4. April 2009: Hartz 5 kommt!

Während sich die Marionetten der globalen Konzerne beim „Nato-Gipfel“ auf neue Floskeln und Phrasen einigen, um die Welt zukünftig im Namen des Menschenrechts auf ungehemmte Profitgier mit Krieg, Tod und Elend zu überziehen, wurde fast ungehört der Startschuss für „Hartz V“ abgegeben.

Nachdem die BILD (CDU) im Jahr 2003 mit dem Theaterstück „Florida-Rolf“ die Abrissbirne für den Sozialstaat in Schwung brachte, folgt nun der Focus (FDP) mit dem Schauermärchen Elf Millionen Jobs wandern ab.

Das faschistiode Pack des hardcore-neoliberalen „Institutes für Weltwirtschaft“ (gleichzusetzen mit INSM, Ifo, Bertelsmann & Co) liefert die Vorlage, mit der der „Focus“ den Stein für Hartz 5 ins Rollen bringt.

Deutsche müssen besonders um ihren Job fürchten. Mehr als in anderen Ländern drohen Stellenverlagerungen ins Ausland, so eine aktuelle Studie. Das betrifft sowohl Gering- als auch Hochqualifizierte.

Die Wissenschaftler werteten dem Bericht zufolge für die Studie mehrere hundert Berufsprofile danach aus, ob ein Beschäftigter für seine Arbeit vor Ort anwesend sein muss und ob ein inländischer Standort erforderlich ist. In vielen Fällen sei das Urteil negativ ausgefallen. So könnten nur 38 Prozent aller Beschäftigten nicht ins Ausland verlagert werden.

Und was sagt uns das? Garnichts! Selbstverständlich gibt es in jedem Land der Erde jede Menge Berufsprofile, welche nicht geografisch gebunden sind.

Bei Licht betrachtet sind ausschließlich „bodennahe“ Jobs sicher. Dazu gehören Bergbau, Landwirtschaft, Verkehr und die dazu notwendige Infrastruktur. Selbst Wasser, Strom und Lebensmittel könnten theoretisch global eingekauft und importiert werden.

Also eine völlig hirnrissige Nonsens-Studie.

Aber das ist den Medienbütteln des Kapitals egal. Sie verbreiten mitten in DER KRISE Angst und Schrecken. (Anmnerkung: Das Verbreiten von Angst und Schrecken wird auch „Terror“ genannt)

Was wird geschehen?

Das Gleiche, wie bei Florida-Rolf! Die politischen Kriechtiere der Herren Hundt und Keitel (neuer Chef vom BDI) werden paniklich den Weltuntergang samt Hörnern und Pferdefuß an alle medialen Wände malen. Immer verbunden mit der „Erkenntnis“, nur eine weitere „Deregulierung des Arbeitsmarktes“ könne „die bedrohten 11 Millionen Arbeitsplätze retten“.

In den Güllegruben von Will, Plasberg, Maischberger, Kerner sowie „Unter den Linden“ werden sie dann „angesichts der Krise und der erschreckenden Studie der Wirtschaftsforscher“ lautstark für weitere „Reformen“ zur Vervollkommnung des totalen Krieges gegen das Volk Kapitalismus trommeln.

Löhne und Arbeitszeitbegrenzungen werden per Gesetz zu freiwilligen sozialen Leistungen der Arbeitgeber erklärt, Arbeitslose kommen wegen der „sozialen Gerechtigkeit gegenüber dem Steuerzahler“ in den Bundesarbeitsdienst und die kläglichen Reste der Sozialsysteme werden vollständig privatisiert. Natürlich ohne Beteiligung der Arbeitgeber…

Inzwischen ist sich das asoziale Kapitalistenpack sicher, auch in Zukunft uneingeschränkt herrschen zu können. Sie besitzen die CDU, die FDP und natürlich die „SPD“. Damit ist jede denkbare Regierungskoalition „der Mitte“ möglich. Unabhängig vom Ergebnis irgendwelcher Wahlen.

Nimmt man die „Grünen“ mit dazu, dürfte HartzV nur zu verhindern sein, wenn keine einzige dieser Parteien mehr als 12,75% (als Viertel von 51%) bekommt.

Die Ironie dabei ist, dass ausgerechnet die Linke die Wiedereinführung der Sklaverei fordern wird. Im Vergleich zu dem, was die Wirtschaftsfaschisten fürs Volk planen, wäre Sklaverei eine echte Sozialpolitik:

Beim Sklaven kümmert sich der „Arbeitgeber“ um Nahrung, Kleidung, Behausung und Gesundheit seines menschlichen Eigentums.

Und wie sieht es heute aus? Die Herren des Kapitals werfen dem Arbeitnehmer-Pöbel ein paar Euro hin mit den Worten: „Sieh zu, wie du damit überlebst!“.

Und statt der Peitsche halten sie drohend das SGB II hoch.

Wie wird die nächste „Arbeitsmarktreform“ wohl aussehen in einem Land, in dem heute schon das Geld im Hut eines Bettlers mit Arbeitseinkommen gleichgesetzt wird?

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