Hundt kläfft wieder

Nachdem Staats- und Regierungschef Dieter Hundt ein paar Wochen lang die Klappe gehalten hat, meldet er sich nun wieder zu Wort. Die Merkel-Regierung hatte sich in dieser Zeit als gehorsamer Diener erwiesen und nun ist es für den Herrscher über Volk und Regierung wieder an der Zeit, Befehle zu erteilen.

Wie üblich macht er dies im Hetz- und Propagandablatt „BILD„:

Niemand weiß, wie lange die derzeitige Krise dauert. Die beiden Konjunkturpakete der Bundesregierung werden positive Wirkung entfalten.

Achja? Wie denn und für wen, Herr Hundt? Bis jetzt gibt es doch nur „Konjunkturpakete“, um auch in der Krise die Gewinne der Konzerne und Banken auf Kosten des Bürgers zu steigern.

Natürlich gibt es derzeit in vielen Betrieben akute Probleme.

Achja? Was ist denn in diesem Neusprech unter „Natürlich“ zu verstehen? Dieter Hundt höchstpersönlich hat doch mit seiner Politik der Deregulierung und der Abschaffung von Löhnen und Kaufkraft durch „Reformen“ diese Krise massiv verstärkt! Und das soll „natürlich“ sein?

Sicher doch…die uneingeschränkte Macht der Wirtschaft ist im Faschismus stets „natürlich“ im Sinne von „selbstverständlich“.

Deshalb sind die Erleichterungen bei der Kurzarbeit wichtig. Zur Sicherung von Arbeitsplätzen brauchen die Unternehmen aber weitere Verbesserungen: Wenn Kurzarbeit unvermeidbar ist, sollte das Kurzarbeitergeld mit keinen Sozialabgaben und bürokratischen Auflagen belastet werden.

Hehe…der Mann ist ja lustig! Kaum traut er sich wieder aus seinem Loch, schon fordert er weitere „Verbesserungen“. Und welche? Zum Beispiel die Verlagerung von Sozialbeiträgen vom Arbeitgeber auf die Arbeitnehmer als Steuerzahler. Clever, nicht? Oder einfach nur unverschämt…?

Zwei Dinge muss die Politik jetzt beachten:

Erstens: Der Staat darf nicht selbst Unternehmer werden. Das ist teuer und riskant. Verstaatlichung ist kein Instrument zur Bewältigung der Krise.

Da können wir aber froh sein, dass die privaten Konzerne preiswert und verantwortungsvoll wirtschaften, nicht wahr? Nicht so schamlos gierig und skrupellos wie die Staatsunternehmen „Deutsche Bank“, „Commerzbank“, Hypo Real Estate“, „Merckle“ oder der „VEB Märklin“. Auch die Staatsunternehmen Schäffler und Continental müssen sofort privatsiert werden! Das habe ich doch richtig verstanden, oder?

Zweitens: Die neuen Mindestlohngesetze sollten im Bundesrat gestoppt werden! Dem Staat darf keine Tarifzensur gestattet werden. Wohin das führt, haben wir beim Postmindestlohn gesehen – zu Pleiten und zum Verlust von Arbeitsplätzen.

War ja klar. Der Faschist Hundt bedient sich wieder der BILD-Legende vom „Postmindestlohn“. Obwohl heute jeder Depp weiß, das es hier nur um die Herstellung eines „schlechten Beispiels“ durch den Springer-Konzern und seiner PIN AG ging.

Selbstverständlich hat Dieter Hundt bis heute nichts gegen die Hartz-Reformen zur Abschaffung eines akzeptablen Lohniveaus. Auch seine permanente Forderung nach einem staatlichen „Kombilohn“ ist natürlich keine Tarifzensur. Ja nee…ist klar, Dieter!

Ich bin sicher: Wir werden die Krise meistern. Deutschland wird vorn sein, wenn es in der Welt wieder aufwärts geht. Deshalb müssen wir jetzt alles dafür tun, um die Beschäftigten in unseren Betrieben zu halten.

Laut Langenscheidt „neoliberal-deutsch“ sagt Hundt auf deutsch:

Die deutschen Konzerne werden auch in dieser Krise Rekordgewinne an ihre Aktionäre auszahlen. Deutschland wird die bisherigen Reformen und diese Krise nutzen, um noch mehr internationale Konkurrenz zu ruinieren. Deshalb müssen wir jetzt alles dafür tun, den Druck auf die Arbeitnehmer und ihre Löhne in unseren Betrieben zu erhalten.

Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, als ob bei BLÖD ein Wettberwerb um den „Dieter mit den dümmsten Sprüchen“ stattfindet. Wer liegt eigentlich vorn? Der Bohlen-Dieter oder der Hundt-Dieter? 😀

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hundt_bild

Kein Fake! Auf der ursprünglichen Version dieser Kommentarseite äußerte sich Verkehrsminister Flachpfütze Tiefensee zur Promillegrenze. 😀 😀 😀

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