INSM wird verlängert

Die vom Arbeitgeberverband Gesamtmetall 2000 gegründete und finanzierte neofaschistische Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft geht in die Verlängerung:

Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) wird ihre erfolgreiche Arbeit in den Jahren 2010 bis 2014 fortführen. Darauf hat sich der Vorstand des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall in Berlin verständigt.

War ja klar. Wenn die Droge nicht mehr wirkt, wird einfach die Dosis erhöht…

Gesamtmetall teilte in einer Pressemitteikung mit, dass alle Mitgliedsverbände geschlossen hinter der INSM stünden.

Pressemitteilung? Die einzige „News“ dazu findet Google bei Duckhome! Ein Hoch auf die Pressefreiheit!

Womit dann auch klargestellt wäre, dass inzwischen überall „INSM“ drin ist, wo aussen „Verbands-Chef“ oder „Wirtschaftsexperte“ draufsteht.

Die einhellige Entscheidung zur Verlängerung sei auch ein deutliches Signal, dass gerade in Krisenzeiten das Werben für die Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft mit unverminderter Kraft fortgesetzt werden müsse.

Wird dieses Pack dann auch Dummschwätzer Oswald Metzger wiederbeleben?

Dann warten wir mal gespannt darauf, mit welchem Unfug der Aberglaube an den „alternativlosen“ Kapitalismus aufrecht erhalten werden soll.

Ob diese Drohung des Arbeitgeberverbandes „Gesamtmetall“ vielleicht etwas damit zu tun hat, dass es am 27. September keine Mehrheit für eine Merkel-Westerwelle-Diktatur geben könnte? 😉

Lexikon“ derINSM:

Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft hält die konsequente und konsistente wettbewerbliche Ausrichtung unserer Wirtschafts- und Sozialordnung für erforderlich, um in Deutschland dauerhaft mehr Wachstum und neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Ahja…wettbewerbliche Ausrichtung der Wirtschafts- und Sozialordung.

Übersetzung: Die Gesellschaft hat sich in einen Markt zu verwandeln. Platz ist nur für jene, die Arbeit kaufen bzw. ihre Arbeitskraft verkaufen. Alle anderen Menschen sind „nicht wettbewerbsfähig“ und ihrem Schicksal zu überlassen. Das nennt man dann „Eigenverantwortung“

Natürlich dürfen die Phrasen „Wachstum“ und „Arbeitsplätze“ nicht fehlen. 😉

Abhängig vom jeweiligen Thema werden klassische Werbung, PR und Pressearbeit oder Online-Kommunikation miteinander kombiniert . Die Initiative kooperiert dabei mit angesehenen Medienpartnern.

insm_dreieck

Die Diktatur Demokratie des Kapitals…

Joseph G. würde vor Neid im Grabe rotieren, wenn er von den heutigen Möglichkeiten wüsste… 😀

Joseph G. gab von 1933 bis 1945 täglich Presseanweisungen und beherrschte so nach der Gleichschaltung der Medien das Leben in Deutschland während des ersten Faschismus (damals: Finanzkapital und Rüstungsindustrie).

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