Terrorwarnung

Die berüchtigte Terrororganisation „Bundesagentur für Armut Arbeit“ hat mit Hilfe des Springer-Imperiums (mal wieder) eine Terrorbotschaft verkünden lassen.

Einer der führenden Agenda2010-Terroristen, Heinrich Alt, vertritt schon seit vielen Jahren den Standpunkt, das Menschen , welche in Arbeit sind, wertvoller seien als Menschen ohne Arbeit.

Nun hat sich dieses faschistische Arschloch in Springers Welt zu Wort gemeldet. Kurz nachdem aus den Reihen der kriminellen Vereinigung „FDP“ der Vorschlag kam, zu Gunsten der hungerleidenden Banken-Aktionäre das großzügige AlgII dieses Wohlfahrtsstaates um 30% zu kürzen, trat Heinrich Alt vor das Diktiergerät eines WELT-„Journalisten“.

Dort verkündete er, was das Kapitalistenpack und seine Handlanger in der BA unter „sozialer Gerechtigkeit“ verstehen:

„Ich befürchte, dass im kommenden Jahr die Zahl derer steigt, die in die Sozialkassen eingezahlt haben und dennoch in das Hartz IV System übergehen“, sagte Alt.

Das führe „aus Sicht der Betroffenen zu einem Gerechtigkeitsproblem, ihre Lebensleistung sollte anerkannt werden. Sie sollten im System in irgendeiner Form dauerhaft privilegiert werden gegenüber denjenigen, die ihr Leben lang Transferleistungen bezogen haben“,

Herr Alt möchte also langjährige Beitragszahler innerhalb des Alg2 (!!) gegenüber den faulen Parasiten und Sozialschmarotzern (sein Ex-Chef Clement) irgendwie privilegieren. Selbstverständlich liegt ihm der Gedanke fern, das Alg2 irgendwie zu erhöhen, wie sich gleich noch zeigen wird. Vielmehr spielt dieser Hass- und Terrorprediger mit dem Gedanken der FDP, den „Arbeitsscheuen“ das Alg2 entsprechend weit zu kürzen, bis dieses „Privileg“ entsteht.

Selbstverständlich wird es das volle Alg2 (sagenhafte 359 Euro! jeden Monat!) nur für jene geben, welche sich täglich zum 8-Stunden-Arbeitsdienst melden. Freiwillig natürlich…was sonst?

Es sind nun auch diese Mitglieder der Mittelschicht, die sich in den kommenden Monaten Sorgen um den Arbeitsplatz machen und oft erstmals sich mit dem Gedanken vertraut machen müssen, zum Hartz-IV-Empfänger zu werden.

Offensichtlich reichen die bisherigen Maßnahmen nicht aus, um die „Guten“ von den „Armen“ innerhalb von Staat und Gesellschaft voneinander zu isolieren.

Nachdem nun Dank der von Schröder und Merkel ausgelösten Wirtschaftkrise nun auch die „Mittelschicht“ von ihren Stammtischen zum „Fallmanager“ getrieben werden, muss nun auch innerhalb der Arbeitslosen „standesgemäß“ unterschieden werden. Willkommen im modernen Arbeitmarkt des 13. Jahrhunderts!

Bisher betreut die Grundsicherung vor allem Unqualifizierte aus eher niedrigen Einkommensschichten.

Und wieder Springers Märchenstunde. Darf ja nicht fehlen…

Die „Grundsicherung“ ist das Alg2 für Leute, welche nicht arbeitsfähig sind. In der Grundsicherung spielen Qualifikation wie auch ehemalige Einkommen keine Rolle.

Aber das muss der intellektuelle BILD-Leser (Pseudonym für WELT-Konsument) natürlich nicht wissen. Ebenfalls unwissend bleibend in der Tatsache, dass 75%-80% der Alg2-Opfer keineswegs „Un- oder Geringqualifiziert“ sind. Da in den Gesetzen des kriminellen Kapitallobbyisten Peter Hartz noch nie zwischen „Einkommensschichten“ unterschieden wurde, wird sich auch für die „neu-arbeitslose Mittelschicht“ nichts ändern. Nach Ablauf des Alg1 als Versicherungsleistung wird noch ein paar Monate ein Armutsgewöhnungszuschlag gezahlt und dann gehts ab ins Elend!

Willkommen im Club der unqualifizierten Sozialschmarotzer, liebe mittelständischen SPD- und CDU-Wähler! 😉

Mit einem Zweiklassensystem bei Hartz IV „drehe man die Hartz-Reformen zurück“, sagt Karl Brenke vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung.

Das wäre aus Sicht des faschistoiden DIW natürlich der ultimative Weltuntergang.

DIW? Hä? War da nicht was?

Chef des DIW ist Klaus F. Zimmermann. Ein Bilderbuch-Terrorist.

Er leitet nicht nur das DIW, sondern auch noch das „Institut zur Zukunft der Arbeit“ (IZA). Als Kandidat für ein revolutionäres Standgericht findet er nicht nur Mindestlöhne widerlich, er möchte auch noch Arbeitslose als Tagelöhner zu Gunsten der Staatskasse an die Wirtschaft versteigern und verleihen. Vorbild für diese großartige Idee war das Warschauer Ghetto, deren Juden von der SS an deutsche (arische) Fabrikanten und Industriellen „vermietet“ wurden.

Sowas nennt man dann wohl „Reform des Sozialstaates“.

Zudem sieht er eine „völlige Aushöhlung des derzeitigen Versicherungsgedankens“. Es handele sich bei der Arbeitslosenversicherung um eine Versicherung, die im Schadensfall „wie eine Feuerwehr einspringt“

Es gehört zur neoliberalen Propagandaschlacht, das steuerfinanzierte „Alg2“ mit der Versicherungsleistung „Alg1“ gleichzusetzen. Mit der Arbeitslosenversicherung hat HartzIV allerdings nur minmal zu tun: Für jeden Neu-Alg2-Empfänger werden auf Wunsch der sog. „SPD“ 10.000 € (in Worten: Zehntausend) aus den Versicherungsbeiträgen an die Staatskasse überwiesen. Diese Veruntreuung von Versichertengeldern (auch Versicherungsbetrug genannt) diente u.a. der Refinanzierung der Absenkung des Spitzensteuersatzes. Man gönnt sich ja sonst nichts…

Lustig ist zudem der Vergleich mit der Feuerwehr. Jeder 3jährige weiß schon im Kindergarten, das die Feuerwehr solange vor Ort bleibt, bis das Feuer gelöscht ist. Im Falle der Arbeitslosenversicherung müsste selbige also solange wirken, bis das Feuer „Arbeitslosigkeit“ für den Betroffenen erloschen ist.

Und nun raten wir einmal, welche Institute bis heute im Auftrag ihrer Geldgeber dafür kämpfen, die Arbeitslosenversicherung schrittweise durch Kürzungen ganz abzuschaffen. Fragen Sie doch mal Herrn Alt oder Herrn Zimmermann… 😉

Im Wahlkampf werden die zu erwartenden neuen Arbeitslosen, die oft auch über gut ausgestattete Sparbücher verfügen dürften, bereits umworben.

„Gut ausgestattete Sparbücher“?? Als Arbeitnehmer in Deutschland? Man sieht…auch WELT hat immer einen netten Scherz in Reserve!

Annelie Buntenbach, Vorsitzende des Verwaltungsrates der BA und DGB-Vorstandsmitglied:

Die Regelungen zum Schonvermögen müssten verbessert werden. „Der Freibetrag von 150 Euro pro Lebensjahr ist viel zu niedrig. Auch bei den Älteren sollte der Freibetrag von 520 Euro pro Jahr generell für alle ab 60 Jahren gelten“

Und auch der Verwaltungsrat der Armutsagentur beliebt zu scherzen: Dieser Freibetrag ist eine Nullnummer, da Hartz4-Empfänger schon seit 2005 an ihrem 60. Geburtstag von der Armutsagentur zwangsweise zu Rentnern gemacht werden. Inklusive einer 35%-Rentenkürzung wegen „Frührente“. Eine rechtsstaatliche Abwehr dieser staatlichen Willkür ist übrigens nicht möglich.

Es müsse sichergestellt sein, dass die „Älteren in Würde in Rente gehen können, auch wenn sie vorher arbeitslos werden“, sagte Buntenbach.

Man sollte dieser Frau Buntenbach mal erklären, das Arbeitslose per Gesetz von jeder Art von Würde „befreit“ werden, um sie billig und willig zu machen.

Heinrich Alt möchte zudem gern noch die HartzIV-Opfer als Sparmaßnahme in Abbruchhäusern oder RTL-2 Wohncontainern unterbringen.

„Wer preiswert wohnt, hat einen höheren Anreiz, auch eine Arbeit mit niedrigerem Lohn anzunehmen“, sagt er.

Drecksäcke wie Heinrich Alt sollten einen staatlichen Wohnraum zugewiesen bekommen. Mit 3 Mahlzeiten am Tag und 2x pro Monat 30 Minuten Besuchszeit unter Aufsicht. Gegen Langeweile darf er täglich eine halbe Stunde im Hof spazieren gehen…

Sein Ausblick ist eher pessimistisch:„In der Krise wird es für die Kunden der Grundsicherung besonders schwierig werden, einen Arbeitsplatz zu finden, das merken wir jetzt schon“.

Wow! Er merkt das „jetzt schon“. Der Rest der Bevölkerung bemerkte das schon 2005. Aber es kann ja nicht jeder ein von der Arbeitgeberlobby bezahlter Dummschwätzer sein. Schon aus Kostengründen…

Stefan von Borstel

Stefan von Borstel ist der WELT-Korrespondent Hofberichterstatter für die CDU-Bundetagsfraktion. In einem sehr wirren und völlig realitatsfernen Kommentar stellt er unter Beweis, das er einfach nur keine Ahnung hat:

Er hält den „Priviligierungsvorschlag“ des Terroristen Alt für eine Abkehr von den erfolgreichen HartzIV-Reformen„.

Dieses alte System überwunden zu haben gilt als größter Erfolg der Arbeitsmarktreform.

Der größte Erfolg dieser „Reformen“ bastand allerding nicht in der Abschaffung der Arbeitslosenhilfe, sondern in einer gnadenlosen Ausdehnung von Hungerlöhnen auf mehr als 30% der Arbeitnehmer in diesem Land.

Dummschreiber Borstel hat bis heute nicht begriffen, dass die Abschaffung der Arbeitslosenhilfe kein „Ziel-Erfolg“, sondern ein Mittel dieser „Reformen“ war.

Dabei ist die Zahl der Arbeitslosen seit Einführung von Hartz IV von mehr als fünf Millionen auf unter drei Millionen im letzten Herbst gesunken.

Naja…doch wohl eher seit der Einführung der jährlich stattfindenden Neudefinitionen der „gezählten Arbeitslosen“. Zählt man die aus der Statistik aussortierten Arbeitslosen mit hinzu, ist die Arbeitslosigkeit seit Einführung von HartzIV seit 2005 um satte 50% von 5 Mio auf 8 Mio angesteigen. Herzlichen Glückwunsch!

Allein die Furcht, nach einem Jahr Arbeitslosigkeit in Hartz IV abzurutschen, hat dazu beigetragen, dass Arbeitslose sich heute viel rascher um einen neuen Job bemühen als früher.

Die viel beschworene „Aktivierung“ der Arbeitslosen ist geglückt.

Stimmt! Egal zu welchen Bedingungen, egal zu welchem Preis. Notfalls auch für 2,25 Euro/Stunde.

Was für ein beeindruckender Erfolg für das Kapitalistenpack!

Hartz IV muss nicht zurückgedreht, sondern weiterentwickelt werden.

Achja? Vorschläge? Schauen wir doch mal, was die Medienfreiheit der Friede Springer anzubieten hat:

das kann man sich in kleinen europäischen Nachbarländern anschauen: Dort gibt es keine Leistung ohne Gegenleistung.

Wie niedlich…die stärkste europäische Industrienation soll sich ein Beispiel nehmen an der Arbeitsmarktpolitik von Albanien, Litauen und dem Pseudo-Staat Kosovo?

Warum nicht an der kommunistischen Diktatur Dänemark?

Das gefiele wohl den Machthabern in diesem Land nicht?

In BILD kann man dann auch gleich nachlesen, was das Kapitalistenpack dem Pöbel zukünftig empfiehlt:

„Wer so kocht, kann im Schnitt 4 Personen für nur 2 Euro satt machen.“

Billige Grundnahrungsmittel (Kartoffeln, Nudeln, Reis) kombiniert mit Resten vom Vortag.

Wer keine „Reste vom Vortag“ hat, kann sich ja die Reste der bürgerlichen Konsumwelt bei den Tafeln abholen….

Früher empfahl man die Verwendung von Resten als hochwertiges Schweinefutter. Nach diversen „Sozialreformen“ der Globalisierer sollen sich die Armen von Lebensmittel-Imitaten und Tischabfällen ernähren.

armut400

In der Neuen Sozialen Marktwirtschaft wird der aktivierende Sozialstaat weder den Reichen noch den Armen verbieten, unter Brücken zu schlafen oder sich aus Abfällen zu ernähren. Diese moderne Form der Chancengerechtigkeit schafft mehr bürgerliche Freiheit!

Wählt CDU und FDP!

Advertisements
Explore posts in the same categories: Uncategorized

4 Kommentare - “Terrorwarnung”

  1. Hetman Says:

    laßt sie machen, je härter es kommt, desto schneller wachen die deutschen vielleicht auf und dann werden die laternen in berlin nicht reichen.

  2. peter s. Says:

    guter artikel. ich verstehe nur bis heute nicht, das noch alles so ruhuig über die bühne geht …

    doch die schlußfolgerung, die cdu und die fdp zu wählen greift leider etwas zu kurz.

    hinzu müßte noch die spd und die grünen kommen, denn diese spezialdemokraten und grünen-möchtegerne haben ja mit der agenda 2010 unter schröder, steinmeier, fischer u.a. diese asozialen zustände in diesem unserem lande erst geschaffen.

    also: keine dieser jetzt im bt vertretenen parteien kann von uns gewählt werden !
    (vielleicht – evtl. die sogenannte linke ?)
    ich jedenfalls behalte meine stimme – wir als nichtwähler sind schon die stärkste gruppe bei fast allen wahlen !
    diese volksverräter-parteien haben im grunde schon längst ihre legitimation verloren.
    nur muß endlich das volk auf die straße und es diesen möchtegernen zeigen:

    denn wir sind das volk !

    bürger westberluins

  3. Jan Says:

    Tatsächlich muss sich etwas an den Machtverhältnissen im Staat ändern. Der These von Herrn Alt könnte man nur zustimmen, wenn für jeden Arbeitslosen Arbeit da wäre und dieser die Arbeit nur annehmen müsste. Für den Beweis, dass dieses bisher nicht der Fall ist, wäre ein einklagbares Recht auf Arbeit eine gute Grundlage. Dann wäre auch eine Pflicht zur Arbeit für alle arbeitsfähigen Bürger vertretbar (auch für die Reichen).

  4. Hetman Says:

    http://www.flegel-g.de/wahlverhalten.html
    schon älter, sollte sich aber jeder nichtwähler mal durchlesen, besonders den letzten abschnitt.


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: