Die DDR ist an allem Schuld!

Die Schwachköpfe im Axel-Springer-Imperium kommen nicht darüber hinweg, das ihre „Pro-Reli“-Aktion zur Abschaffung Herabsetzung der Ethik in Berlins Schulen gescheitert ist.

Krampfhaft begibt man sich nun auf die Suche nach dem Schuldigen.

Wie (fast) zu erwarten war…es ist (Tusch!) die DDR!

Springers BILD hat gesucht und gefunden: Schuld an dem Pro-Reli-Reinfall ist „das gespaltene Deutschland“ und damit die DDR.

Der Osten sei „erkennbar von einer anderen politischen Kultur geprägt als der Westen“, urteilt Ex-Stasi-Beauftragter Joachim Gauck.

Tja….dann war die politische Kultur des Westens wohl auch nach 20 Jahren nicht sonderlich überzeugend, oder?

Gerade mal 12 Prozent der Ostdeutschen finden das politische System des Westens (Demokratie, freie Wahlen) gut.

Das „politische System des Westens“ (merke: nicht Deutschlands) wird auf die Demokratie-Heuchelei und „freie Wahlen“ reduziert. Kein Wort verliert BILD über die tatsächlichen Machtverhältnisse in der zweiten deutschen Diktaur des Kapitals.

Das politische System des Westens besteht hauptsächlich aus Vetternwirtschaft, Betrug und Lobbyismus.

Noch immer gilt: Der Osten ist mehrheitlich atheistisch, der Westen fromm!

*grins*

Dabei war es doch „der Westen“, welcher den Ossis seit 20 Jahren „Eigenverantwortung“ predigt. Es sind offensichtlich „die Frommen“, welche bei jeder Gelegenheit Eigenverantwortung ablehnen und ihr Versagen irgendwelchen „höheren Mächten“ in die Schuhe schieben.

Man könnte ja mal darüber nachdenken, ob die Ossis zu DDR-Zeiten vielleicht deshalb nicht so gläubig waren, weil sie bekamen, was Pfaffen seit 2000 Jahren immer nur versprachen….?

Noch heute wird in den Religionshäusern Wasser gepredigt und Wein gesoffen.

Jugendweihen, wie sie das SED-Regime in der DDR als Religionsersatz eingeführt hatte

Nu klar doch! Die Jugendweihe als Ersatz-Religion? Gehts noch? Ersatz für christliche Rituale…ok. Aber Religionsersatz?

Historiker Arnulf Baring: „Schon Helmut Kohl stellte fest: Die DDR hat drei Gruppen aus der ostdeutschen Gesellschaft vertrieben: Bauern, Bürger und Christen – und die Christen fehlen dem Land auf Dauer am meisten!“

Der „Historiker“ Baring ist bekennender Rechter sowie im Auftrag der berüchtigten INSM unterwegs. Er meint in diesem Satz allerdings nicht Bauern, Bürger und Christen, sondern Großgrundbesitzer, Millionäre und machtbesessene Kirchenfürsten

Historiker Arnulf Baring: „Es gibt im Osten ein erschreckendes Maß an Neid und Missgunst gegen den Westen.“

Sicher doch! Nicht die westdeutsche Kolonialmacht mit ihrer 2 Jahrzehnte andauernden Diskriminierung verbreitet im Osten schlechte Laune, sondern Neid und Missgunst!

Wie sollte auch eine „deutsche Einheit“ entstehen, wenn sich die Ossis noch heute dafür rechtfertigen müssen, nicht in einem Stasi-Knast gesessen zu haben?

Apropos Stasi…natürlich darf „Experte“ Hubertus nicht fehlen:

„Die Erinnerung verklärt die Schreckenstaten des SED-Regimes“, klagt Stasi-Experte und Buchautor Hubertus Knabe.

Der Knabe Hubertus kam als Sohn von „DDR-Flüchtlingen“ Mitte der 50 Jahre im Westen zur Welt. Also lange, bevor die Mauer gebaut wurde. Gemäß einer früheren Aussage (als er Chef der „Stasi-Gedenkstätte“ wurde) wurden seine Eltern in der DDR (damals noch voll auf Stalin-Kurs) weder verfolgt noch diskriminiert. Sie wollten offensichtlich einfach nur im „goldenen Westen“ leben. Um ihre „Flucht“ zu rechtfertigen, erzogen sie ihren kleinen Hubertus zu einem radikalen DDR-Hasser.

41 Prozent der Ostdeutschen bestreiten, dass die DDR ein Unrechtsstaat war – trotz Hunderter Mauer-Toter und Schießbefehl!

Ob die DDR ein Unrechtsstaat war oder nicht, können nur jene beurteilen, welche darin gelebt haben. Damit scheidet „Experte“ Knabe schonmal aus. Und wieder bringt BILD als „Beweis“ die Mauertoten und den Schießbefehl. Trotz 20 Jahren intensiver Suche wurde dieser ominöse Schießbefehl bis heute nicht gefunden.

Nach Meinung der Geschichtsschreiber in der kapitalistischen Diktatur sollte wohl sowas wie „Mauerflüchtlinge sind ohne Vorwarnung hinterrücks zu erschießen!“ drinstehen. Danach wird man wohl ewig vergeblich suchen…

PS: Vor 20 Jahren noch schrieb BILD noch „DDR“ statt DDR. 😉

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