahren das Leben. Dabei waren sie in vielen Fällen nichteinmal „politische Lehrer“.

Auch Althaus´ Ski-Unfall vom Neujahrstag 2009, bei dem eine Frau durch seine Schuld ums Leben kam, wird ausführlich als Regierungsmakel gebrandmarkt.

Ahja…Opitz gibt erstmalig zu, das Althaus kein Opfer, sondern Täter bei dem „Skiunfall“ war.

Ob er diesen Fauxpas überhaupt bemerkt hat? Offensichtlich nicht.

Für den Links-Schreiber ist er ein „wegen fahrlässiger Tötung verurteilter Spitzenkandidat“.

Tjo…nicht nur für ihn, sondern für alle anderen Menschen auch. Oder wurde Spitzenkandidat Althaus nicht rechtskraftig wegen des Totschlages verurteilt, Herr Opitz?

Bekanntheit und Popularität wuchsen sogar, muss selbst Wogawa zugeben.

Kein Wunder nach der beispiellosen Medienpropaganda für das bedauernswerte „Skiunfall-Opfer“ Althaus.

Fast jeder Satz des Buches wird zum Vorwurf, wie etwa: „Dissident war er nie.“ Das hatte Althaus auch nie behauptet, denn zum heldenhaften Widerstand hat es bei ihm wie Millionen anderer DDR-Bürgern nicht gereicht

Tja…man muss halt nur in der „richtigen“ Partei sein, um einer Bestrafung durch die bundesrepublikanischen „Sieger“ wegen „Verweigerung heldenhaften Widerstandes“ zu entgehen.

Selbst die längst bekannte und heute wegen des Titels eher peinliche Verleihung der Medaille „Für hervorragende Leistungen bei der kommunistischen Erziehung in der Pionierorganisation Ernst Thälmann in Gold“ im Jahr 1989 wird wieder aufgetischt.

Ja…das ist natürlich ein Skandal!

Skandal! Skandal! Skandal!

Aber über das wiederholte Auftischen des Honecker-Besuches im Saarland vor 25 Jahren mit Begrüßung durch Lafontaine beklagt sich niemand. Im Gegenteil. Das wird bis heute den Bürgern brühwarm aufgetischt.

Aber wenn ein stellvertretender Schuldirektor eine Medaille für „Hervorragende kommunistische Erziehung“ noch 1989 bekam, muss er schon dunkelroter als dunkelrot gewesen sein.

Entweder ist Althaus ein karrieregeiler Wendehals oder ein charakterloser Opportunist.

Zudem sei er (Althaus) sogar „zeitweise beim Hauptfeldwebel … als Spießschreiber eingesetzt gewesen“. Fragt sich, was daran verwerflich sein soll. Der Job war bei den NVA-Soldaten sogar beliebt, weil der Schreiber Zugang zu den begehrten Urlaubsscheinen hatte, um der sozialistischen Kaserne mal für ein paar Tage ins Private zu entfliehen.

Was ist denn das für ein Unsinn? Man stelle sich vor, der Handlanger eines Bundeswehr-Hauptfeldwebels würde „einfach so“ Urlaubsscheine ausstellen! Der würde wochenlang „in den Bau“ wandern!

Aber Opitz manipuliert die Realität, wie es ihm gerade in den Kram passt.

Da wird dem NVA-Soldaten Althaus mal eben eine „Unschuldsbescheinigung“ von Opitz ausgestellt, weil er angeblich in der Lage gewesen wäre, die „Flucht aus der sozialistischen Kaserne“ zu ermöglichen. Unglaublich, aber wahr!

Aber diese Althaus-Heiligsprechung des Herrn Opitz wiederholt sich noch einmal:

Ebenso soll noch ein längst bekannter Brief an den Bezirksausschuss für Jugendweihe in der DDR am Tag des Mauerfalls 1989 Althaus zum Verhängnis werden:

„Als Tradition der freireligiösen Vereinigungen (seit 1859) sollte die Jugendweihe wieder den Inhalt einer marxistisch-leninistischen Weltanschauung haben.“

Althaus wollte damit jedoch den Jugendweihezwang innerhalb der Schule abschaffen.

Womöglich war das für den linken Agitator schon zuviel Reformwille – denn den entscheidenden und erklärenden Althaus-Satz ließ er in seinem Buch-Text einfach weg: „Christlich erzogene Schüler, besonders in einem geschlossenen katholischen Gebiet wie dem Eichsfeld, sind nicht mehr gewillt, an der Jugendweihe teilzunehmen.“

Hmmm…ergibt das irgendeinen Sinn?

Althaus schrieb am 9. November 1989:

„Als Tradition der freireligiösen Vereinigungen (seit 1859) sollte die Jugendweihe wieder den Inhalt einer marxistisch-leninistischen Weltanschauung haben.“

„Christlich erzogene Schüler, besonders in einem geschlossenen katholischen Gebiet wie dem Eichsfeld, sind nicht mehr gewillt, an der Jugendweihe teilzunehmen.“

Kinder von Christen in der DDR waren nie gewillt, an der Jugendweihe teilzunehmen. Sie konnten dafür die christlichen Rituale in diesem Alter durchführen (auch mit staatlicher Unterstützung).

Offensichtlich gefiel es dem Christen Althaus nicht, das die Jugendweihe nur ein Bekenntnis zum Staat, aber im Unterschied zur Konfirmation kein Bekenntnis zur einer Ideologie enthielt.

Wenn sich schon die Christen-Kinder zur Ideologie des unmenschlichen Christentums bekennen mussten, sollte dieser Zwang zum Ideologiebekenntnis auch in der Jugendweihe eingeführt werden.

Was aber „erklärt“ Focus-Opitz?

Althaus wollte damit jedoch den Jugendweihezwang innerhalb der Schule abschaffen.

Wie würde eine solche Althaus-Forderung die Jugendweihe „abschaffen“ können?

Einen „Jugendweihezwang“, wie Opitz „erklärt“, hat es in der DDR nie gegeben. Die Teilnahme war immer freiwillig, schließlich konnte man sich auch für ein religiöses Ritual entscheiden (wenn man ein Ritual zum „Erwachsenwerden“ überhaupt wollte).

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Althaus-Bild im Focus (Originalgröße)

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Ramelow-Bild im Focus (ebenfalls Originalgröße)

Vom Sonnenkind zum Sorgenkind – Greifenverlag

Information:

Die Jugendweihe findet auch heute noch statt. Natürlich in ganz Deutschland und auf freiwilliger Basis. Organisiert vom Jugendweihe Deutschland e.V.

Meine eigene „kommunistische Zwangsjugendweihe“ fand 1986 oder 1987 (weiß nicht mehr so genau) statt.

Wir haben uns alle sehr darauf gefreut, da wir an diesem Tag als „Erwachsene“ schicke Anzüge tragen durften, mit Erlaubnis der Eltern konnten wir uns die Birne mit allerlei Alkoholika zudröhnen und tolle Geschenke (vom Kassettenrekorder bis zum Moped) gab es auch.

Der von der heutigen Siegergeschichte unterstellte Einfluss der Schule beschränkte sich auf 3 Dinge: den Festsaal, die Blumen und das Buch „Vom Sinn unseres Lebens“ (habe ich natürlich noch) und die 20-Minuten-Rede vom Schuldirektor.

Jugendweihe-Gelöbnis:

LIEBE JUNGE FREUNDE!

Seid ihr bereit, als junge Bürger unserer Deutschen Demokratischen Republik mit uns gemeinsam, getreu der Verfassung, für die große und edle Sache des Sozialismus zu arbeiten und zu kämpfen und das revolutionäre Erbe des Volkes in Ehren zu halten,
so antwortet:

JA, DAS GELOBEN WIR! (der Verfassungsteil)

Seid ihr bereit, als treue Söhne und Töchter unseres Arbeiter-und-Bauern-Staates nach hoher Bildung und Kultur zu streben, Meister eures Fachs zu werden, unentwegt zu lernen und all euer Wissen und Können für die Verwirklichung unserer großen humanistischen Ideale einzusetzen,
so antwortet:

JA, DAS GELOBEN WIR! (der Bildungs-Teil)

Seid ihr bereit, als würdige Mitglieder der sozialistischen Gemeinschaft stets in kameradschaftlicher Zusammenarbeit, gegenseitiger Achtung und Hilfe zu handeln und euren Weg zum persönlichen Glück immer mit dem Kampf für das Glück des Volkes zu vereinen,
so antwortet:

JA, DAS GELOBEN WIR! (der Solidaritäts-Teil)

Seid ihr bereit, als wahre Patrioten die feste Freundschaft mit der Sowjetunion weiter zu vertiefen, den Bruderbund mit den sozialistischen Ländern zu stärken, im Geiste des proletarischen Internationalismus zu kämpfen, den Frieden zu schützen und den Sozialismus gegen jeden imperialistischen Angriff zu verteidigen,
so antwortet:

JA, DAS GELOBEN WIR! (der Friedens-Teil)

Nach diesem Gelöbnis folgte noch das Glückwunsch-BlaBla diverser Wichtigtuer und dann ging es zum vorbestellten Festmahl. 🙂

großes Jugendweihe-Bild #1 (nein..ich bin da nicht drauf 😉 )

großes Jugendweihe-Bild #2 (auch hier nicht)

Man sieht deutlich, wie sehr die Jugendlichen unter der Last des kommunistischen Kult-Rituals litten.

Wer die Chance bekommt, sich das Jugendweihe-Buch der 60er-70er Jahre zu besorgen, sollte unbedingt zugreifen.

Vor allem die Kapitel zur Erde (Geografie und Geologie) , dem Weltall sowie zum Menschen (Evolution) sind auch heute noch von einmaliger Qualität.

Die Kapitel „Sozialismus“ und „Kommunismus“ sind allerdings selbst für mich schon sehr heftig übertrieben. Interessant sind auch die damaligen Vorstellungen vom „Leben im Jahr 2000“

weltall-er

Den Einband gab es in jährlich wechselnden Versionen.

ZDF der Kapitalisten

19. August 2009

Seit etwa 25 Jahren gibt es in Deutschland das Privateigentum an Fernsehsendern.

Nachdem der Vorzeige-Demokrat der CDU, Bimbeskofferwegträger Helmut Kohl, den Millionären und Milliardären ihre eigenen Propagandasender erlaubt hatte, gingen 1984 einen Tag später Sat1 und RTL „auf Sendung“.

Genau um 9:58 Uhr am 1.1.1984 ertönten aus einem Kellerstudio die Worte: „Meine sehr verehrten Damen und Herren, in diesem Moment sind Sie Zeuge des Starts der ersten privaten Fernsehveranstaltung in der Bundesrepublik Deutschland.“

Ausgestrahlt von einer gewissen „Programmgesellschaft für Kabel- und Satellitenrundfunk“ (PKS), welche sich ein paar Monate später Sat1 nannte.

Seit diesem 1. Januar 1984 (1984? *grins*) hetzen die Medien- und Meinungseigentümer mit den übervollen Bankkonten gegen ARD und ZDF.

Während sich die armen, am Hungertuch nagenden Privatsender um jede Million ihrer „Werbepartner“ kümmern müssen und zu deren Gunsten entsprechende „Programmformate“ erfinden, bekommen ARD und ZDF Geld aus „Zwangsgebühren“.

Viel lieber wäre es diesen Vollblut-Demokraten, der undemokratische Zwang zu Rundfunkgebühren würde abgeschafft und sie könnten sich den öffentlich-rechtlichen Rundfunk auch noch einverleiben.

In letzter Zeit ist die „Gebühren-Kritik“ der privaten Meinungsmacher und Verbreiter der Millionärs-Wahrheiten allerdings sehr leise geworden.

Das liegt ganz einfach daran, das sich ARD und ZDF der Meinungsdiktatur der Eigentümer der Privatsender auf Wunsch „unabhängiger“ führender Politiker aus CDU und „SPD“ unterworfen haben.

Seit den Erfolgen der Meinungsmanipulationen der Schnepfe Christiansen bei der „Reform-Revolution von oben“ können die Reichen und zugleich Mächtigen mit ARD und ZDF ganz gut leben.

Schließlich stellt vor allem das ZDF keine Konkurrenz im Wettkampf der Volksverblöder mehr dar.

Der letzte verbliebene Rest des ehemaligen „Rundfunkauftrages“ des ZDF besteht in einer 50minütigen Spätabendsendung, welche allerdings nur einmal im Monat ausgestrahlt wird.

Der nächste Termin ist übrigens der 8 September, 22:25 Uhr. 😉

Pünktlich zum Wahlkampf sendet das ZDF eine „Dokumentation“ mit dem Titel

Auferstanden aus Ruinen

Von der SED zur Linkspartei

Ich bringe hier mal kurz die „Sendeungs-Beschreibung“ des ZDF (Hervorhebungen von mir).

los gehts:

Der Kapitalismus ist für sie „der größte Feind für das Lebensglück der Menschen“. Manager mit Millionenabfindungen bezeichnen sie als „Asoziale“ und die „ungerechte Verteilung des Eigentums“ ist für sie die Hauptursache der gegenwärtigen Wirtschaftskrise. Wenn es um ihre Feindbilder geht, ist sich Deutschlands Linke einig, ansonsten aber brechen in der Partei die alten Flügelkämpfe wieder auf.

Zwei Jahre nach der offiziellen Vereinigung von Linkspartei, PDS und WASG sind die Genossen zerstritten wie nie. Doch allein durch ihre bloße Existenz hat die Partei das politische Koordinatensystem verschoben: Plötzlich werden auch alle anderen Parteien ein bisschen links: flächendeckender Mindestlohn, Managergehälter begrenzen, Rente mit 67 abschaffen und Hartz IV rückgängig machen. (hä? welche „anderen Parteien“?) Sogar die Mehrheit der CDU-Wähler unterstützt die populistischen Forderungen der Linken. Dass die SPD inzwischen die schlechtesten Wahlergebnisse in der bundesdeutschen Geschichte einfährt, hat auch mit der Konkurrenz am linken Rand zu tun.

Im Osten ist die LINKE Volkspartei, macht eine pragmatische Politik und hat in zwei Bundesländern sogar Regierungsverantwortung. Und im Westen konnte sie mit ihrem knallharten Oppositions- und Politikverweigerungskurs auch einen Teil der Wähler überzeugen.

Die Renaissance der Linken, zwanzig Jahre nach dem Mauerfall, ist umso erstaunlicher, als der Kommunismus mit dem Untergang der DDR auch politisch am Ende schien. Wie es gelang, die SED unter neuem Namen in das vereinte Deutschland hinüberzuretten, belastete DDR-Spitzenfunktionäre als Saubermänner zu präsentieren, und wie es vor allem gelang, das SED Parteivermögen in dunklen Kanälen verschwinden zu lassen, ist eines der spannendsten Kapitel der deutschen Vereinigung.

Stefan Aust und Claus Richter (war ja klar…die beiden rechts-außen Chefhetzer)  schildern die Geschichte der deutschen Linken in den vergangenen zwanzig Jahren seit dem Fall der Mauer. Ausführlich gehen die Autoren den Spuren der verschwundenen SED-Millionen nach und schildern die spektakulärsten Fälle. Weiter beschreiben die Autoren, wie die PDS in den Jahren nach der deutschen Einheit im Osten zur Volkspartei wurde, ohne die Stasi Verstrickungen und den Geldwäsche-Verdacht loszuwerden. Das gesamtdeutsche Comeback der Linken führte über die Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG), die sich 2004 vorrangig aus regierungskritischen SPD Mitgliedern und Gewerkschaftern konstituierte.

Die Linke in Deutschland, zwanzig Jahre nach dem Fall der Mauer – für diese Standortbestimmung sind die Autoren Stefan Aust und Claus Richter quer durch die Republik gereist, haben Gregor Gysi, Oskar Lafontaine und andere Spitzengenossen begleitet, politische Freunde und Feinde befragt, mit Zeitzeugen gesprochen. Szenen und Bilder aus den Hochburgen der Linken zeigen, wie eine „rote Republik“ mit Oskar Lafontaine und Gregor Gysi in der Regierung aussehen könnte.

Boah!

Was für eine politisch-neutrale Dokumentation des „öffetnlich-rechtlichen“ CDU-Fernsehens!

Die Nordsee-Zeitung schreibt über diese Aust-„Doku“:

„Ich kenne die Beteiligten seit vielen Jahren. Sie wissen, dass ich ihnen politisch nicht nahe stehe, aber einen fairen Umgang pflege.“ sagt Stefan Aust.

im Wahljahr keine Stimmungsmache betreiben

„Aufklärungsjournalismus im klassischen Sinne“.

Der „klassische Aufklärungsjournalist“ Stefan Aust moderiert am Sonntag, dem 23. August um 22:15 Uhr zusammen mit der „populären Polit-Talkerin“ Sabine Christiansen bei Sat1 die Sendung „Ihre Wahl – Die Sat1-Arena“

Stefan Aust: „Wir kennen uns seit vielen Jahren beruflich und persönlich und schätzen die gegenseitige Arbeit. Da lag es nahe, irgendwann einmal etwas zusammen zu machen.“

Sabine Christiansen: „Wir sind unabhängige Journalisten.“

Stefan Aust arbeitet für den Bertelsmann-Konzern, Christiansen ist weiterhin für die INSM aktiv.

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Internet-Ausweis

19. August 2009

Am 11. August anno 2009 berichtete die Rheinische Post (RP) darüber, dass die volldemokratische und super-verfassungstreue CDU eine „Internet Polizei“ einrichten will:

Führende Unionspolitiker wollen das Internet einer schärferen Kontrolle unterziehen und eine Internet-Polizei einführen. „Wir brauchen mehr verdeckte Ermittler, die als Internet-Patrouille im Netz kriminelle Machenschaften aufspüren„, sagte der stellvertretende Unions-Fraktionsvorsitzende Wolfgang Bosbach.

und weiter:

„Das Internet biete zwar eine fantastische Vielfalt, sei aber auch Quelle für Kriminalität, Terrorismus und ziemlich viel Schmutz„, so Bosbach.

Die rechtlichen Maßstäbe in der analogen Welt, etwa bei Diffamierungen oder Diebstahl geistigen Eigentums, müssten auch in der digitalen Welt gelten, so der CDU-Politiker.

In der Bundesregierung wird nach Informationen unserer Redaktion aus Regierungskreisen bereits über einen „Internet-Ausweis“ nachgedacht, mit dem Nutzer identifiziert und zurückverfolgt werden können.

Zusammenfassung:

Da diese „Internet-Polizei“ für den Bürger weder an ihrer Arbeit noch auf anderem Wege erkennbar ist (sitzen die Spitzel in Uniform vor dem Computer?), handelt es sich hierbei offensichtlich um eine Geheime Staatspolizei (Gestapo), welche erstmal „fürs Internet“ errichtet werden soll.

Dabei geht es dem neofaschistischen Traditions-Hetzer Bosbach nicht nur um Kriminielle und Terroristen, sondern auch um „ziemlich viel Schmutz„.

Was darunter zu verstehen ist, wenn Politiker so etwas sagen, kann man sich sicherlich denken.

Zum Beispiel die standhafte Weigerung, der historisch kritikwürdigen Ideologie der CDU sowie ihrer Freunde aus Medien und Wirtschaft zu folgen.

Wunderbar ins Bild passt dabei die „Argumentation“ von „Diffamierungen oder Diebstahl geistigen Eigentums„.

Für „Diffamierung“ gibt es rechtsstaatlich keine Definitiion, da man sich lediglich „diffamiert fühlen“ kann.

Anders verhält es sich bei übler Nachrede oder einer Verleumndung. In diesen Fällen kann z.B. ein Gegenbeweis für die Unwahrheit einer Aussage erbracht werden.

Gibt es keinen Gegenbeweis, soll die Aussage aber dennoch zur Lüge erklärt werden, floskelt man etwas von „Diffamierung“ oder „unsäglicher Diffamierung“. Damit soll dann de facto eine Wahrheitsfindung unterbunden werden.

Internet-Ausweis

Die Rheinische Post hat also „aus Regierungskreisen“ erfahren, dass Gestapo-Wiederhabenwoller Schäuble einen „Ausweis fürs Internet“ plant, mit welchem die Internet-User wie mit dem richtigen PA identifiziert werden sollen. Damit wäre eine anonyme, verfolgungsfreie Nutzung des Internets z.B. zum Lesen „schmutziger Blogs“ nicht mehr möglich.

Selbstverständlich erfolgte fürs dumme Volk auch prompt ein Dementi.

Die Tatsache, das lediglich die RP darüber berichtet hat (bis heute als einziges Medium) und Bundesüberwachungsminister Schäuble wie ein aufgeschrecktes Huhn gleich dementieren ließ, lässt Böses erahnen.

Der Bundestag hatte im Dezember ein Gesetz beschlossen, mit dem von November 2010 an der neue elektronische Personalausweis eingeführt werden soll.

Es ist vorgesehen, dass darauf auch ein elektronischer Identitätsnachweis gespeichert werden kann. Darüber hinaus bietet der geplante E-Perso die Möglichkeit, eine elektronische Signatur auf einem kontaktlos auslesbaren Chip zu hinterlegen.

Die Zusatzfunktion fürs Internet soll die verbindliche elektronische Übermittlung von Identitätsmerkmalen ohne biometrische Daten in Online-Anwendungen und in lokalen Verarbeitungsprozessen etwa an Automaten gestatten.

Nach Angaben des Innenministeriums bleibt dabei der Datenschutz gewahrt. Die Verwendungsmöglichkeit von Pseudonymen beim elektronischen Personalausweis sei eine Maßnahme, gerade die Rückverfolgung von Nutzern zu verhindern, betonte die Sprecherin. Gleiches gelte für andere E-Government-Initiativen des Bundes.

Also:

Im November nächsten Jahres wird es einen neuen Personalausweis geben.

Selbiger wird einen RFID-Chip besitzen, auf welchem wesentlich mehr Daten über den Bürger gespeichert sind, als aus dem übrigen Dokument zu erfahren ist.

rfid

Das sind 3 dieser RFID-Chips. Sie sind mit bloßem Augen (fast) unsichtbar und bestehen nur aus einer einzigen Schicht hauchdünn mit Schaltkreisen bedruckter Folie.

Gemäß den Aussagen der Schäuble-Behörde soll der Datenschutz dadurch gewährleistet werden, dass man ja mit einem Pseudonym durchs Internet surfen kann.

Das ist völliger Unsinn!

Was steckt wirklich dahinter?

Im Januar 2008 trat die staatliche „Vorratsdatenspeicherung“ in Kraft.

Unter anderem zum Zweck der Strafverfolgung werden Telekommunikationsanbieter und Internetprovider verpflichtet, die Verkehrsdaten jeglicher Telekommunikation für sechs Monate „auf Vorrat“ zu speichern.

Es wird also alles „vorsorglich“ erfasst, registriert und gespeichert, was irgendwie mit Telekommunikation zu tun hat: Telefonverbindungen, eMail-Absender und -Empfänger, aufgerufene Webseiten usw.

Das alles mit Datum und Uhrzeit.

Dabei hatte Schäubles BKA-Gestapo aber ein Problem: Die staatlichen Gesinnungsspitzel bekamen bei der Internet-Überwachung nur die IP-Adressen der Provider aus den Protokollen. Den dazugehörenden Anschluss zu dieser „Computer-Telefonnummer“ konnte man nur mit richterlichem Beschluss von den Providern erfahren. Selbige sind aber zum Schutz ihres Kundenstammes (nicht ihrer Kunden) sehr zurückhaltend, was solche Informationen betrifft. Zumal die Erhebung dieser Daten auch heute noch im Widerspruch zum Grund- und zum Datenschutzgesetz steht.

Dumm gelaufen…

Ausserdem waren die erhobenen Daten bei Benutzung öffentlicher Internetzugänge völlig wertlos.

Was also tun?

Man müsste irgendwie dafür sorgen, das man nur „persönlich“ ins Internet kommt. also nach Vorlage eines amtlichen Ausweises.

Die gesetzliche vorgeschriebene Pflicht zu einem solchen Dokument gibt es ja schon: den Personalausweis!

Man braucht also nichts weiter zu tun, als diesen Personalausweis mit einem kleinen Chip „computerlesbar“ zu machen und noch eine kleine Änderung im Telekommunikationsgesetz einbauen.

Heute geht man in Deutschland per „Benutzername“ und „Benutzerkennwort“ ins Internet. Man trägt diese Daten etweder direkt ins DFÜ-Programm seines PC ein oder auch in den DSL-Router.

Und ein paar Jahre später sucht man dann verzweifelt den entsprechenden Brief vom Provider, weil man selbige Daten seit der einmaligen Eintragung in die Software nie wieder gebraucht hat. 😉

Aber was wäre, wenn man die Einwahl ins Internet per Gesetz verändern würde? Zum Bleistift mit dem Argument „Datenmissbrauch durch islamistische Terroristen verhindern“?

Dazu bräuchte es nur einen inszenierten Telekom-Skandal nach dem Motto „Millionen Einwahldaten von Internet-Kunden gestohlen!

Und schon am nächsten Tag gibt es ein Gesetz, in welchem die Einwahl ins Internet nur noch mit dem neuen RFID-Ausweis erlaubt wird.

Die Provider verschicken an ihre Kunden die gesetzlich vorgeschriebenen „Einwahl- und Ausweislesegeräte“ und schon kann die Gestapo des Herrn Schäuble eine vollautomatische Kontrolle der Internetnutzung  in Deutschland durchführen.

Das verbindet man dann noch mit Bertelsmanns „E-Government“ und schon kommt bei „systemgefährdenden“ eMails oder Webseiten-Besuchen automatisch ein Durchsuchungs- oder auch Haftbefehl aus den Druckern der örtlichen Polizeireviere.

Natürlich ist das alles nur eine böse Verschwörungstheorie!

Nie würde jemand auf die Idee kommen, die Einwahl ins Internet durch Auflegen eines Personalausweises…

Nie im Leben!

e-ausweis

Clown Lauterbach

17. August 2009

Der Karl darf auch mal ran!

Nachdem nun alle möglichen und unmöglichen Politiker und Medienhuren auf Befehl der Kapitalisten die Linke für „unwählbar“ und „unfinanzierbar“ erklärt haben, darf nun auch noch der „Gesundheitsexperte“ des Klinikkonzerns Rhön AG der „SPD“ im STERN das Maul aufreissen.

Eigentlich sollte man ja erwarten, dass Lauterbach im Wahlkampf für seine kriminelle Verbrecherbande „SPD“ wahlkämpfen würde.

Aber weit gefehlt: auch Lauterbach kennt keinen Grund, weshalb jemand die „SPD“ wählen sollte und so schwadroniert er lieber (offensichtlich unter dem Einfluss halluzinogener Drogen) über die Linke und versucht den Eindruck zu erwecken, seine „SPD“ sei eine Alternative.

Ich bin schon links, aber ein pragmatischer, kein ideologischer Linker.

Das heißt? Er folgt der Ideologie des Kapitals (sehen wir gleich noch) und heuchelt „linkssein“, wenn er mal wieder bei Illner oder Will rumsitzt um dummes Zeug zu reden.

Und die Linkspartei?

Die ist altmodisch links. Sie definiert sich zu stark über Umverteilung von Geld.

Weil die von Müntefering ausgegebene Losung „unfinanzierbar“ ja was mit Geld zu tun haben könnte, folgt Lauterbach brav dem Führer. Dabei war es seine Partei und auch er selbst, welche seit 10 Jahren nichts anderes im Sinne haben, als Geld von unten nach oben zu schaufeln.

Was soll man denn sonst umverteilen in einem System, in dem der Besitz von Geld und Kapital der einzig erstrebenswerte Lebenszweck zu sein scheint?

Gibt es eine linke Mehrheit in Deutschland?

Schon lange.

Allerdings wollen weder Lauterbach noch seine Spießgesellen mit „links“ etwas zu tun haben. Dann schon lieber zusammen mit CDU und FDP um die Gunst der „Mitte“ buhlen.

Weil die SPD derzeit mit der Linkspartei nicht regieren will und auch nicht regieren kann. Schon der Gedanke daran ist selbstmörderisch. Die Konservativen würden uns im Wahlkampf vorführen.

Endlich mal ein Geständnis! Angesichts dieser Aussage ist der Beweis erbracht, dass es in der „SPD“ nie einen „Linksruck“ gegeben hat und die Linke die „SPD“ auch nicht „vor sich hertreibt“.

Vielmehr hat das Gesocks von Schröder und Müntefering Angst davor, von der CDU, der FDP und den Kapitalisten-Medien kritisiert zu werden. Aber sollte das nicht Ziel einer jeden sozialen und linken Partei sein?

Die SPD ist die einzige Partei, die den Zwei-Klassen-Staat überwinden könnte.

Ööööhhhmmm….hallo? Wer hat denn das Volk in „Sozialschmarotzer“ und „Leistungsträger“ (je nach Kontostand) gespalten?

Und dieses asoziale Pack könnte den Kapitalismus abschaffen?

Mitnichten…Lauterbach weiß nicht, wovon er da eigentlich redet: Er denkt nur im üblichen Schema von „arm und reich“ und nicht davon, das dieses kranke System in „Besitzende“ und „Nicht-Besitzende“ gespalten ist.

Weil die Linkspartei ohne den Zwei-Klassen- Staat gar nicht überleben könnte. Sie ist ein Gewinner des Zwei-Klassen-Staates. Je stärker er ausgeprägt ist, desto mehr Frustrierte laufen ihr zu.

Ein anderer Karl (der aus Trier) sagte einmal die weisen Worte: „Ziel einer jeden kommunistischen Partei muss die eigene Überflüssigkeit sein!“ (ich finde gerade keine Online-Quelle, stand aber im Staatsbürgerkunde-Buch der 8.Klasse Mitte der 80er Jahre)

Wenn die SPD stärkste Partei ist und die Grünen in die Regierung holt, dann könnte auch die FDP beteiligt sein, wenn sie an der Überwindung des Zwei-Klassen-Staats mitarbeitet.

Eine kommunistische FDP? Oh man…Lauterbachs Drogen will ich auch mal probieren! Damit sieht man bestimmt noch mehr ganz tolle Sachen: fliegende Elefanten oder auch arbeitendes Geld!

Wenn sie je im Bund Verantwortung übernehmen will, muss es möglich sein, dass die Bundeswehr im Ausland eingesetzt wird.

Wollt ihrrrrrr den totaaalen Krrrrieg?

Seltsam…bis die Schröder „SPD“ an die Macht kam, war die Bereitschaft zu Auslandskriegen bei keiner einzigen Partei Bedingung für eine „Regierungsfähigkeit“.

Adolf mochte auch keine Parteien, welche ihm nicht in den totaaaalen Krrrrrieg folgen wollten.

Dann muss es möglich sein, darüber nachzudenken, dass es auch Leute gibt, die arm sind, weil sie nichts leisten wollen, und nicht nur, weil sie nichts leisten können.

Dann muss es möglich sein zu akzeptieren, dass nicht alles an den Hartz- Gesetzen falsch ist.

Boah! Was für geile Pillen wirft sich Lauterbach da ein? Die liefern ja Halluzinationen und Wahnvorstellungen gleichzeitig!

Aber Recht hat er ja trotzdem! Schließlich treten die Hartz-Gesetze bei Arbeitslosen erst in Kraft, wenn ihre „Leistungsunwilligkeit“ amtlich festgestellt wurde, oder?

Es ist doch schon sehr abenteuerlich, mit welcher Inbrunst Lauterbach die faschistoide Ideologie seines Führers und dessen Beraters Peter Hartz vertritt.

Im Neofaschismus der heutigen Zeit gilt „arm sein“ als DAS ultimative Kriterium, um Menschen aus der Gesellschaft zu isolieren, zu demütigen und ohne Grenzen zu Versklaven. Und Lauterbach behauptet allesn Ernstes, es gäbe Leute, die freiwillig diese Qualen erleben wollen?

Dabei ging es in den Hartz-Gesetzen nie darum „die Spreu vom Weizen zu trennen“. Einzig die Tatsache der Arbeitslosigkeit reichte aus, um ALLE Betroffenen zu „Sozialschmarotzern“ zu erklären und sie mit den Hartz-Gesetzen in Elend und Leiharbeit zu stürzen.

Wie wird Lauterbach wohl reagieren, wenn seine Drogen nicht mehr wirken und er mit „Arm trotz Arbeit“ konfrontiert wird?

Entweder die Linkspartei versperrt sich kategorisch einer solchen Einsicht. Das wäre entlarvend. Sie verlöre die Pragmatiker.

Was wäre da „entlarvend“? Welche finsteren Geheimnisse hat die Linke, welche Lauterbach nicht verrät?

Was verbindet denn die SPD und die Linke?

Das gleiche noble Ziel: ein gerechter Staat.

Hehe…die „SPD“ und „gerecht“! Selten so gelacht! Steinbrück wehrte sich mit Händen und Füßen gegen eine Kilometerpauschale für Arbeitnehmer in Höhe von 2,5 Mrd Euro (Mindereinnahme)… aber wenn der Josef von der Deutschen Bank anruft, verschenkt die „SPD“ mal eben das hundertfache(!) dieser Summe an die „Leistungeträger und Eliten“. Und keiner fragt danach, warum die edlen Empfänger dieser milliardenschweren Wohltaten seit dem „SPD“-Finanzjongleur Hans Eichel weniger Steuern zahlen als der kleine Bäcker an der Straßenecke.

Aber auf dem Weg dorthin gibt es eben große Unterschiede. Die Linkspartei ist im Moment enorm fundamentalistisch.

Was man von Lauterbachs „SPD“ nicht behaupten kann. Diese Gruppierung beweist seit vielen Jahren, das sie gehorsam über jedes Stöckchen springt, welches ihr Kapitalisten, Medien, CDU und FDP vor die Füße werfen.

Sowas nennt man dann wohl „anpassungsfähig und pragmatisch“.

Die Linkspartei muss gespalten werden. Wenn die SPD ernsthaft den Abbau des Zwei-Klassen-Staates und die Auseinandersetzung mit den Privilegierten wagen würde…

Ach ist das schöööön! Lauterbach ist einfach zu dumm um zu merken, was er hier gerade zugegeben hat. Die „SPD“ denkt nicht im Traum daran, sich mit den „Privilegierten“ anzulegen, um für mehr Gerechtigkeit zwischen arm und reich zu sorgen. Viel lieber lebt diese Partei in der Hoffnung, vom ständig wachsenden Reichtum einer Handvoll Besitzender auch ein paar Krümel in Form von Parteispenden und/oder tollen Beraterjobs zu bekommen.

Hatte ich schon erwähnt, das Lauterbach beim Klinikkonzern Rhön AG…? Achja…steht ja schon da oben.

Dabei muss die SPD auch angreifen, sonst erweckt sie den Eindruck, sie ließe sich von der Linkspartei treiben.

Sowas darf einer „sozialdemokratischen“ Partei natürlich auf gar keinen Fall passieren! Wie sähe das denn aus?

Aber gegen den Eindruck, sich von der Millionärs-Presse stets willig nach rechts drücken zu lassen, ist ja nichts einzuwenden, oder?

Brave Hündchen bekommen ein Leckerli…

Sie wissen ganz genau, dass die Linkspartei mit Oskar Lafontaine für die SPD-Spitze nicht diskussionsfähig ist.

Ahja…  Der böse Oskar ist wieder an allem Schuld!

Man stelle sich das einmal bildlich vor: Oskar geht in Rente und Müntefering unterschreibt einen Koalitionsvertrag mit Sahra.wagenknecht

🙂

Aber ich kann gut verstehen, wenn das ehemalige Mitstreiter, die sich verraten fühlen, nicht tun. Auch ich meide Menschen, die mich verraten haben.

Lieber Karl Lauterbach! Auch für dich nochmal im Klartext:

Wer von dir und deiner neoliberalen Marionettenversammlung „SPD“ verraten wurde, meidet dich, aber nicht den Oskar.

Lafontaine war 1999 der einzige(!) SPD-Spitzenpolitiker, welcher keinen Verrat begangen hat! Aber das kapierst du eh nicht!

Welche Rolle sollen bei den Gesprächen die Gewerkschaften spielen? Die reden intensiv mit der Linkspartei.

So verlieren SPD und Gewerkschaften noch mehr Mitglieder, und der politische Einfluss der Gewerkschaften schwindet. Das ist strategisch nicht übermäßig intelligent.

Woher willst ausgerechnet DU wissen, was intelligent ist?

Deiner „SPD“ sind schon hunderttausende Mitglieder und Millionen Wähler davongelaufen, als es noch gar keine „Linkspartei“ gab.

Und mit dem DGB-Sommer („Wir werden diese Reformen kritisch begleiten!„) wollte nach seinen Treueschwur zu Schröder auch niemand mehr etwas zu tun haben. Den Anfang hat bekanntlich die IG Metall gemacht und Sommer schaut heute noch blöd aus der Wäsche.

Die Linkspartei brauchen wir im Prinzip nicht. Es gibt nichts, was die Linkspartei tut und die SPD nicht auch könnte. Nennen Sie mir ein einziges Projekt der Linken, das mit der SPD nicht möglich wäre.

Kein Bundeswehreinsatz im Ausland.

Das ist doch absurd.

Lauterbergs Fraktionsvorsitzender faselt seit 2001 „Deutschland wird am Hindukusch verteidigt“ und mit der „SPD“ wäre ein Ende dieser Eroberungskriege der Bundeswehr denkbar?

Andere Leute sind schon für wesentlich harmlosere Wahnvorstellungen in der Gummizelle gelandet, lieber Karl!

Die Linkspartei hat vorübergehend ein politisches Vakuum gefüllt, das die SPD hinterlassen hat.

Vorübergehend? Wie lange sollen wir denn noch warten, bis aus dieser „SPD“ wieder eine akzeptable politische Kraft wird?

Dieses Vakuum müssen wir selbst wieder füllen, ohne dabei in der Mitte Wähler zu verlieren.

Die „SPD“ setzt sich in einer Gruppentherapie zusammen und bastelt einen Würfel ohne Ecken und Kanten…

Was macht die SPD heute falsch?

Sie erlaubt der Union eine Politik für Privilegierte, die, indem man sie in Teilen mitträgt, den Eindruck hinterlässt, als wenn es Herzblut der SPD wäre.

Hallo? Jemand zu Hause? Die „SPD“ hat 1998 sofort damit begonnen, anstelle der Kohl-CDU Politik für die Reichen und Mächtigen zu machen. Lafontaine hat den Braten gerochen und 1999 seine Seele vor dem Höllenfeuer gerettet. Du merkst gar nichts mehr, Lauterbach!

Heute tut Lauterberg so, als sein die Schrödersche Reformpolitik das Ergebnis einer gewissen „Zurückhaltung“ gegenüber der CDU und es hätte die Jahre von 1998 bis 2005 nie gegeben.

Sind Leute wie Lauterbach nicht einfach nur widerlich?

Zwei linke Parteien, die schweigend neben- und gegeneinander existieren, schwächen das linke Projekt.

Das ist richtig. allerdings gibt es einen kleinen, aber entscheidenden Unterschied: Ihr von der „SPD“ habt nichts zu erzählen und die Linke lässt man nicht zu Wort kommen. So einfach ist das.

Die Linkspartei, bei allem Respekt, ist inhaltlich nicht so super interessant. Es geht im Wesentlichen um radikalen Pazifismus und radikale Umverteilung. Wenn wir darüber offen sprechen, dann sehen viele: Der Kaiser hat keine Kleider.

Wenn die Linke tatsächlich „nicht so super interessant“ ist…warum dann diese panische Angst bei euch und euren Herren?

Ihr vermeidet nichts lieber als das „offene Gespräch“ mit und über die Linke. Viel sicherer ist es da für euch politische Hohlköpfe, auf Lafontaine mit reichlich absurden Phrasen einzudreschen.

Du selbst hast es eben erst bewiesen, werter Konzern-Lobbyist Lauterbach!

Eigentlich gibt es ja drei Linksparteien: die im Bund, die auf Landesebene im Westen und die auf Landesebene im Osten.

Mit dem Zählen der „SPD“-Parteien wäre auch Lauterbach schlicht überfordert. 🙂

praxisgebühr

Lauterbach (Rhön AG), Raffelhüschen (INSM) und Rürup (MLP) erfanden in der Rürup-Kommission eine Vielzahl sozialer Wohltaten

Dr. h.c. Maschmeyer

15. August 2009

BILD feiert

AWD-Gründer Carsten Maschmeyer (50) wurde von der Universität Hildesheim der Ehrendoktortitel verliehen.

Carsten Maschmeyer hat als Unternehmer gesteigerte Verantwortung für das Allgemeinwohl über reine Gewinne hinaus gezeigt.

Rund geladene 80 Gäste waren zur Verleihung gekommen, darunter Wirtschaftsexperte Prof. Bernd Rürup, Ex-Kanzler Gerhard Schröder.

  1. Verbrecher Rürup heißt nicht Bernd, sondern Bert.
  2. Rürup ist kein „Wirtschaftsexperte“, sondern PR-Manager bei AWD mit dem Auftrag, die gesetzliche Rentenversicherung zu Gunsten seines Herrn und Meisters Maschmeyer zu zerstören.
  3. Maschmeyer kaufte 1998 für 500.000 DM den niedersächsischen Ministerpräsidenten Gerhard Schröder.

Für sein Geld bekam der „Unternehmer mit gesteigerter Verantwortung für das Allgemeinwohl“ von Schröder und Rürup eine „Rentenreform“, welche ihm bis heute Abzock-Gewinne in Höhe von ca. 250 Mio Euro einbrachte.

Nach einem Gerichtsurteil vom 30. Juni 2009 der 18. Zivilkammer des Landgerichts Hannover (Az.: 18 O 193/08) darf zukünftig der Finanzdienstleister AWD nicht mehr mit dem Wort „unabhängiger“ in „ Ihr unabhängiger Finanzoptimierer“ werben.

Zu den Geschäftspraktiken des Ehrendoktors mit gesteigerter Verantwortung gibt es ein paar interessante Sätze auf Wikipedia.

riester_ruerup_maschmeyer