Focus güllnert die FDP
Die neoliberalen Forsa-Demagogen Demoskopen haben mal wieder im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung (RTL) herumgefragt.
Der ebenso neoliberale Focus nimmt sich nun dieser Umfrage an und berichtet so darüber:
Krisenverlierer Linkspartei
Die Linkspartei kann die Finanzkrise nicht für sich nutzen und verliert an Zustimmung.
Die Linke landet laut einer aktuellen Forsa-Umfrage mit einer Zustimmung von 10 Prozent (minus 1 Punkt) sogar auf dem tiefsten Stand seit zwei Jahren.
Die FDP befindet sich in der Wählergunst weiter im Aufwärtstrend und erreicht mittlerweile 17 Prozent (plus 1).
Vor 4 Wochen schrieb Focus allerdings:
Warum tut man das?
Gaaaaanz einfach: Wenn man die Wahl einer Partei verhindern will, erzählt man den Bürgern, das Wählen dieser Partei (hier: die Linke) wäre sowieso unnütz, da es sich um eine “verschenkte Wählerstimme” handeln würde.
Im vollen Bewusstsein der Tatsache, dass der Mensch ein Herdentier ist, welcher sich gern “der Mehrheit” anpasst, wird die gewünschte Partei einfach per Umfrage “stark gemacht”. Hier die sog. “SPD”, welche ja merkwürdigerweise immer noch als “links” gilt.
Von der Schwäche der Linkspartei profitiert die SPD, die um einen Punkt auf 25 Prozent der Wählerstimmen zulegt.
Als der “linke Demagoge und Populist” Lafontaine noch Vorsitzender einer sozialdemokratischen SPD war, sah das Wahlergebnis zur Bundestagswahl 1998 so aus:
Inzwischen hat sich die neoliberale “SPD” halbiert und die sozialdemokratische Linke verdoppelt.
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2. April 2009 um 22:07
“Inzwischen hat sich die neoliberale “SPD” halbiert und die sozialdemokratische Linke verdoppelt.”
und das ist gut so…
ich freu mich auf den tag, an dem die spd unter die 5% sinkt!