Kräht der Hahne in der Bild….

In der Online-Sonntagsbild kräht Peter Hahne wieder auf dem nur Mist.

Unter dem Titel „Über Politik- Polemik und die Empörung der Gutmenschen“ schrieb er am 22.02.2009 eine Menge Blödsinn.

Das ist nicht weiter wichtig, da solch Kommentare schließlich in BLÖD ständig verbreitet werden.

Interessant hingegen ist die Beobachtung, wie konzeptlos neoliberale Hirne ticken.

Nur mal 3 Beispiele:

Man solle sich lieber konkret um die Kinder kümmern und gezielt deren Kosten für Essen, Sport- und Musikunterricht ­übernehmen statt den Eltern Geld zu überweisen.

Mit man ist hier offensichtlich der Staat gemeint. Natürlich in tiefster Überzeugung, das Hartz4-Eltern, welche ihre Kinder „vom Staat“ ernähren lassen, vor lauter Scham noch billiger und williger ihre Haut zu (Arbeits)Markte tragen.

Erinnern Sie sich noch an die BILD-Propaganda gegen „kommunistische Gleichmacherei in den DDR-Kindergärten“? Oder beim Vorschlag, Kindern zur Vermittlung eines zivilisierten Sozialverhaltens zumindest im letzten Jahr vor der Schulde in einen Kindergarten zu schicken und private „Kindermädchen“ nicht mehr im Steuerrecht zu privilegieren?

Damals spuckte Bild Gift und Galle nach dem Motto der Frau v.d. Leyen: „Eltern wissen besser als der Staat, was gut für ihre Kinder ist!“.

Im Jahr 2009 nun die sozialrassistische Kehrtwende. Wohlbetuchte Mitbürger stellen fest, das die Sorge um das Wohl der Kinder vom Kontostand abhängt. Und damit natürlich auch die Möglichkeiten, diesem Wohl zu entsprechen. Aber anstatt nun für Abhilfe zu sorgen, soll der Weg bereitet werden zur sozialen Entmündigung der Eltern. Ganz nach dem Motto: Bei den Reichen soll der Staat die Klappe halten, bei den Armen die Kinder ernähren und erziehen. Natürlich nach den „Bildungsunterlagen“ der Bertelsmann-Stiftung und der INSM, welche an jeder Schule gratis an Lehrer und Schüler verteilt werden.

Wenn wir doch wissen, wie viele Kinder ohne Frühstück in die ­Schule kommen, dann sind Gutscheine allemal besser als Kohle aufs Konto der ­Eltern.

Erst fängt es mit „Gutscheinen fürs Essen“ an und endet am nächsten Tag mit „Wer Gutscheine für seine Kinder braucht, kann nicht für sie sorgen!“.

Dabei war man bei BLÖD doch immer der Meinung, der Staat solle sich nicht in die Familien einmischen. Ja…was denn nun?

Wenn wir Volksvertreter wollen, die das Volk wirklich vertreten, dann müssen sie demselben aufs Maul schauen und nicht wachsweichen Marketing-Strategen nach dem Munde reden.

Peter Hahne höchstselbst nennt solche Volksvertreter sonst immer „Linksextremisten“, „Demagogen“, „Polemiker“ und „linke Rattenfänger“.

Radikale Sozialrassisten wie Mißfelder und Sarrazin nennt er hingegen „offen und ehrlich“.

Werter Herr Hahne: Wenn die Kritiker der Dummschwätzer „Klartext-Leute“ Mißfelder und Sarrazin Ihrer Meinung nach „Gutmenschen“ sind…als was bezeichnet man Sie und diese Politiker dann? 😉

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One Comment - “Kräht der Hahne in der Bild….”

  1. Hetman Says:

    das ist schon nicht mehr feierlich, wie sich diese banditen gegenseitig die staatsknete zu schanzen.


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